22. Dezember 2009

Weihnachtseinkäufe 2009

Die Weihnachtseinkäufe sind erledigt, die Spiele samt Patches installiert und testweise gestartet. Der Rechner ist im Gegensatz zu letztem Jahr virenfrei, die DVDs und Blu-rays haben keine Kratzer, Soft- und Hardwareplayer machen bis dato keine Mucken.

Das Festtagsmenü besteht aus:

  • entspanntem Glotzen (eine internationale Naziaufmischtruppe, mehrere Mafiosi, ein Killerdebüt von einer Serie, sechs Death Metaller live aus Italien, vier Killer live aus England, zwei gescheiterte neuseeländische Musiker, sechs skurrile Briten in Amerika, Urzeitviecher aus der dritten Eiszeit, ein grummeliger alter Mann mit Amischlitten sowie eine lustige, showproduzierende Frau und ihr Vorgesetzter)
  • aufregenden Games (ein deprimierter Clown, ein Heavy Metal Held, ein Entdecker im zweiten Anlauf, eine Fledermaus im Irrenhaus, ein Pärchen in Zombie-Afrika)
  • relaxtem Buchlesen (ein schottischer ex-Junkie, aus einem Spezialgefängnis geflohene geistesgestörte Schwerverbrecher, der sechste seltsame Anhalter mit galaktischem Ziel)
  • extremem Magenfüllen (verdammt viele Teile von toten Tieren)
Also, wenn das mal kein weihnachtlich-festliches Sammelsurium ist...also...äh...nun ja...vielleicht im nächsten Jahr dann.

Ich schließe den Blog jetzt für die nächsten Tage ab. Wir lesen uns wieder im nächsten Jahrzehnt.

Frohes Fest und einen guten Rutsch!

21. Dezember 2009

Ü-Man in: Weihnachten 2009



Wird Jesus nachgeben? Nikolaus zugeben? Sich die Pflanze übergeben?
Die Auflösung vielleicht irgendwann auf Die Abenteuer von Ü-Man.

19. Dezember 2009

Jack Bauer vs. Santa

Die 8. Staffel könnte interessant werden...
Ich will Jack nicht erleben, wenn er keine Geschenke bekommen hat.

18. Dezember 2009

IniRadio #127: Mumford And Sons - The Cave

Nächsten Sonntag ist der 4. Advent und spätestens dann bricht doch die Zeit der vorweihnachtlichen Familienkonzerte an, oder? Legionen blockflötenbewaffneter Kinder, Geigen voller quietschender Ave Marias, Mama poliert ihren alles übertönenden Mezzosopran, damit im Gottesdienst zu Heilig Abend die Sitze rechts und links weiträumig frei bleiben. In diesen Zeiten lege sogar ich mal kurz den Rock und das Metall ab und widme mich stimmungsvoller, handgemachter Musik. Was passt da besser als Mumford And Sons, bei deren Familienkonzert ich sicherlich einen Heidenspaß hätte. Das heimelige Video dazu gibt's hier.

People, i feel folky.

17. Dezember 2009

Projekt Hörsturz (Runde 10)

Noch 'ne Sonderrunde bei beetFreeq und seinem Projekt Hörsturz. Das Thema: Weihnachtslieder. Fünf offizielle Kandidaten und 13 weitere Vorschläge, die ich jetzt aber wie die meisten anderen auch abhören werde. Der Autor weist darauf hin, dass er so etwas wie Weihnachtsstimmung erst dann empfindet, wenn am 23.12. die Fresswaren sicher eingelagert worden sind und sich die Verletzungen beim Einkauf (Tritte in die Hacken durch verirrte Einkaufswagen, Prügelei mit in den Gängen marodierenden Rentnern, Auflösung ungenehmigter Schwatzversammlungen vor den Tiefkühlschränken) als glimpflich herausstellen. Zudem habe ich gerade Schnupfen, Niesen und allgemeines Unwohlsein. Die besten Voraussetzungen also für stimmungsvolle Musik.

Wham - Last Christmas
(vorgeschlagen von endgueltig)

endgueltig mit dem endgültigen Weihnachtslied, the X-mas song to end all of X-mas. Natürlich kann sein Ziel nur gewesen sein, den für ewig über diesem Projekt scheinenden 0-Punkte-Schnitt für sich zu proklamieren, weshalb er das aller aller beste Lied von ganz ganz hinten ausgewählt hat. Ich unterstütze dieses Anliegen, der Song ist kitschiger Mist, beleidigt meine Ohren, quält mich exorbitant und erfüllt somit alle Voraussetzungen für

0 von 5 Punkten

Trans-Siberian Orchestra - Christmas Eve/Sarajevo
(vorgeschlagen von Lemonhead und Alph)

Der Alph liest ja meinen Blog schon seit langem und weiß natürlich, dass ich zu Heilig Abend die Trans-Siberian-Orchestra Christmas-Special DVD einlege und fortan die Feiertage durchschluchze wie ein Baby, dem jemand den Lieblingsnuckler weggenommen hat. E-Gitarren, Klavier, Orchester, bisschen Schnee - alles drin. Wie soll ich mich da jetzt um die Höchstwertung rumreden? Jetzt ernsthaft, ich weiß es nicht. Also

5 von 5 Punkten

Squirrel Nut Zippers - Santa Claus Is Smoking Reefer
(vorgeschlagen von beetFreeQ)

Stoner Rock kenn ich ja, aber gibt es auch so etwas wie Stoner Jazz? Man kann davon ausgehen: wenn es so etwas gibt, dann wird es beetfreeQ präsentieren. Könnte in der deutschen Fassung eigentlich nur von Helge Schneider rein- und durchgezogen werden. Santa tanzt aus der Reihe, schmeißt ein paar freudige Götterfunken in den Kamin, damit das Gras auch richtig brennt und macht am Ende bestimmt die Weihnachtsgeschenke alleine auf, statt sie auszuliefern. Ganz nett verwirrter Song für die Zeit bis der Weihnachtspunsch im Magen glüht, aber nichts um mich um den Tannenbaum springen zu lassen.

2,5 von 5 Punkten

Harry Connick Jr. - This Christmas
(vorgeschlagen von Geko)

Zu viele Blechbläser für mich, das könnte ich mir nach dem Rausch vom Song vorher gar nicht mehr anhören, ohne dass mir der Kopf platzt. Als TV-Serienfan fantasiere ich gerade, dass dieses Lied am Ende der Weihnachtsfolge der Cosby-Show läuft und alle wahnsinnig glücklich sind und tanzen. Nee, nix für mich.

1,5 von 5 Punkten


Blackmore's Night - Emmanuel
(vorgeschlagen von Melli)

Der Ritchie und seine Olle, jetzt wird's bestimmt stimmungsvoll zupfig. Ja, die Frau kann gar lieblich singen, die Instrumentierung ist traditioneller als güld'ne Christbaumkugeln - da rasten die Gattinnen von CDU-Ortsratvorsitzenden aus und wollen einstimmen, während die auf ihren Einsatz wartenden Töchterlein die Blockflöten schwitzig umklammern. Will sagen: ein wunderschöner Vortrag, mir ist es aber eine Spur zu unwild. Weihnachten hin oder her, ich brauch auch zum Fest der Liebe etwas mehr Schmackes im Liedgut.

3 von 5 Punkten

Der Rest im Schnelldurchgang

Bob Dylan - Must Be Santa
(vorgeschlagen von kasumi)

Schwungvoller Dylan näselt sich durch flotten Folk. Sollen andere lachen über den alten Mann, ich find's knuffig. 4 von 5 Punkten

Kenny Wayne Shepherd - Rudolph The Red-Nosed Reindeer
(vorgeschlagen von cimddwc)

A Guitar Christmas, das gibt schon vor dem ersten Ton einen Pluspunkt. Sehr oldschoolig, steigert sich im Soloteil. 3,5 von 5 Punkten

Charly Lownoise & Mental Theo - This Christmas
(vorgeschlagen von Robert)

Yeah, Weihnachtstechno! Wäre nur mit Schlumpfstimme noch kuscheliger. Für die Zeit bis 0:41 Minuten gebe ich einen halben Punkt. 0,5 von 5 Punkten

Wizo - Santa Claus Is Coming To Town
(vorgeschlagen von Konna)

Deutscher Punk trifft US-Songklassiker. Sympathisch eingerotzt, zieht aber doch unspektakulär an mir vorbei. 3 von 5 Punkten

Malcolm Middleton - We Are All Going To Die
(vorgeschlagen von JuliaL49)

Wieder Punk, diesmal aber wohl kein Cover. Sympathisch eingerotzt, bleibt darüber hinaus im Ohr hängen und löst den Fußmitwippreflex aus. 4 von 5 Punkten

Kevin Devine - Splitting Up Christmas
(vorgeschlagen von Postpunk)

Bei einer von Postpunk vorgeschlagenen Nummer hatte ich nach dem Intro erwartet, dass drei Kilo Lametta in einer Kettenreaktion explodieren, aber das ist ein sehr angenehm lässiger Akustiksong. Für die schepprige Drum gebe ich einen extra halben Punkt. 4 von 5 Punkten

Die Toten Hosen - Schöne Bescherung
(vorgeschlagen von Sebastian)

Ja, schöne Bescherung in der Tat. Der Link funktioniert nicht, YouTube wünscht frohe Weihnachten ohne die Toten Hosen. Leider kenne ich das Gesamtwerk der Düsseldorfer auch nicht so gut, dass ich den Song aus dem Gedächtnis bewerten könnte.

Cambridge Singers - Christmas Lullaby
(vorgeschlagen von Yoko)

Ave Maria, mach mal lauter! Chorgesang, klassische Musik. Bin ich irgendwie noch zu jung für. Ansonsten siehe Blackmore's Night. Geb ich 3 von 5 Punkten, damit es soviel wie Wizo hat.

Danny Elfman - Uns're Weihnacht (aus Nightmare Before Christmas)
(vorgeschlagen von Sir Donnerbold)

Der Film hat gar nicht bei mir eingeschlagen, Corpse Bride fand ich viel besser. Typisch burtonesker Song, ein bisschen wirr, die Stimmen nerven mich aber doch ein wenig. 2,5 von 5 Punkten

Something Corporate - Forget December
(vorgeschlagen von Inishmore)

Mein Vorschlag. Netter Piano-Poprock, in dem Kinder dazu aufrufen, den Dezember zu vergessen. Für alle, die erst sehr spät die Vorfreude draufkriegen. 4 von 5 Punkten

The Layaways - O Christmas Tree
(vorgeschlagen von dehkah)

Na, die ganz große Begeisterung für den Tannenbaum kann ich da nicht wirklich raushören. Das zieht sich Chris Isaak rein, wenn er am Vorabend von Weihnachten die Kugeln anhaucht und blank poliert. Zuckelt gemächlich an mir vorbei, ich werde langsam müde. 2 von 5 Punkten

Third Day - O Come, O Come, Emmanuel
(vorgeschlagen von symbadisch)

Das Riff zum Einstieg weckt mich kurzzeitig aus dem Dämmerschlaf, der bluesige Unterton der Nummer verhindert aber das vollständige Wachwerden. Ist okay, geht in Ordnung, ich pack noch einen halben Punkt als Entschuldigung drauf, weil ich beim letzten Stimmungslied einfach nicht mehr so richtig aufgepasst habe. 3,5 von 5 Punkten

Der Vorschlag für Runde 11 stammt aus meiner MP3 für umsonst-Linkliste:

The Workhorse Movement - Keep The Sabbath Dream Alive (kostenloser Download hier)

15. Dezember 2009

CD des Monats: YOUNG REBEL SET - If I Was



Die CD des Monats ist keine CD, sondern ein Download. Mit gerade 3 Tracks reicht die Spielzeit nicht einmal, um zeitgleich den Weihnachtsbaum je nach Gusto zünftig zu schmücken oder abzufackeln. Young Rebel Set sind eine 7-köpfige Band aus dem britischen Stockton-on-Tees und haben die lästige Angewohnheit, nur Singles zu veröffentlichen (wahlweise als digitaler Download oder kuscheliges Vinyl). Musikalisch wird feinster Folk Brit Rock mit Einflüssen diverser Country-, Rock- und Punk-Heroen geboten: Johnny Cash gibt den Takt vor, Bruce Springsteen haut in die Saiten, irgendwo in einer Ecke nölt Bob Dylan kurz über die Mundharmonika, während The Clash, The Pogues und Flogging Molly entspannt mit einem Pint in der Hand und drei im Kopf die Füße zum Rhythmus schlackern lassen.

"If I Was" ist ein wunderbar melancholisches Liebeslied, "Down The Line" fräst sich mit Mundharmonika und Country-Gitarre ins Langzeitgedächtnis, bevor es bei "Billy Died" traurig und besinnlich wird. Alles anzuhören auf der Bandwebseite und für 2,70 Euro im amazon-MP3-Lager jeden unpolierten Cent wert.

Mittlerweile gibt es bereits die zweite Single namens "Walk On", die allerdings nur für den britischen Musikfreund zum Download freigegeben ist. Um so ärgerlicher, wenn man weiß, dass der Titelsong (YouTube-Link) und "Borders" (MySpace-Link) qualitätsmäßig in die selbe Kerbe schlagen.

Wer finanziell vollkommen risikofrei Songs auf seinem Computer immer und immer wieder anhören muss, bevor er freudig das digitale Portemonnaie aufmacht, der kann bei NME "Won't Get Up Again" und bei Grand Hotel Van Cleef "Billy Died" kostenlos runterladen.

Als Video und zum Mundwäßrigmachen hier nun "If I Was":

14. Dezember 2009

Inoffizielles Musikvideo zu Devin Townsends Bend It Like Bender!

Mal wieder ein klarer Fall von YouTube-Eigenheimkreation schlägt offizielle Produktion.

Tales Of Monkey Island Episode 5: Rise Of The Pirate God



Das krönende Finale war vorgesehen für die fünfte Episode der neuen Abenteuer von Guybrush Threepwood. Unser Held, im letzten Kapitel verstorben, hat zunächst in Geister-, später in Zombiegestalt nur ein Ziel: zurück ins Leben und LeChuck endgültig eins draufgeben. Doch erst einmal gilt es den Crossroads, einer Art spirituellen Zwischenstation zwischen Diesseits und Jenseits, zu entkommen.

Bei Fernsehserien ist es mittlerweile üblich, ganz zum Schluss nochmal die Wegbegleiter der Saison in die Show zu holen und daran orientiert sich freilich auch Produzent Telltale. Viele Figuren aus vergangenen Ausflügen gesellen sich erneut zu unserem Helden und selbstverständlich findet man sich auch an bereits bekannten Orten wieder. Letzteres erwähne ich nur, um etwaige Spieler beruhigen zu können: ja, rundum neue Locations und Figuren gibt es erneut nicht, das Recycling gehört nun mal zum Spielprinzip.

Darüber könnte ich hinwegsehen, wenn die Rätsel prima, der Humor treffsicher, die Dialoge spaßig und die Charaktere erinnerungswürdig wären. Leider haut es im Finale mit diesen Anforderungen nicht so ganz hin. Vor allem war ich von den Rätseln enttäuscht; es gibt kaum Kombinationsaufgaben, in vielen Fällen liegt der wichtige Gegenstand, den man als Teil eines größeren Plans braucht, offen in der Gegend herum - bei früheren Monkey Island-Teilen wie etwa LeChuck's Revenge schlicht undenkbar. Sicherlich ist es schwer, heutzutage noch frische und unverbrauchte Knobeleien zu inszenieren, aber so einfallslos den Spieler durch den abschließenden Plot stürmen zu lassen, muss wirklich nicht sein.

Der Humorpegel ist im Vergleich zu den sehr guten beiden letzten Episoden leicht abgesackt, bei den Figuren bleibt wenig Erwähnenswertes zurück, Guybrush ist in der Hinsicht mehr oder minder Alleinunterhalter. Die Story nimmt leicht verwirrende Züge an, ein Charakter benimmt sich sehr seltsam, eine Entwicklung, die in The Trial And Execution Of Guybrush Threepwood noch als große Storyenthüllung gefeiert wurde, wird im Finale gar nicht groß weiter aufgenommen. Das allein macht Rise Of The Pirate God jetzt nicht zum schlechten Spiel, aber es dürfte viele hochgeschürte Erwartungen doch enttäuschen- zumindest ging es mir so.

Auf der positiven Seite bleiben nachvollziehbare, aber nicht sonderlich fordernde Aufgaben, ein rasant inszenierter Kampf gegen LeChuck und ein beeindruckender, zum Innehalten und Grübeln einladender Moment, bevor man das allerletzte Rätsel der Serie löst. An dieser Stelle haben sich die Designer wirklich Mühe gegeben, um dem Spieler noch eine besondere Erinnerung an das Spiel auf den Weg zu senden.

Fazit: ein nicht rundum zufriedenstellendes letztes Kapitel. Wer auf den großen Knobelknaller wartet, sollte sich darauf gefasst machen, dezent enttäuscht zu werden. Insgesamt gesehen hat Telltale Games die neuen Piratenabenteuer ohne Zweifel mit einigen Höhen und Tiefen inszeniert. Zum Schluss daher noch mein persönliches Ranking der einzelnen Folgen:

Platz 1: Lair Of The Leviathan
Platz 2: Launch Of The Screaming Narwhal
Platz 3: The Trial And Execution Of Guybrush Threepwood
Platz 4: Rise Of The Pirate God
Platz 5: The Siege Of Spinner Cay

13. Dezember 2009

IniRadio #126: The Reindeer Section - You Are My Joy

Es ist der dritte Advent, es hat geschneit, da will ich mal nicht so sein und lasse was Ruhiges in Verbindung mit Rentier und Freude laufen. Wer genau hinhört, entdeckt auch einen Bezug zu Schnee.



Und als Bonus Craig Ferguson als Susan Boyle (ab 4:48). ZAU-BER-HAFT.

Unerwartet angenehm

Ist das, was meine Schalker diese Saison bisher abliefern. Man mag mir durchaus den Vorwurf entgegenheulen, dass ich nur dann über die Truppe schreibe, wenn ich mit ihr unzufrieden bin. Deshalb tippe ich es gerne in die Tasten:

Meine Knappen machen mir Freude.

Magath bringt die jungen Burschen dazu, vor Selbstvertrauen strotzend gegen das Spielgerät zu treten, erweckt die Torgefahr in Kuranyi wieder, hält die Abwehr dicht und hat so souverän sehr den Respekt der Mannschaft, dass nicht einmal die mit einer zeitigen Auswechslung Bedachten wie Rakitic zu murren beginnen. Von der Spielkunst her sind die Schalker noch weit von ekstatischen Offensivexplosionen entfernt, aber am Ende zählen die Punkte und nicht die schönsten Spielzüge. Gelle, Bremen und Hoffenheim?

Eines nagt aber doch an mir: die Vorstellung, dass am Ende nur die Schalker und die Leverkusener sich den Bayern auf dem Weg zur Tabellenführung in den entgegenstellen. Dem Fußballhistoriker schwant da nichts Gutes.

11. Dezember 2009

Nur heute: The Whispered World für 19,97 Euro bei amazon.de

Der amazon-Adventskalender mal wieder!
Gestern konnte ich mir auf Hinweis von Miss Sophie endlich die erste Staffel von 30 Rock anschaffen, habe allerdings dafür das Sonderangebot zu Dr. Horrible's Sing Along Blog verpasst. Heute wird souverän das 2:1 im Spiel gegen die verpassten Schnäppchen erzielt, denn amazon verschleudert das zauberhafte Adventure The Whispered World für unter 20 Euro (Normalpreis 34,95 Euro). Knobelfreunde wie meinereiner, die schon den Vorgänger Edna Bricht Aus großartig fanden, freuen sich über die Ersparnis und drehen Witzlos-Marios Laden eine lange Nase.

10. Dezember 2009

Seriencheck (XXIX)

Saisonabschlüsse, dramatische Pausen, das Ende einer Legende, ein Reboot und als Premiere gar zwei(!) deutsche(!!!) Serien. Es gibt viel zu review'n, packen wir's an!

Bored To Death (Season 1)

Hatte diese HBO-Show um den schüchternen, sanft plappernden Privatdetektiv wirklich nur 8 Episoden? Scheint so. An meinem Ersteindruck hat sich nicht so viel verändert, etwa die Hälfte der Episoden hatten den richtigen Mix aus Skurrilität und Charme, ohne dass ich zur Höchstwertung gegriffen hätte. Zach Galifianakis als kaputten Comiczeichner fand ich durchweg klasse und auch Ted Danson als Verleger hatte seine Momente. Das Negative: Hauptdarsteller Jason Schwartzman war mir dann doch einen Tick zu eintönig, vielen Folgen fehlte es an Pepp und das Finale war gar ein arger Langeweiler. Nicht so schlimm, wie der Titel es vermuten lässt, aber eben auch ein gutes Stück weit entfernt von "Excited For Life".

4,5 von 6 Punkten (befriedigend)


Curb Your Enthusiasm (Season 7)

Larry David mit der 7. Staffel seiner Peinlichkeitenparade, Seinfeld Reunion inklusive. Wobei die Show letzteres gar nicht nötig hatte, gab es doch überragend witzige Episoden, ohne dass die alten Wegbegleiter im Bild waren. Natürlich sind manche Situationen, in die sich Larry genüsslich reinreitet, ein wenig zu weit hergeholt bzw. dem Kopf eines zu angestrengt bemühten Drehbuchschreibers entsprungen. Aber es macht dennoch immer wieder eine Riesenfreude, dem einmal in Gang gesetzten Schlamassel zuzusehen. Der Seinfeld-Zusatz selbst hat mich nicht durchgehend in Ekstase versetzt; sicherlich war es erhebend, die Kult-Gang nochmal in Aktion zu sehen (Kramer hätte es immer noch locker drauf), mehr als ein besserer Gastauftritt wirkte das Ganze dann allerdings doch nicht. Die Höchstnote verhagelt hat Larry sich leider durch die Finalepisode, die zwar sehr lang, aber insgesamt eben doch nicht der große Schlussknaller war. Davon abgesehen aber eine sehr gute Saison, vielleicht hat der Hype um die Reunion meine Erwartungen auch zu hoch werden lassen.

Best of Season: The Bare Midriff (S7E06), Denise Handicapped (S7E05), Vehicular Fellation (S7E02)

5,5 von 6 Punkten (sehr gut)


FlashForward (Season 1 Episodes 1-10)

Ich weiß nicht, ob es eine so gute Idee ist, eine Mystery-Show, die zwar ordentlich, aber noch nicht der Überkracher ist, über einen Zeitraum von drei Monaten pausieren zu lassen. Beim großen Vorbild LOST mag das klappen, schließlich können die Fans in der Zeit über neuen Theorien brüten und den eingespielten Cast vermissen. Da sind wir direkt bei einem Problem der Show: ich finde Joseph Fiennes als Hauptfigur zu blass. Der Charakter packt mich einfach nicht, ich fiebere nicht mit, wenn er mit dem einen Ausdruck im Gesicht einer weiteren Spur zur Aufdeckung der weltweiten Bewußtlosigkeit folgt. Neben einer knappen Handvoll Füllerepisoden zeigt die Show ihr Potenzial, wenn sie sich den Fragen widmet, die man sich beim Betrachten des Geschehens als Zuschauer stellt. Siehe die Folge "The Gift" und der in ihr sehr gut verarbeitete Ansatz, die durch die Flashbacks vorgegebenen Ereignisse zu verändern. Enthüllungsmäßig wird ein durchaus überraschend hohes Tempo angeschlagen, aber ich bin mir sicher, dass hier einige falsche Fährten ausgelegt wurden. Müsste ich jetzt schon eine Wertung vergeben, würde die Show noch deutlich unterhalb der 5-Punkte-Wertung kratzen. Vielleicht ist nach der Pause noch mehr drin, vorausgesetzt, die Zuschauer bleiben dran.

Monk (Season 8)

Mr. Monk und seine letzten Fälle – wobei man den Fokus schon in den letzten Staffeln deutlich auf die von Tony Shalhoub stets beeindruckend gespielte Persönlichkeit des Ermittlers gelegt hatte. Die Fälle selbst waren da schon fast schmückendes Beiwerk, das sich gerne durch drehbuchgewollte Aussetzer der Bösewichter gerne mal gegen Ende selbst löste. Die Qualität der Show konnte man eben auch daran ablesen, dass man auch ohne die früher viel kniffligeren Aufgaben oftmals bestens unterhalten wurde. So auch in der finalen Staffel. Ein paar Worte muss ich allerdings über das Ende verlieren: Monks Wiedereinsetzung in den Polizeidienst wird in gerade mal einer Episode abgehandelt, die Aufklärung des Mordes an Trudy - jenes Mysterium, das schließlich das Fundament der Show bildete und in früheren Staffeln immer wieder gestreift wurde - im zweiteiligen Finale wirkt sehr hastig an den Haaren herbeigezogen und aufgelöst. Offensichtlich hatten die Autoren aber leider weder zu Beginn noch jetzt einen Plan, hier einen krönenden Abschluss zu setzen. Nach gut der Hälfte der allerletzten Episode liegt der Mord bereits auf dem Stapel der abgearbeiteten Akten, der Rest ist allgemeiner Wohlfühlausklang für alle Beteiligten mit einer Überraschung für unseren Chefphobiker. Ganz zum Schluss gibt Mr. "It's A Jungle Out There" Newman einen Song zum Besten, unter den einige Szenen aus den letzten 8 Jahren gelegt sind. Was bleibt, ist ein Standardabgang für einen außergewöhnlichen Charakter. Da ich bei der Gesamtwertung gerade auch auf den Saisonabschluss viel Wert lege, kann ich nicht zur ganz hohen Wertung greifen. Bleiben für Staffel 8

5 von 6 Punkten (gut)

Best of Season: Mr. Monk Goes To Group Therapy (S8E08), Happy Birthday, Mr. Monk (S8E09)

Pastewka (Staffel 4)



Deutsche Serien der Neuzeit, die mein Wohlwollen finden, sind schnell aufgezählt: Pastewka. Stromberg. Doctor's Diary. Die ersten beiden Staffeln von Türkisch für Anfänger. Wenn man Sketchshows noch hinzunehmen will: Switch Reloaded und Ladykracher. Hab ich was vergessen?
Bastian Pastewka und sein Dasein als Fernsehjunkie erwärmt allein schon deshalb mein Herz, weil ich sein Dilemma nachvollziehen kann. Denn eigentlich will er nur seine Lieblingssendungen schauen und dabei seine Ruhe haben. Dumm allerdings, dass Menschen eben auch außerhalb des Fernsehers existieren, ja zu allem Überfluss noch Kontakt zu einem suchen. Das kann ja nicht gut gehen. Die Freundin, der Bruder, die Erzfeindin Frau Bruck, die Nichte, die Managerin, die Comedykollegen und alle anderen, die mit Bastian in Kontakt geraten, können es einstimmig bezeugen: es geht auch nicht gut in den 12 Episoden der 4. Staffel.
Auf die Parallelen zu Curb Your Enthusiasm will ich nicht mehr groß eingehen, ich denke Bastian Pastewka hat hier mittlerweile eine herzige deutsche Variante geschaffen, die für sich alleine stehen kann. Lobenswert: es tauchen fast nur Gaststars länger auf, die ich gerne sehe: Christoph Maria Herbst. Olli Dietrich. Anke Engelke. Michael Kessler. Annette Frier. Und sollte sich doch mal ein Axel Schulz in die Show verirren, dient er vorrangig als Ziel schlecht unterdrückten Spotts.
Die Folgen sind durchgehend unterhaltsam, leben von den kleinen zwischenmenschlichen Reibereien und sehen den Protagonisten spätestens zum Schluss in dem großen Fettnapf sitzen, den er sich mühevoll zuvor aufgebaut hat. Absolutes Hightlight der Staffel ist ohne Zweifel das kongeniale Duett mit Anke Engelke in der Folge "Der Aufzug". Wer diese und die anderen kleinen Juwelen deutscher Fernsehunterhaltung nicht erst im neuen Jahr sehen will, dem sei der Kauf der DVD-Box wärmstens ans Herz gelegt.
Ein Merkmal hebt die Show endgültig auf die 5,5 - die Ausstattung in Form des Bonusmaterials. Das fängt beim Titelmenü an, geht über Making Of, Drehtagberichte und Outtakes weiter und hört beim Quiz und dem Easter Egg mit den Lieblingsrezepten der Darsteller (u.a. Käsebrot!) noch lange nicht auf. Vorbildlich.

5,5 von 6 Punkten (sehr gut)

Best of Season: Der Aufzug (S4E07), Der Brühwürfel (S4E12), Der Spender (S4E02)

Scrubs (Season 9 Episodes 01-02)

Ein wenig verwirrt war ich beim Start der 9. Staffel doch ein wenig. Das sollte doch mehr oder weniger ein Neustart mit frischen Anfängern werden, oder? Stattdessen tummeln sich JD, Turk, Dr. Cox wie gewohnt durch die Szenerie, die nun nicht mehr im Krankenhaus, sondern auf dem Campus spielt. Der Hausmeister fehlt freilich schmerzlich ebenso wie Elliott, die aber beide Kurzauftritte in der Eröffungsfolge hatten. Man muss sicherlich abwarten, wie sehr die Last der Show auf die neuen Medizin-Azubis übertragen und wie stark etwa Dr. Cox weiter involviert sein wird. Die neue Erzählerin (Spitzname JD-Blondie) hat durchaus Potenzial, der arrogante Latinoloverboy (Spitzname Krankenhaus-Cristiano Ronaldo) hingegen muss irgendwann mal böse eine draufkriegen, damit ich mich vielleicht mit ihm anfreunden kann. Ich werde das Ganze wie Dr. Kelso weiterhin muffinmampfend aus dem Hintergrund im Auge behalten.

Stromberg (Staffel 4)



Der Papa ist wieder da! Die deutsche Bürosaga "Stromberg" lebt natürlich von Christoph Maria Herbst und seinen grunzpeinlichen Verbalauswürfen. Auf Platz 2 in der Hierarchie kommt sofort Bjarne Mädel als der unglaubliche Ernie, den es so in keiner anderen "The Office"-Variante gibt. Mein geheimer Liebling ist ja noch Herr Becker, weil ich gerne dessen Job hätte - morgens in die Abteilung kommen und erstmal schön distinguiert herummeckern. Schade, dass Lars Gärtner (man beachte das Foto bei IMDB) mittlerweile die Schauspielerei zugunsten der Weiterführung des Familienbetriebs ausgesetzt hat.
Was gibt's Neues in Staffel 4? Stromberg wird in die Dorfpampa versetzt, Tanja übernimmt die Leitung des Büros, heiratet ihren (diesmal eher unspektakulär rüberkommenden) Ulf und Ernie ist halt Ernie. Auf der Checkliste stehen zum-auf-den-Boden-knien fremdschämige Sprüche und Situationen, Provinzdrama und zwischenmenschliche Büroproblematiken. Alles da und meiner Meinung wieder besser aufgeführt als noch in der dritten Staffel. Die Charaktere, auf die es ankommt, sind mittlerweile auch so gut eingespielt, dass kaum etwas schiefgehen kann. In der Form darf der Film zur Serie gerne kommen.

5,5 von 6 Punkten (sehr gut)

Best of Season: Seelsorge (S4E03), Gernot (S4E07), Die Abrechnung (S4E10)

V (Season 1 Episodes 01-04)



Die Außerirdischen sind gelandet! Sie täuschen die Menschheit. Führen Böses im Schilde. Aber sind auch schnuffelig und sexy.
Wie bitte?
Mal kurz zurückgespult: Mitte der 80er Jahre gab es die Miniserie V, in der wie Menschen aussehende Außerirdische die Erde besuchen (daher der Name V wie Visitors), sich sehr friedliebend und wohltätig aufspielen, aber in Wirklichkeit ganz fiese Echsenwesen sind, die gerne mal so manches Nagetier im ungekochten Zustand verspeisen. Weil einige Rebellen wenig Freude an dieser Aussicht als zukünftiger Nachtisch finden, führen sie einen erbitterten Widerstandskampf gegen die Besucher. Damals hätte ich schwören können, dass diese Show das Beste war, was jemals über die Fernsehkiste flimmerte. Gut, wir hatten damals ja auch nix. Heute würden sich die Kids über die Frisuren und orangefarbenen Anzüge im 80er-Jahre-Future-Chic totlachen, statt mitzufiebern. Also musste ein Remake her.
Die neuen Besucher sehen modisch top aus und könnten als Models jedem Castingshowjuror die Freudentränchen in die Augen treiben. Ihre Gegenspieler, die irdischen Rebellen bestehen im Kern aus einer FBI-Beamtin (Elizabeth Mitchell aus LOST) und einem Pfarrer (Joel Gretsch aus 4400), welche von einer Außerirdischenrebellenfraktion unterstützt werden.
Vier Episoden liefen bisher über den Sender und das Kribbeln von damals will sich bei mir einfach nicht einstellen. Die Figuren rangieren von mysteriös-kühl (V-Chefin Anna), belanglos (Fernsehreporter Decker) über farblos (Father Jack) bis hin zu nervig (der heftig pubertierende Teeniesohn Tyler). Das größte Problem der Serie heißt vielleicht "District 9", denn seit diesem Film wirken hübsche Ausserirdische mit süß dahingesäuselten Versprechungen einfach altbacken und langweilig auf mich. Richtige Action bringt eigentlich auch nur die Pilotfolge, danach tröpfelt die Story ohne spektakuläre Enthüllung vor sich hin. Ich hätte mir da zumindest eine Andeutung der Pläne und des wahren Aussehens der Besucher gewünscht. Oder vielleicht besser gleich eine Fortsetzung der alten Serie. Nach den Olympischen Winterspielen geht es weiter, eventuell ändert sich dann mein Eindruck, aber zumindest eines hat die Show schon jetzt nicht geschafft: mich der Fortsetzung entgegenfiebern zu lassen.

5. Dezember 2009

IniRadio #125: Something Corporate - Forget December

Stimmungsmusik.
Begründung siehe "Ich, Ini - Notizen aus dem Alltag"-Kasten rechts.

4. Dezember 2009

Projekt Hörsturz (Runde 9)

Sonderrunde bei beetfreeQs Projekt Hörsturz! Alle Songs wurden anlässlich seines Geburtstags vom Meister persönlich ausgewählt. Ohne zuviel vorwegzunehmen: es war nicht durchgehend leichte Kost dabei.


Kaizers Orchestra - Maestro

Yepp, das Ding hat einen guten Groove. Nach ungefähr zwei Minuten komme ich auch drauf, dass das kein Englisch sein kann, obwohl ich dauernd was von schwingenden Hämmern höre. Leider verursacht der Gesang im Chorus (Sving din hammer til din papa drar deg deg inn Trekk et romnummer men ikkje bland din med min) mir ein ordentliches Ziehen im Zahnschmelz. Das gibt ordentlich Punktabzug, da bin ich empfindlich. Wäre sonst dicke bei 4,5 gelandet.

3 von 5 Punkten

Mr Bungle - Ars Moriandi

Wunderbar, endlich hat Aserbaidschan wieder einen tollen Vertreter für den Eurovision Song Contest. Ach nein, ist doch nur der durchgeknallte Mike Patton. Kein Song für Menschen, die auf klare Songstrukturen stehen. Hardcore Folk Fusion Jazz, mit dem man Weird Al Yankovic und seine Polka-Nummern in Grund und Boden kniedeln kann. Ich find's lustig, würde aber von exzessivem Gebrauch abraten.

3,5 von 5 Punkten

Dead Man's Bones - My Body Is A Zombie For You

Kinderzombiechor! Da muss man erst mal drauf kommen. Der Sänger schwippst sich durch die Nummer wie Morrissey und wir hoffen doch alle, dass er am Ende nicht gefressen wird. Den Schluss mit dem Selbstmotivationschorus hätte man sich sparen und früher einen schick dahingeröchelten Exitus einläuten können. Kriegt von mir direkt einen Pluspunkt, weil ich dank meiner Lumboischialgie begeistert mitschlurfen kann.

4 von 5 Punkten

Les Claypool's Frog Brigade - Cosmic Highway

Es basst und basst, bis man es hasst. Nein, ganz so schlimm ist es nicht. Ich habe bei dem Song aber das Gefühl, dass der gute Les Claypool das Stück immer wieder erweitert hat, um den Durchschnittshörer endgültig zu vergraulen. Im letzten Drittel habe ich auch die Segel gestrichen. Der Gesang wird es glaube ich auch nie in die Charts schaffen.

1,5 von 5 Punkten

Amon Tobin - Nightlife

Cinematische Elektronik zum Runterkommen, schreibt beetFreeQ. Recht hat er. Nur hätte ich lieber einen knackig straighten, das Hirn wieder schön durchblutenden Kracher gewünscht statt dieses nicht enden wollenden Elektrogesummses. Amon Amarth statt Amon Tobin, oder so. Der Anfang und der Schluss retten den Song vor dem ganz tiefen Wertungsabsturz, weil sie in mir den Schlafanzuganzieh-Reflex auslösen, über den Mittelteil legen wir aber ganz schnell die Bettdecke des Vergessens. Ist halt nicht meine Musik und macht mich darüber hinaus zitterig.

1 von 5 Punkten

Die nächste Runde steht im Zeichen der Weihnachtssongs. Die Vorfreude hat mich noch nicht gepackt, deshalb nominiere ich ganz miesepeterig charment eine Runde Piano Rock mit Anti-Weihnachtsflair:

Something Corporate - Forget December

Frau Köhler, Frau Köhler, bitte ans Telefon

Ja, schönen guten Tag, ich würde gerne dieses Telefon indizieren lassen:



[Text-Vorschlag für neues Rammstein-Lied: between sex and fear, there's fünf]

2. Dezember 2009

Mein persönliches Wort des Jahres



Lumboischialgie oder wie ich sie mittlerweile nenne: Lumbie, die sympathische Plage 2009.
Ab jetzt gibt's Querfriktion, bis der Muskel ächzt. Vorfreude verbreitet in der Hinsicht schon Wikipedia mit dem Satz

Die Friktionsmassage ist meist nicht sehr angenehm, sollte aber nicht schmerzhaft sein

1. Dezember 2009

Robin Williams und Onlinegaming

Robin Williams (seines Zeichens immer noch einer meiner Lieblingsschauspieler) erklärt Jimmy Fallon, was altgediente Videogamer bei Onlinespielen so alles erwartet. Das ist auch der Grund, weshalb ich noch jemand Feinfühligen suche, der mit mir als Partner Resident Evil 5 in Angriff nimmt. Ich lass mich nämlich so ungern von Kindern anschreien, wenn ich panikerfüllt vor Zombies davonlaufe.