

wie immer geklaut bei Die Abenteuer von Ü-Man
31. August 2009
Ü-Man nutzt die Breite des Raumes
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1:11:00 PM
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30. August 2009
Landtagswahl im Saarland - die Analyse kurz und bündig als Tweets
Ich fordere übrigens eine twitterinspirierte Limitierung für alle Interviews bei Wahlen! 140 Zeichen müssen reichen, sonst wandert das Mikro direkt weiter. Wäre bestimmt lustiger als das ewige "Wir sind stärkste Partei" versus "Pah, ihr seid eingebrochen, das seid ihr" versus "Ihr aber auch" versus "Ja, aber nicht so schlimm wie ihr". Letztlich liegt die Wahrheit doch im Gremium. Morgen.
Übrigens: die Linke steht für längeres Lernen. Keine Ahnung, ob das jetzt wahlentscheidend war, es haben aber alle Befragten ausdrücklich betont.
Hier meine Eindrücke zur Landtagswahl als Tweets:


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Inishmore
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10:44:00 PM
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CD des Monats: 3 INCHES OF BLOOD - Here Waits Thy Doom

Nach der 0:1 Heimniederlage meiner Schalker gegen Freiburg war klar: ich muss wieder metalgestützte Schrei-Therapie machen, es gibt wieder eine CD des Monats. Meistens schreie ich dabei selbst gar nicht herum, sondern lasse schreien und zwar nach dem Motto "Wozu selbst aufregen, wenn das der nette Mann aus der HiFi-Anlage doch für mich tut?".
Freilich bin ich bei der Auswahl meiner Schreiassistenz ein wenig wählerisch. So bevorzuge ich ganz klar das gemeine Schrillen gegenüber dem dumpfen Würlen. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle eine Begriffsdefinition für alle des Schrillens und Würlens unkundigen Leser anbringen, schließlich habe ich mir diese beiden Begriffe gerade selbst ausgedacht.
Schrillen ist eine Mischung aus schrill und schreien. Hört sich an wie Rumpelstilzchen, das sich rostige Nägel in die Füße haut. Oder eben eine frisch kastrierte Krähe. Prominentester Vertreter: Rob Halford von Judas Priest.
Würlen hingegen bedeutet würgen und brüllen gleichzeitig. Hört sich nicht gesund an, ist selten melodisch einsetzbar und gefällt mir nur dann, wenn es richtig schön dämonisch aus tiefster Kehle rausgrollt und nicht amateurhaft verzweifelt herausgepresst wird.
3 Inches of Blood aus Kanada hatten bisher beides gleichberechtigt im Angebot und waren wegen meiner eindeutigen Präferenz lange Zeit unterhalb meines Radars geblieben. Mit dem neuen Album bekennt man sich allerdings mutig und eindeutig zum Schrillen und würlt nur noch handzahm und sporadisch. Geboten wird traditioneller Heavy Metal, durchsetzt mit ein paar Ausflügen in den Thrashbereich. Die Texte sind wie aus dem Manowar-Handbuch für peinliche Lyrics abgemalt und wahrscheinlich blind eingesungen worden, um nicht vor Kichern die Gesangslinie zu versauen. A propos blind: im Gegensatz zu früheren Alben wird deutlich weniger blind nach vorne geholzt, was der allgemeinen Abwechslung des Songmaterials zugute kommt.
Auch wenn nicht jeder der 11 Songs (darunter ein Instrumental) direkt zündet, helfen doch die schwungvollen Gitarrensoli so manche Lücke zu überbauen. Sofort ins True Metal-Herz geschlossen habe ich den grandiosen Opener "Battles And Brotherhood", den schnellen Brecher "Call of the Hammer", das schleppend-bluesige "Preacher's Daughter" mit seinem furiosen Ende sowie das hurtig davongaloppierende "Fierce Defender".
Insgesamt eine runde Sache für Freunde des klassisch geschliffenen Metalls, die den letzten Alben von Judas Priest, Iron Maiden und Manowar nicht mehr viel abgewinnen konnten und mit dem hochfrequentigen Gesang des Frontmanns Cam Pipes zurechtkommen. Als Hörbeispiel folgt "Battles And Brotherhood", anhand dessen man auch den nun zurückhaltenderen Vokalstil des Gitarristen Justin Hagberg gegenüber dem früheren zweiten Sänger Jamie Hooper einschätzen kann.
Bis zum nächsten Spiel meiner Schalker schaffe ich mir das ATTACK aus Minute 4:24 noch drauf, dann klappt's auch wieder mit drei Punkten.
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1:00:00 AM
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28. August 2009
Jack Black zum 40.
Stay awesome, dude!
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Inishmore
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11:47:00 AM
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Aufgefrischt
Bisserl anderes Layout, mehr Breite für Videos, neues Foto (wer den nachdenklichen Windelmann wieder haben will, soll aufschreien) - sonst alles wie gehabt. Zu inhaltlichen Korrekturen wie unlustigem Schreibstil, metalfreier Berichterstattung oder US-TV-Abstinenzaufrufen konnte ich mich beim besten Willen nicht durchringen.
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Inishmore
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7:34:00 AM
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27. August 2009
Projekt Hörsturz (Runde 2)
beetFreeQ hat drüben auf seinem Blog ein hochfeines Projekt namens Hörsturz gestartet. Alle zwei Wochen werden 5 Songs präsentiert, die jeder teilnahmewillige Blogger bewerten darf. Aus den Vorschlägen der Teilnehmer werden die nächsten Tracks ausgelost. Näheres zu den Regeln hier und zu den mir als Orientierung dienenden Punktwertigkeiten dort. Weil ich die erste Runde noch souverän verpasst habe, steige ich nun mit der Bewertung der folgenden Songs ein:
Abandon - Providence
(vorgeschlagen von symbadisch - kostenloser Download)
Rockiger Einstieg mit "Hey, Hey" - das dürfte die ersten Hörer, die partout nur hippschräge Tonfolgen ins Ohr lassen, ja schon gleich in die erste Depression stürzen. Mais pas moi! Ich mag es ab und an auch eingängig und das hier ist eingängig. Fluffiger Poprock mit nettem Refrain, ganz im Stil von Jimmy Eat World. Mir fehlt freilich ein gscheites Gitarrensolo. Wenn das im Radio liefe, dürfte es gerne weiterlaufen - allerdings höre ich bekanntermaßen ja kein Radio. Ist eine christliche Rockband, aber so lange die nicht an meiner Haustür klopfen und mir Bibeln an den Kopf schmeißen wollen, bin ich da sehr tolerant.
4 von 5 Punkten
DJ Food - The Ageing Young Rebel (feat. Ken Nordine)
(vorgeschlagen von beetFreeQ)
Das schwingt und zupft ja schön holperig los. Könnte aus einem 60er Jahre-Krimi stammen, den Quentin Tarantino in seiner schäbigen Rumpelkammer zwecks Neuverfilmung sichtet, während er im Takt an irgendwelchen nackten Frauenfüßen herumspielt. Ui, Sprechgesang! Das vermag mich nicht zu verschrecken, in der Hinsicht hat William Shatner mich schon vor Jahren zum Manne gemacht. Nun ja, das geht mir jetzt doch langsam einen Tacken zu lang. Im letzten Drittel steigert sich die allgemeine Jazzigkeit noch. Mmmh, hat schon ein cooles Timbre, das muss ich gestehen. Ein bisserl kürzer und ich hätte es als okay abgenickt. So werden es
3 von 5 Punkten
Letzte Instanz - Monument der Stille
(vorgeschlagen von Konna)
Letzte Instanz, da zuckt der lang begrabene Jurist in mir nochmal kurz auf und will eine Klageschrift aufsetzen. Klagen dürfte es treffen, das wird nach dem Einstieg doch todsicher eine Ballade. Was Trauriges und dann noch auf Deutsch, da kann einiges schief laufen.
Och, geht doch. Dem Sänger müsste man den verzweifelten Betonungs-Pathos abgewöhnen (vielleicht gleich eine Therapiegruppe mit dem Frontmann von Subway To Sally gründen), das stört mich schon ein wenig und den Chorgesang hätte man sich auch sparen dürfen, beim "warmen Hauch" bin ich glatt kurz zusammengezuckt. Ruhige Nummer, irgendwo heult ein aus seinem Heim entflohener Wolf durch, gegen Ende wird gestreichert. Hätte ins Okay driften können, aber die beiden Makel reißen es runter auf
2,5 von 5 Punkten
Gotye - Hearts A Mess
(vorgeschlagen von beam)
Hardrock wird das wohl auch nicht. Die ersten Gesangstöne erinnern mich an Chris Martin (darf man das schreiben?). Wabert so vor sich hin, könnte mit seinem sympathisch schrägen Groove gut zu einem Film von Tim Burton passen. Peter Gabriel dürfte sich beim Anhören sicherlich zufrieden den weißen Kinnbart kraulen. Wie die Nummer obendrüber ruhig, aber dafür ohne unnötige Schnitzer. Auch wenn ich in meinen Songs gerne ein bisserl mehr Power habe, erkenne ich doch an, dass das ein sauber eingespieltes Stück ist. Am Ende verteile ich daher saubere
3,5 von 5 Punkten
We Are Wolves - Psychic Kids
(vorgeschlagen von Kamil)
Aaah, endlich doch noch was Krachiges. Ist ja fein, aber der tinnitusfreundliche Begleitton zu Anfang hätte nicht sein müssen. Leider wird damit durchgehend an den Hörnerven gezerrt. Eine dieser Bands, die unbedingt schräg/anders/auffällig klingen will und wahrscheinlich während den Aufnahmen verzweifelt nach Synthiesounds sucht, mit denen man vor Supermärkten herumlungernde Jugendbanden vertreiben kann. Ich kann da nur sagen: It's rock'n'roll - keep it simple, kids. Nur weil ihr anders als The Hives noch psychotische Elektrosamples reinhaut, seid ihr nicht automatisch Helden. Mir blutet als Freund des ungebügelten Musikstils schon ein wenig das Herz, dieser Nummer die schlechteste Bewertung zu geben (obwohl das Ganze dem Projektnamen Hörsturz wahrlich am nächsten kommt, ist doch auch was):
2 von 5 Punkten
Macht einen Schnitt von exakt 3,0. Tja, in die Wertungstiefen greife ich erst, wenn es richtig wehtut (und ich halte einiges aus) oder gar garstiges Casting-/Boygroup-Pop-Geschmeiß angeboten wird.
Zum Schluss mein Vorschlag für die nächste Runde. Da die geschmirgelten, eventuell sogar radiotauglichen Sachen wohl nicht so beim Großteil der Mitkritiker ankommen, biete ich mal spontan folgenden Song an:
Riot - Killer
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11:30:00 AM
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26. August 2009
Brütal Legend Soundtrack Snippets
Knapp 30 Minuten mit prägnanten Songausschnitten aus dem Brütal Legend Soundtrack, untermalt von Szenen aus dem Spiel. Lustigerweise ist der für die Titel verwendete Font von der Band, die seltsamerweise nicht auf dem Soundtrack auftaucht. Dafür gibt's aus deutschen Landen Accept und Running Wild sowie u.a. meine Lieblingsschweden Dark Tranquillity.
Ach ja - Nichtmetaller dürften Probleme bekommen, die drei Videos durchzustehen. Nur so als Warnung. Ich feile derweil schon mal an meiner 3 Inches of Blood-Kopfstimmlage bis zum Release am 18. Oktober.
DEEEADLYYYY SINNN-AAAAAA-RRRS.
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7:54:00 AM
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Tags: Musik, Videospiele
25. August 2009
IniRadio #109: Children Of Bodom - Lookin' Out My Back Door
Herr DJ, mir steht heute der Sinn nach Country Metal.
Country Metal? Wo soll ich den denn jetzt herbekommen?
Fragen's doch einfach mal bei den liebenswerten Krächzbrüdern von Children of Bodom.
[Ein paar Stunden später]
Hui. Kalt war's im Finnenlande. Doch gar heimelig die Blockhütte der Musiker. Nur die unschön in den Ecken verteilten, dahingemeuchelten Mitglieder von Creedence Clearwater Revival störten geringfügig die Stimmung.
Das Original läuft überraschenderweise etwas länger als 2 Minuten.
Mehr Country-Metal drüben bei The Devil On A Hog.
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10:33:00 AM
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Tags: IniRadio
24. August 2009
Tales of Monkey Island Episode 2: The Siege of Spinner Cay

Die zweite Episode handelt von Guybrush Threepwoods Abenteuern auf der von einem Meervolk bewohnten Insel namens Spinner Cay. Die Aufgabe: drei wertvolle Artefakte aufzustöbern, um so jene Meeresgötter anzurufen, die unserem Helden den Weg zu einem Gegenmittel zu der von ihm ausgelösten Piraten-Pockenepidemie zeigen.
Das Fazit geradewegs vorweg: ich war enttäuscht von dieser Episode. Vor allem, da ich in den letzten Wochen davor Monkey Island IV und das neu aufgelegte Monkey Island I gespielt hatte. Sicherlich darf man Vollpreisspiele nicht mit Episodenspielen vergleichen, aber ich habe doch ein paar Erwartungen an die neue Serie - als da wären:
- frische Charaktere
- Humor
- mindestens ein Rätsel, über das man ein wenig brüten kann
- ordentliche Spielzeit
- spannende Story
- neue Locations
Charaktere:
Gleich zu Beginn die sexy Kopfgeldjägerin Morgan LeFlay. Wenn ich allein den Begriff sexy in Verbindung mit Polygongrafikmodellen höre, hebt es mir schon. Ich will Charaktere mit Unterhaltungs- und Wiedererkennungswert. Vielleicht bin ich auch schon zu alt, dass mir flirtende Glubschaugen etwas geben. Die Angehörigen des Meervolkes auf der Insel lösten sodann heftige Jar Jar Binks-Attacken bei mir aus. Bleiben die Piraten: McGillicutty ist zu blass für einen Bösewicht, der designierte Bösewicht LeChuck ist plötzlich ein ganz netter Schnuffel mit Gefühlen und Elaine mutiert ab und an zur Furie. Ich bin mir sicher, das wird nicht so bleiben, aber mich nervt diese Entwicklung.
Humor:
Ja, ich habe sogar sämtliche Witze aus dem Buch der 101 Fischwitze gelesen. Da ging einiges daneben, sollte vielleicht auch so sein. Aber es gibt insgesamt viel Positives: Winslow mit seinem Kartenfetisch, Nachhilfe im Puzzlelösen für LeChuck - nur der Gag mit dem Falschgoldpapagei wurde derbe zu Tode geritten. Das merkten die Macher wohl auch. Allerdings wird auch die "Hinter dir!"-Ablenkungsroutine langsam lahm. Und "You fight like a cow" kam im ersten Teil noch cool, nutzt sich nun aber doch ab.
Knifflige Rätsel:
Nein. Ich kam in einem Rutsch durch (die Hinweise natürlich vorab ausgeschaltet). An manchen Stellen gaben sich die Entwickler zudem gar keine Mühe - wie kann man beispielsweise an einem Ort, an dem man ein perlenähnliches Objekt braucht, einen leicht einlösbaren Coupon für eine Auster hinlegen? Auf Spinner Cay kommt man direkt an das Floß oder an eine Reparatur für das Schiff - früher hätten sich dahinter Puzzles versteckt. Einigermaßen rätseltechnisch in Erinnerung bleibt das "falsche Idol", auf den dazugehörigen Lösungsweg kam ich jedoch sofort.
Ordentliche Spielzeit:
Ich habe knapp 3 Stunden gebraucht und meine, alles gesehen zu haben. Wer abenteuergestählt durchhastet, braucht eventuell nur 2 Stunden. Zu wenig. Viel zu wenig.
Story:
Wirkte seltsam und brachte den Hauptplot nicht so recht voran. Elaine und Chuck sind wiedervereint, LeChuck von seinem Fluch befreit, aber man möchte halt die restlichen Piraten von der Pockenepidemie erlösen. Okay, wenn es denn sein muss. Schade auch, dass die Story um Guybrushs eigenwillige Hand so abrupt abgetrennt wurde.
Neue Locations:
Ja, es gibt kein Recycling in der Hinsicht zu beklagen. Aber Spinner Clay und die restlichen Örtlichkeiten sind nicht gerade Ausdruck liebevoll detaillierten Designs. Wir haben erneut einen Dschungel zu durchqueren (der glatt aus der ersten Episode rübergerettet worden sein könnte) und die Mini-Inseln sind alles andere als aufregend, sondern kleine Ödnisse.
Fazit: Die Monkey Island-Flotte schippert mit Episode 2 in unsichere Gewässer. Charakterentwicklung, Story und Rätsel erleiden dezenten Schiffbruch. Immerhin war das Ende der Episode beeindruckend und lässt auf Besserung hoffen.
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Inishmore
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11:17:00 AM
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Tags: Computerspiele
22. August 2009
Auf Mainz!
2:1!
Ist nicht fair. Ist nicht nett. War ja gerade mal der 3. Spieltag.
Aber es kommt doch von Herzen:
(Schweigeminute für Bayern-Fans nach dem Song inklusive)
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10:00:00 PM
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Tags: Fußball
Chuck heute um 17:00 Uhr auf Pro7

Ich liebe die Show. Im Original. Was Pro7 draus machen wird, werde ich mir trotz sorgfältig im Programmschema versteckter Sendezeit anschauen. Mit Sicherheit dürfte mir dabei wieder mindestens eine Synchronstimme nicht gefallen. Ich tippe spontan auf die von Chuck oder Morgan. Alles weitere im Seriencheck (ganz unten) und drüben auf DonsTag.
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Inishmore
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2:02:00 AM
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Der vielleicht für das deutsche Publikum momentan witzigste Schauspielername
Johnny Depp, bitte dezent zur Seite rücken, hier kommt der aktuelle Preisträger in der Kategorie "Da hat die Mama bei der Namensgebung aber mal nicht den Markt der deutschen Zuschauer berücksichtigt".
Vorhang auf für ... aber klickt selber.
Wenn der mal den Oscar gewinnen sollte, steckt die Kritik an der Veranstaltung gleich mit drin.
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1:50:00 AM
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Tags: Filme
21. August 2009
Trickdiebstahl und oscarreifes Schauspiel im Tierreich

Mittlerweile mindestens 25 Mal hintereinander dieses animierte GIF gesehen und immer wieder schmunzeln müssen. Beim Klick auf das Bild geht es los.
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11:17:00 AM
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IniRadio #108: Van Halen - Summer Nights
Es hat abgekühlt. Dennoch bleibt die liebenswerte Erinnerung an die Sommernächte, in denen ich verdammt nochmal kaum ein Auge zugekriegt habe. Mit diesem Song möchte ich ihrer erinnern. Kommt mir bloß so schnell nicht wieder!
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11:12:00 AM
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Tags: IniRadio
20. August 2009
Avatar Trailer
Augen aufreißen, Mund zu einem O formen, A v a t a r stammeln
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Inishmore
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8:44:00 PM
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Salam aleikum
Hatte laut Feedburner gestern 13 Besucher aus Ägypten.
Ich weiß nicht warum, aber ich wollte das nur mal festgehalten haben.
[Update: heute 5 Besucher aus Angola(!) - es wird immer seltsamer]
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3:21:00 PM
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19. August 2009
IniRadio #107: Adam Sandler - Werewolves Of London
Filme von Adam Sandler kann man sich - da besteht fast weltweite Einigkeit - üblicherweise nicht bis zum Schluss ansehen. Spätestens dann nämlich wird es käsig, peinlich, kitschig und man will nur noch die bewegten Bilder zum Anhalten zwingen, aber sämtliche Ausschaltknopfbedienungsfinger haben sich vor Schmerzen gekrümmt.
Diese Coverversion ist ihm allerdings doch ganz ordentlich gelungen.
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Inishmore
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12:54:00 PM
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Tags: IniRadio
Brütal Legend GC 2009 Trailer
Der aktuelle Brütal Legend-Trailer zur Gamescom in Köln.
Nebenbei der 1250. Eintrag in diesem Blog.
Wer mir also schon immer eine PS3 oder Xbox360 schenken wollte und bisher nach einem Grund suchte: jetzt zum Jubiläum würde es total toll passen.
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Inishmore
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12:45:00 PM
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Tags: Videospiele
You have failed the klobrille for the last time

Also, ich könnte da nicht.
Unter den gestrengen Augen des dunklen Lords.
Nee.
via Dannychoo.com
(wo es weitere Bilder von beeindruckenden Star Wars-Räumen gibt)
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12:18:00 PM
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17. August 2009
9,58 Sekunden?
Erinnert mich an das hier (0:00 - 0:39):
*joystickrüttel* *rüttttttell* *rrrrrrütttttttteeellll* *aaaaaaargh*
Da kann der Usain aber noch eine Zeit lang dran stricken. Aber vielleicht arbeitet man auf Jamaika schon an einer Rüttelautomatik.
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Inishmore
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7:14:00 AM
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Tags: Sport
14. August 2009
Smoothly Set To Fail In A Jazzy Way
Ich lege ja bekannterweise gerne mal was Deftiges in den CD-Player. Aktuell gerade wieder sehr gerne und häufig. Um die verehrte Leserschaft jedoch nicht zu verstören, bringe ich einen meiner Lieblinge nun in einer musikalisch doch schwer geglätteten Fassung:
Das Original knallt hier.
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2:10:00 PM
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The Ballad of G.I. Joe
Ich kenne den aktuell dazu gedrehten Blockbuster nicht, der Protagonist liegt im Actionfigurenformat unten im Keller, von den anderen Charakteren oder der Story habe ich keinen blassen Schimmer, aber: es treten bekannte Gesichter aus Film und TV auf und es hat ein fieses Klarinettensolo drin.
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Inishmore
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2:07:00 PM
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IniRadio #106: Warren Zevon - Rub Me Raw
Hatten wir in dieser Reihe schon eine richtig fesche Bluesnummer? Ich weiß es nicht. Was ich weiß, ist, dass ich aktuell den Blues und schon lange keinen Song mehr von Warren Zevon präsentiert habe. Mindestens seit 5 Monaten bzw. 40 IniRadios.
Offiziell sind wir übrigens schon bei #108, weil ich die #89 und die #62 doppelt vergeben habe. Traurig. Blues ab.
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12:01:00 AM
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13. August 2009
Über den Wolken (extreme edition)
Reinhard Mey kann mir ja viel vorsingen, aber so richtig kuschelig wird es erst ab 70.000 Fuß über dem Erdboden. Meint jedenfalls James May vom britischen Automagazin "Top Gear", der sich mit einem Lockheed U2-Spionageflugzeug auf diese Höhe bringen ließ.
10-minütige Doku über den Flug an die Grenze zum Weltall mit eindrucksvollen Bildern. Ich muss jetzt erst mal wieder runterkommen.
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Inishmore
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12:01:00 PM
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12. August 2009
Dexter Season 4 Promos
Der 27. September ist bei mir schon rot im Kalender angestrichen.
[Achtung, sich lange anbahnender und offensichtlicher Wortwitz]
Blutrot, haha.
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Inishmore
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3:13:00 PM
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Tags: TV Serien
Die neuen, sexy Wahlkampfslogans sind da!
Seit dem Erotik-Bombardement auf einem Wahlplakat einer CDU-Abgeordneten kribbelt es mich. Keine Sorge, nur in den Fingern und nicht im Schritt.
Hier also meine Sloganvorschläge zur Bundestagswahl 2009:
Hose voll. Für Deutschland. SPD
Guido hat auch Sex. Aber das wollen Sie nicht sehen. FDP
Liberal. Anal. Geni(t)al. FDP
WTF? Gegen alte Titten im Netz. Piratenpartei
Für mehr Frischmilch. Die Grünen
68, 69, 98, 2009. Die Grünen
FKK. DDR. Wir bringen beide zurück. Die Linke
Hüllen-, Rat- & Hilf-. Unser Deal: 3x Los für 2 Stimmen. SPD
Jung. Dynamisch. Geil. CSU
Mache mich nackig für Wahlzulassung. Ihre Frau Dr. Pauli. Freie Union
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Inishmore
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11:44:00 AM
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Tags: Politik
11. August 2009
Papa Darth hatte wieder einmal Klonkrieger statt imperialer Sturmtruppen für die Geburtstagsfeier eingeladen...

...und so bei seinem Sohn schlimme Erinnerungen an die letzten drei Star Wars-Filme geweckt.
Made me smile.
via pictureisunrelated
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12:01:00 AM
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10. August 2009
IniRadio #105: Paradise Lost - One Second
Melancholische Musik am Montag Morgen.
Aus der CD des Monats Januar 2006.
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10:07:00 AM
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Tags: IniRadio
7. August 2009
Bundesliga, 1. Spieltag - die Prognose
Erst neulich saß ich wieder in einem Raum mit dem roten Kicker-Bundesligasonderheft. Tags zuvor hatte ich stundenlang an der Stecktabelle herumgefingert, weil das der einzige Teil des Hefts ist, den mir mein Bruder guten Gewissens anzuvertrauen vermag.
Will sagen: ich bin bereit für eine wie bei mir nicht anders zu erwartende kaum fundierte Prognose des Auftaktspieltages.
Wolfsburg - Stuttgart
Der Veh ist ja ein Fuchs. Lässt seine Jungs aus Stuttgart im November 2008 gegen Wolfsburg gequirlten Murks spielen, legt bei der anschließenden VW-Produktionsbesichtigungstour seine Visitenkarte aufs Fließband, geht nach seiner Entlassung 6 Monate schön in Urlaub und darf dann den amtierenden Deutschen Meister(TM) trainieren. Im Universum von Lothar Matthäus ist in dem Moment sicher wieder eine Supernova der unfassbaren Ungerechtigkeit ausgebrochen.
Kontrahent Babbel hingegen ist ja aktuell Berufsschüler, weil er die ersten drei Tage der Woche für seinen Trainerschein büffeln muss. Nicht auszuschließen, dass er am Samstag nicht auf der Bank Platz nimmt, sondern reflexartig mit einem Schwamm die Kreidelinien vom Feld wischen will und sich nach Eingreifen des Stadionpersonals bockig mit dem Rücken zum Spielgeschehen auf einen Stuhl an der Eckfahne setzt. Mit einer verzögerten Anstoßzeit ist daher zu rechnen.
Prognose: souveräner Sieg der Wolfsburger, die Neu-Stuttgarter Hleb und Pogrebnyak finden nicht ins Spiel, weil Russisch für Trainer erst Mitte Dezember auf dem Lehrplan der Sportschule Köln steht.
Hertha BSC - Hannover
Da ist er, der Moment, auf den alle Fußballfans warten, die Angst haben, vor lauter Euphorie über den Start in die neue Saison Herz-Kreislaufprobleme zu bekommen. Die Partie Hertha gegen Hannover schafft Abhilfe, denn ganz ehrlich: das will doch keiner sehen. Da ruht die Begeisterung, da lässt man sich beim Runtergehen während des Werbeblocks in der Sportschau ein wenig mehr Zeit, da winkt man ab, wenn man den ersten Torschuss in der 38. Minute verpasst hat, weil: das will doch wirklich keiner sehen.
Hertha hat alles getan, um den Erfolg der Vorsaison nicht mehr vorkommen zu lassen. Vorne sich von Tormaschine Voronin und Berufsunsympath Pantelic getrennt, hinten die Abwehr durch den Verkauf von Simunic aufgelockert.
Hannover hingegen ist immer noch in der ersten Liga und wenn es nach mir ginge, sollten sie den Enke wirklich aus Dankbarkeit zu einem Topverein auf die Torlinie schicken und sodann den Spielbetrieb einstellen. Gerne auch mit einer großen Saisonausschlussfeier, damit es jeder mitbekommt.
Prognose: ein 0:0, das von den Hannover Fans wie ein Sieg gefeiert werden wird. Nachdem sie aufgewacht sind.
Dortmund - 1.FC Köln
Podolski schießt Köln mindestens in die Champions League, wechselt danach zurück zum FC Bayern und erholt sich dort wieder für ein Jahr auf der Ersatzbank. Bis auf die Sache mit der Champions League ein gar nicht mal so unrealistisches Szenario. Aber bleiben wir mit den Füßen auf dem Rasen. Schon in der ersten Partie müssen die Kölner Fans verdutzt erkennen, dass sich Spieler der anderen Mannschaft ihrem Prinzen in den Weg stellen, ihn nur vorbeilassen, wenn er den Ball nicht mitnimmt, ihn gar am göttlichen Torschusse hindern. Aber am nächsten Spieltag wird das sicher ganz anders.
Dortmunds Trainer Kloppo hat ein Ziel: Studio-Experte bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika. Denn bei subtropischem Klima fallen die stramm nach vorn gekämmten Haare bekanntlich noch besser ins Gesicht. Bis dahin muss er sich jedoch mit dem Alltag der Bundesliga herumschlagen, locker-lässige Sprüche für den Kerner einüben und sich damit abfinden, dass seine Jungs maximal wieder um den Ruhrgebiets-Cup mitspielen.
Prognose: Poldi schießt kein Tor, Dortmund vielleicht eins oder zwei.
Werder Bremen - Eintracht Frankfurt
Der Diego ist nicht mehr da, im Mittelfeld trabt stattdessen junges Gemüse der Marke Özil und Marin herum. Dabei weiß doch jede Putzfrau: zwei halbe Handtücher ersetzen noch lange keinen brasilianischen Spitzenfeger! Im Sturm sollen Almeida und Sanogo die neuen Heilsbringer sein, was ich mir selbst beim Zusammenreißen all meiner religiösen Gefühle wirklich nicht vorstellen kann.
Doch zum Glück kommen zum Auftakt die Frankfurter, die bei der Auswahl ihres Trainers mein Humorzentrum wahrhaftig getroffen haben: Michael Skibbe. Gut, bei den Erklärungsversuchen im Anschluss an die zahlreichen Niederlagen während der Saison wird ihm sein Dackelblick sicherlich tolle Dienste leisten. Und ja, ich würde es gerne sehen, wie er die den Mannschaftsbus blockierenden Anhänger mit verbalerotisch gesponnener Durchhaltelyrik zu beruhigen trachtet. Fußballerisch jedoch wird das Äppelwoi in der Porzellantasse.
Prognose: der Neu-Frankfurter Maik Franz bekommt eine gelbe Karte, Naldo klumpt einen rein, Schaaf nimmt's gelassen
Mainz 05 - Bayer 04 Leverkusen
Junger Spross gegen alte Gerste. Die Mainzer haben bekanntlich Jörn Andersen gefeuert, weil der nicht mehr mit der Mannschaft sprechen wollte. Da wäre ich gerne beim Training dabei gewesen, vielleicht knallte da noch die gute alte Peitsche, wenn ein Pass in die Hose ging. Jetzt haben sie einen 35-jährigen Jüngling namens Thomas Tuchel inthronisiert, der laut FAZ damals geweint hat, als Jupp Heynckes von Gladbach zu den Bayern wechselte. Ein Emotyp also.
Wenn das der gewiefte Jupp als Bayer-Coach nicht mal schamlos ausnutzt und beim ersten Aufeinandertreffen die Geschichte von seinem toten Wellensittich erzählt. Sofort stocken die Anweisungen des Mainzer Trainers, die Bayerkicker kloppen humor- und mitgefühlslos kurz nach Anpfiff zwei Eier rein und fertig.
Prognose: Sieg von Leverkusen mit mindestens 3 Toren Unterschied. Erster Tabellenführer. Wird aber freilich nicht lange halten.
Nürnberg - Schalke 04
Die Chance, dass Schalke diese Saison Meister wird, ist so wahrscheinlich wie jene von Albert Streit, erst Stammspieler, dann Mittelfeldlenker der Knappen und später Nationalspieler und Kapitän der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2010 zu werden. Stochastiker mögen das genauer ausrechnen und darob verzweifeln.
Überchef Magath hat es sich zur Aufgabe gemacht, das gesamte Spielprinzip umzukrempeln. Statt auf die Fehler des Gegners zu warten, sollen selbst welche gemacht werden. Nein, Entschuldigung, selbst die Initiative ergriffen werden. Was allerdings zu Fehlern führen dürfte, aber das traut dem Felix niemand zu sagen, weil er sich sonst wieder aufregt. Als Kreativspieler haben meine Jungs erneut nur den Rakitic im Angebot. Leider so der Typ von Kicker, der keinen Bock mehr hat, wenn sein schön angeschnibbelter Freistoß nicht gleich ins Tor fällt.
Nürnberg ist aufgestiegen, der Trainer jung und belesen, insgesamt eine sympathische Truppe, was auch darin liegen kann, dass sie den fußballerischen Sauerdrops Cottbus weggelutscht haben. Die Klasse werden sie zu meinem Bedauern aber nicht halten, weil mir unsympathische Clubs immer drin bleiben und irgendwas ja absteigen muss.
Prognose: Unentschieden. Kuranyi springt nach dem Spiel direkt über dem brasilianischen Dschungel ab, um Lincoln zu suchen und von seinem eigenen Geld zu verpflichten. Magath lässt derweil auf dem Trainingsgelände ein kleines Mittelgebirge zum Rauf- und Runterlaufen aufschichten.
Hoffenheim - FC Bayern
Das Samstag Abend-Spiel. Wie toll, wie neu! Wie blöd.
Denn um die Zeit gucke ich Sportschau und kriege deshalb nichts davon mit. Ich wünsche mir daher, dass Reinhold Beckmann am Ende eine Schalte nach Sinsheim organisiert und der ZDF-Sportstudio-Reporter dort einen Satz wie "Das ist hier so kacklangweilig, wir werden für den Zusammenschnitt heute Abend wohl mehrere Zeitlupenaufnahmen von Michael Rensing beim Bälleaufpumpen zeigen müssen" abgibt. Nur damit die sich bei Sky so richtig doll ärgern.
Jeder rechnet damit, dass bei den Bayern noch Sand im Getriebe sein wird und dass die Hoffenheimer nicht mehr so toll drauf sein werden wie in der ersten Hälfte der letzten Saison. Dem stelle ich mich entgegen, beide Teams werden die Spielzeit über voll auftrumpfen. Aber nicht beim ersten Zusammentreffen am Samstag Abend, siehe oben.
Prognose: ein kacklangweiliges 0:0, was denn sonst?
Bochum - Gladbach
Ich mag Gladbach eigentlich ganz gerne, alleine schon wegen Hans Meyer. Weshalb niemand auf die Idee gekommen ist, dem Mann einen Vertrag auf Lebenszeit zu geben, ist mir ein Rätsel. Der hätte nicht mal ins Stadion kommen müssen, sondern auch aus dem Garten zwischen dem Rosenzüchten ein paar erhellende Kommentare abgeben und Journalisten verarschen können:
"Gehen Sie davon aus, dass Sie von gar nichts eine scheiß Ahnung haben, werter BILD-Reporter. Unter Frontzeck wird Gladbach erneut die Champions League verpassen. Und jetzt raus aus meiner Laube!" Frontzeck ist für mich ja auch ein Wunder. Ich wundere mich, wie der einen Job in der Liga bekommen hat, obwohl er mit seiner Gurkentruppe Bielefeld zielsicher eine Ballklasse runtergestürzt ist.
Bochum blieb wie Hannover zu seiner eigenen Überraschung immer noch in der Bundesliga, gab sich aber deutlich mehr Mühe, diesen einer Fahrstuhlmannschaft unzuträglichen Zustand zu ändern. Dieses Jahr, sage ich, schaffen sie es auch. Denn Cottbus, Karlsruhe und Bielefeld können sie nicht mehr daran hindern.
Prognose: Frontzeck spielt bewährt auf Torsicherung und Eigenchancenverhinderung, Koller vertraut auf eingeübte Standardsituationen mit Azaouagh als Kopfballabnehmer. Am Ende fallen Tore und wenn es mich ernsthaft interessieren würde, könnte ich auch sagen, für wen genau. Von mir aus Gladbach.
Freiburg - HSV
Bei Freiburg spielt Du-Ri Cha in der Abwehr, obwohl ich mir sicher bin, dass der in seiner Erstligazeit bei Frankfurt mal Stürmer war. Wahrscheinlich hat Trainer Dutt gemeint, dass eine schön ausgebildete Abschlussschwäche in der Verteidigung am besten aufgehoben ist. Clever. Wenn Bruno Labbadia genausowenig wie ich die 2. Liga verfolgt hat, sind die ersten Zuordnungsprobleme schon sicher. Dann nämlich läuft Boateng dem Südkoreaner dauernd hinterher, fehlt somit in der Abwehr und schwupp, klingelt's im Kasten.
Aber der HSV braucht ja Rückstände, das wissen wir noch aus dem letzten Jahr. Genau so, wie er immer gut anfängt und dann, wenn es um die Wurscht geht, die Einladung zum Grillfest verschlampt und zuhause bleiben muss. Mit bestechender Logik hat man sich demzufolge den Labbadia Bruno ins Boot geholt, der diesen Saisonverlauf letztes Jahr bei Bayer fast so gut hinbekommen hat wie die Hamburger. Wenn es richtig gut klappt, verpassen sie heuer also auch das internationale Geschäft.
Prognose: frühe Führung der Breisgauer, später pumpt Trochowski einen in den Winkel, Petric staubt ab und fertig ist der erste Auswärtssieg.
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Inishmore
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11:00:00 AM
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5. August 2009
So tut Deutsch weh heute
So geht Bank heute
Der Werbeslogan des Sponsors von Werder Bremen, den die armen grün-weißen Kicker auch noch auf der Brust ertragen müssen, ist quasi der Rubik-Würfel des Todes für Germanisten. Man kann ihn drehen und wenden, wie man will, ein gescheiter deutscher Satz kommt niemals dabei heraus. Wahrscheinlich wollte man damit die gegnerischen Spieler verwirren, die vor Ausführung der Blutgrätsche erst einmal kurz innehalten und sinnieren: Bank geht? Heute? Hä? Falsch gedacht, denn dummerweise gibt es unter Fußballern bekanntlich wenige Germanisten.
Aber immerhin ist der Spruch kurz, prägnant und knackig. Weil es heutzutage letztlich ja nur noch darauf ankommt, wird in enger Zusammenarbeit mit dem bekannten Sprachforschungsinstitut Podolski im Rahmen des Projekts "So vier Worte langen" bereits an weiteren Slogans gearbeitet.
Hier ein Auszug:
- Klingeling in Tasche Hose (Vodafone)
- Damit da rein Hengst (Kondomhersteller London mit seinem Comeback)
- Wir brumm-brumm Volk (Volkswagen)
- Wir hui-brumm pleite (Porsche)
- Zahlen wir tun ungern (diverse Versicherungen)
- Aua Wir gegen helfen (Bayer)
- Teuer Fußball über Internet (T-Home)
- Teuer Fußball im Fernsehen (SKY)
- Gluck Gluck viel Zucker (Cola oder Pepsi)
- Wir immer runter kommen (TUI)
- Kleidung billig 'n' uncool (KiK)
- Du tipp we win (Bet & Win)
- Kein riechski viel warmski (Gazprom)
- Rumäne baut töff töff (Dacia)
- Macht Licht an hell (Evonik)
- Erdöl fliegt dich rum (Emirates)
- Zug spät Service bäh (Deutsche Bahn AG)
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Inishmore
um
11:45:00 AM
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4. August 2009
Keinkanzler, Keinkanzler, hab' ich so gern
Wichtiger Nachtrag:
ich bin Praktikant des Monats im Keinkanzleramt.
O leck!
Stets war der Saarländer ein gern gefragter Mensch, wenn es an die Wahlurne ging. Wie etwa mein über viele Ecken angeheirateter Großvater, de Griwwelschorsch, welcher als passionierter Hühnerzüchter im Jahre 1935 die Solidaritätsaktion "Wir schenken dem Führer ein Ei" ins Leben rief. Oder Großonkel Boppes, der 1955 in einem seiner zurecht als verschollen geltenden, gewollt reimfreien Mundartchansons euphorisiert brabbelte:
Strophe 1
Hä?
Strophe 2
Mir solle uns anschließe losse?
Strophe 3
Jo.
Strophe 4
Vun mir aus.
Refrain
Awwer bidde net schunn widder an die Palz.
Dieser keck erfundenen Tradition folgend, fühle ich mich heute verpflichtet, eine offizielle Wahlempfehlung auszusprechen:
Herr Fitz muss Keinkanzler werden
Endlich ein Mann, der mit beiden Beinen außerhalb des Volkes steht.
Ungesellig.
Einzelgängerisch.
Walacheiunkritisch.
Will eigentlich nur seine Ruhe haben und Tauben vergrämen.
Aber das kann er sich in die Haare schmieren.
Denn:
[Dieser Beitrag wurde erstellt und für gerade mal so gut befunden vom zukünftigen Staatssekretär im Keinplan- und Keinentwicklungsministerium. Oder zumindest Praktikant des Monats im Keinkanzleramt. Für Sinnfreiheit wird in beiden Fällen gebürgt.]
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Inishmore
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11:52:00 AM
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Spaß mit Felix
Ich muss angesichts des folgenden Ausschnitts wieder meine 3 Kernforderungen hinsichtlich Neuerungen für die anstehende Bundesliga-Saison wiederholen:
- Mikrofone an die Trainerbank!
- Untertitelung aller wichtigen Traineranweisungen!
- Altintop
keineverstärkt Freistöße schießen lassen!
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Inishmore
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10:33:00 AM
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3. August 2009
Kälbchen strikes back

Menschen, die gerne ihren Kalender anlässlich besonderer Ereignisse mit Kreuzen versehen, aufgepasst und den schwarzen Marker vorgeglüht! Inishmores Blick auf die Welt empfiehlt hiermit offiziell eine deutsche Fernsehserie(!), die in einem Krankenhaus spielt(!!) und auf RTL läuft(!!!).
In meinen Fokus gebracht von der werten Doktorin, habe ich mittlerweile vier Episoden der ersten Staffel gesehen und kann attestieren, dass die Show nicht an den üblichen deutschen Seriensymptomen wie akuter Tranigkeit, pathologischer Langeweile oder suizidförderndem Drehbuch leidet, sondern frisch, witzig und sympathisch daherkommt. Mehr über Frau Dr. Gretchen Haase alias Kälbchen bei strukturiert fernsehen.
Doctor's Diary - die zweite Staffel heute Abend um 20:15 Uhr auf RTL.
Die erste Staffel lässt sich übrigens hier kostenlos ansehen.
Ich geh jetzt auf meiner Senderliste diesen Kanal RTL suchen...
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Inishmore
um
11:14:00 AM
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2. August 2009
Das Highlight aller Erstrundenpokalspiele
Schalke gewinnt in der ersten Runde des DFB-Pokals mit 4:0 beim TSV Windeck. Ich will gar nicht groß über das Spiel reden, auch wenn es eine drollige Geschichte ist, dass sich am Abend zuvor Jefferson Farfan nach einem Bier krank gemeldet hat. Eine schlimmes Versäumnis des Integrationsbeauftragten der Knappen, denn schließlich weiß doch jeder Arbeitnehmer hierzulande: erst krank melden, dann besaufen und nicht umgekehrt!
Was mich aber viel mehr berührt hat an der Partie: das Highlight aller Erstrundenpokalspiele ist angesichts des Spielverlaufs viel zu kurz gekommen. Natürlich rede ich von der flammenden Berichterstattung eines Rolf Töpperwien, wenn kleine Dorfmannschaften auf gestandene Bundesligatruppen treffen. Da blüht der Journalist Töpperwien auf, man weiß, dass er zur Vorbereitung auf das Spiel die Historie des niederklassigen Vereins auswendig gelernt, die Kicker selbst auf Namen, Familie, Beschäftigung, Herkunft und Frequenz geschlechtlicher Betätigung abgeklopft und wegen des Stallgeruchfaktors mindestens einmal in der örtlichen Großscheune genächtigt hat. Alles nur für den einen Moment, in dem die Kugel vom Fuße des örtlichen Sanitäranlagenfachverkäufers in die Maschen der Profis rollt. Denn dann, ja dann entlädt sich das angesammelte Wissen unseres ZDF-Rolfs in unnachahmlicher Manier:
Tor! Tor! Tor für den TSV Windeck! Nach einer wunderbaren Vorlage von Karsten Kasuppke, der normalerweise auf dem mütterlichen Hof als Kuhdungdurchmischer angestellt ist und wegen der Kalbung seiner Kunigunde beinahe dieses wichtigste Spiel seines Lebens verpasst hätte, braucht der Sanitäranlagenfachverkäufer Udo Knulz, dessen Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater seinerzeit in der Schlacht vor der heutigen Burgruine Windeck Angreifer allein durch gezieltes Werfen seiner Schlappen abwehrte, nur noch den Fuß hinzuhalten....
Heute Abend wird seine bezaubernde Frau Hedwig mit Sicherheit Mannschaft, Vorstand und vielleicht auch Berichterstatter mit ihrer unvergleichlichen Schmalzgebäckplatte verwöhnen. Und damit zurück ins Studio.
Stattdessen: nix. Sogar die obligatorische Schalte in die Kabine zur Halbzeit brauchte nicht mal Untertitel. Hoffen wir auf Besserung zum Start der nächsten Pokalrunde.
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Inishmore
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3:02:00 PM
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Aaaaww, wie süüüüüß
Gleich zweimal die Kategorie goldig, flauschig und putzig, da kriegt selbst mein kleines schwarzes Herz kurzzeitig Farbe.
Schulkinder singen Don't Stop Believin' von Journey
Und in der Plüschabteilung ist die Schweinegrippe angekommen
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Inishmore
um
2:33:00 PM
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