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Ab dem 12. Juli bitte wieder reinschauen..
Gedanken eines internetbegeisterten Saarländers, original US-TV-Show-Abhängigen, altersnörgelnden Computerspielers und Rockmusikfans, leidgewohnten Schalke-Anhängers, ständigen Fernsehlästerers und komischerweise auch Juristen.
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Tags: Fußball-WM-Tagebuch
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Tags: CD des Monats
Der zweite Teil des Abschluss-Checks für die TV Saison 2009-2010.
How I Met Your Mother (Season 5)
Kinders, reden wir nicht groß um die Mutter herum – die Show ist mittlerweile ein Selbstläufer. Barney, Ted, Robin, Marshall und Lilly bilden ein wunderbares Ensemble und sollte mal ein Charakter schwächeln, fangen es die anderen locker auf. Die Autoren begehen zudem auch nicht den Fehler, den Zuschauern auf Dauer neue Figuren aufzuzwingen. Wer da Parallelen zu "Friends" sieht, hat vollkommen Recht. Obwohl: eine Kleinigkeit konnte die Freunde-Saga dann doch noch besser: ein richtig tolles Finale zusammenzimmern. "How I Met Your Mother" hat in der Hinsicht mit „Doppelgangers“ eher solide statt nach der nächsten Staffel süchtigmachende Kost abgeliefert. Kein Ausfall, eine Handvoll durchschnittliche, ansonsten durchweg sehr gute bis legendäre Episoden stehen zu Buche, macht insgesamt
5,5 von 6 Punkten (sehr gut)
Best Of Season: S5E04 The Sexless Innkeeper, S5E06 Bagpipes, S5E07 The Rough Patch, S5E11 Last Cigarette Forever, S5E16 Hookey, S5E18 Say Cheese
Modern Family (Season 1)
Mein bis dato liebster Neuzugang des TV-Jahres, da ich mir "Community" noch zur Brust nehmen muss. Modern Family nimmt das von „The Office“ her bekannte Pseudodokumentations-Format, überträgt es auf drei Familien und besetzt es mit herrlich liebenswerten Charakteren. Ed O’Neill als Macho, der mit dem Alter, seinen Kindern und Ehefrau kämpft, Ty Burrell als Vater, der irrtümlich glaubt, alles im Griff zu haben, Eric Stonestreet als wuchtbrummiger, Übermama-Elternteil in einer Homo-Ehe oder Rico Rodriguez als pummeliger Herzensbrecher-Azubi – nur ein paar der wunderbaren Figuren, die diese Serie beheimatet. Vollkommen berechtigt ein Zuschauerhit und hoffentlich noch lange Zeit Gast auf meinem Fernsehschirm. Witziger Zufall: die Gesamtpunkteverteilung für die einzelnen Episoden ist identisch mit der von "How I Met Your Mother". Für das Finale „Family Portrait“ gab es hier allerdings von mir die Höchstwertung – und weil wir seit "Lost" wissen, dass Abschlussfolgen eine ganz besondere Gewichtung haben, setzt es in diesem Fall
6 von 6 Punkten (überragend)
Best Of Season: S1E01 Pilot, S1E02 The Bicylcle Thief, S1E06 Run For Your Wife, S1E12 Not In My House, S1E17 Truth Be Told, S1E24 Family Portrait
Parks & Recreation (Season 3)
Leslie Knope und Ron Swanson sind die neuen Michael Scott und Dwight K. Schrute. Während „The Office“ von Saison zu Saison dramatisch schwächer wird, legt „Parks & Recreation“ immer weiter zu. Abgesehen von einer kleinen Schwächeperiode mit Louis CK als Flirtobjekt der resoluten Park- und Freizeitverwaltungschefin kann man der Show nur gute Bewertungen in die Akte schreiben. Mit „Sister City“ gelang zudem meiner Meinung nach einer der Comedy-Knaller dieses Amtsjahres. Jetzt noch mehr von Ron und dem liebevoll gemobbten Jerry und nächstes Mal ist das volle Budget drin.
5,5 von 6 Punkten (sehr gut)
Best Of Season: S2E01 Pawnee Zoo, S2E05 Sister City, S2E19 Park Safety, S2E20 Summer Catalog, S2E21 94 Meetings
The Big Bang Theory (Season 3)
Wenn ich diese Saison mal kurz an der Tafel skizzieren müsste, käme eine wellenförmige Darstellung heraus. Ein ständiges Auf und Ab, gekrönt von einer unvorteilhaften Abwärtsbewegung im Finale. In der Campingstory von "The Adhesive Duck Deficiency" und bei der Episode „The Psychic Vortex“ hatte ich das Gefühl, jemand hätte das komplette Autorenteam ausgetauscht. Bei jedem Lacher kam ich mir vor wie Sheldon, wenn er sich einer ihm entgegengeworfenen Portion Sarkasmus gegenübersieht. Die diversen Liebesbeziehungen der Physikerbande förderten eher durchschnittliche Episoden zutage, ich brauche meine Geeks eben in nur leicht aufgelockerter Reservathaltung. Nichtsdestotrotz gab es auch viele gute bis sehr gute Folgen, das will ich nicht unter den Tisch fallen lassen. Bedenklich allerdings das Finale, das mich mit sehr gemischten Gefühlen in die Pause entließ. Eine Beziehung für Sheldon? Mit einer ihm in Sachen Intellekt und Sozialinkompetenz ebenbürtigen Partnerin? Keine gute Idee. Wer meine Bedenken visualisiert haben möchte, sollte sich bei Bedarf einmal die nicht gesendete S1E00 anschauen, in der versucht wurde, eine weibliche Geek-Figur zwischen Leonard und Sheldon zu etablieren. Die nervte mich schon nach wenigen Minuten. Wegen des für weitere Testreihen unbrauchbaren Finales kann ich diesmal keine sehr gute Experimentbewertung aussprechen. Möge das eliteferne „gut“ zu besseren Forschungsergebnissen im nächsten Jahr anspornen.
5 von 6 Punkten (gut)
Best Of Season: S3E11 The Maternal Congruence, S3E15 The Large Hadron Collision, S3E16 The Excelsior Acquisition, S3E17 The Precious Fragmentation, S3E22 The Staircase Implementation
The Middle (Season 1)
Der zweite Comedy-Neuzugang nach „Modern Family“, der sich auf meiner Programmliste festklammern konnte. Die ersten Folgen machten mir richtig Spaß, mit fortschreitender Dauer wurde allerdings deutlich, dass es den Charakteren teilweise doch an Substanz fehlt. Vor allem die Kinder spielen jede Folge dieselbe ihnen per Drehbuch zugedachte Persönlichkeitsstörung durch. Patricia Heaton als Mutter überzeugte mich sofort, Neil Flynn in der Vaterrolle brauchte ein wenig Anlaufzeit, füllte seine Rolle aber dann umso besser aus. Insgesamt gesehen nette Unterhaltung für zwischendurch, für den ganz großen Bekanntheitsgrad außerhalb von Indiana reicht es allerdings noch nicht.
4,5 von 6 Punkten (befriedigend)
Best Of Season: S1E04 The Trip
The Office (Season 6)
Office, oh mein Office. Was ist nur aus dir geworden? Immer wenn ich in mein Auto steige und den Schlüsselanhänger mit dem Dunder Mifflin-Schriftzug herauskrame, überkommen mich die Erinnerungen an gute alte Zeiten. Die erste Staffel noch mit Anlaufschwierigkeiten, aber die zweite und dritte allerhöchste Comedykunst. Nummer vier mit ersten Schwächen und über die fünfte schrieb ich letztes Jahr noch, dass sich gleich acht Episoden eingeschlichten hatten, die eben nur okay waren. Mittlerweile hat der Durchschnitt klar das Kommando übernommen. Dazu noch mehr als eine Handvoll Folgen, die wirklich schwach ausfielen, allen voran die komplett unnötige Clipshow "The Banker". Woran es liegt? Scott und Schrute agieren mir stellenweise schlicht und ergreifend zu blöde, die neuen Figuren können keine Humorhighlights setzen, Andy Bernard sei auch dieses Jahr wieder als Schwachpunkt erwähnt und seit JimPam eben nur noch einfach verheiratete Mitarbeiter sind, fehlt es auch hier am Kribbeln. Ab und an blitzen die Stärken früherer Glanzlichter auf, so langsam sollte man sich aber damit anfreunden, die Bürolichter ausgehen zu lassen. Oder kürzer zu treten und die ganz schmerzhaften Episoden erst gar nicht auszustrahlen.
4 von 6 Punkten (durchschnittlich)
Best Of Season: S6E01 Gossip, S6E04/05 Niagara, S6E12 Scott’s Tots
The Simpsons (Season 21)
Üblicherweise schreibe ich an dieser Stelle, dass man es halt guckt, auch wenn es nicht so toll ist, dass es immer ein paar Highlights, aber auch sehr viel Durchschnittliches bis Mäßiges hat, was durch den Kult, den die Serie umgibt, gerne übertüncht wird. Letztes Jahr allerdings war eine richtig gute Simpsons-Auslese. Heuer darf ich allerdings wieder zur bekannten Erkenntnis zurückgreifen. Man guckt es halt, auch wenn es nicht so toll ist, es hat immer ein paar Highlights usw usf.
4,5 von 6 Punkten (befriedigend)
Best Of Season: S21E01 Homer The Whopper
Two And A Half Men (Season 7)
Noch eine Show, an der der Zahn der Zeit schon lange zu knabbern begonnen hat. "Two And A Half Men" war noch nie dafür bekannt, seine Charaktere erwähnenswerte Veränderungen durchlaufen zu lassen. Und wenn Jake weiterhin der kleine, dicke, witzige und döselige Knuddel der ersten Jahre geblieben wäre, hätte die Serie eine Baustelle weniger. Nun ist der Darsteller Angus T. Jones mittlerweile allerdings groß und schmächtig gebaut und funktioniert als Figur immer weniger, weil die Autoren offensichtlich nichts mehr mit ihm anzufangen wissen. Schlimmstenfalls werfen sie dem in der Hinsicht armen Jungschauspieler ein paar Witze über seine Verfressenheit hin, was gar nicht mehr glaubhaft ist. Charlie hat man den größten Teil der Season in eine ernsthafte Beziehung gesteckt: was Abwechslung in sein Leben brachte, ihn aber keine neuen Comedygipfel erklimmen ließ. Bleiben Alan und Berta, die aber alleine das angeschlagene Schlachtschiff auch nicht ans rettende Ufer rudern können. Ich befürchte mit der Verlängerung von Charlie Sheens Vertrag wird die Kuh noch lange gemolken, obwohl sie bereits trocken ist. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
4,5 von 6 Punkten (befriedigend)
Best Of Season: S7E08 Gorp. Fnark. Schmegle, S7E11 Warning, It’s Dirty
In der Warteschleife:
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Inishmore
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10:42:00 AM
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Tags: Seriencheck
.. ist der kleine Racker nun schon alt und ich muss alle Texte immer noch selbst schreiben.
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12:01:00 AM
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Tags: Blog
Wer nachts gerne mal davon albträumt, in ein tiefes, dunkles Loch zu fallen oder im Meer zu versinken, sollte vielleicht die nächsten 4 Minuten nur die Musik hören...
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Inishmore
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10:30:00 AM
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Tags: Videos
Rock am Ring auf EinsPlus heute Abend mit Volbeat, Slayer, Motörhead. Morgen dann Rammstein. Ein kleiner Trost für meine tränenden Augen, wenn ich sonst sehe, welche Art von Musik ich mit meinen Fernsehgebühren unterstütze.
Ja, Herr Borg, Herr Silbereisen und Frau Nebel, jetzt dürfen Sie beschämt zu Boden blicken.
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Inishmore
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9:06:00 PM
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Inishmore
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11:48:00 AM
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Tags: Ü-Man
Der Abschluss-Check für die US-TV-Saison 2009/2010. Manche Shows laufen ja noch, was allerdings durch ist, wird bewertet. Diesmal hänge ich tragischerweise mit diversen Shows hinterher; ein Rückstand, der angesichts der bevorstehenden Fußball-WM um so schwerer aufzuholen sein wird. Aber wenn ich dazukomme, wird nachgereicht. Hier schon mal der erste Schub an Eindrücken:
24 (Season 8)
Die letzte Mission von Jack Bauer ließ sich lange Zeit gar nicht gut an. Nach einem recht interessanten Einstieg verlief sich die Show in gepflegter Langeweile. Durch die Fanbrille betrachtet wurde ein Querschnitt der bekannten Ereignisse abgefeuert. Für mich als jemanden, der die 7. Staffel als Wiedergutmachung für die Grausamkeiten der 6. Season ansah, war das allerdings zu wenig. Vor allem hatte man alles schon mal in spannenderer Form gesehen. Nach den an Tiefpunkten reichen mittleren Episoden folgte allerdings der Umschwung. Jack Bauer auf einer Spezialmission, das Auftauchen des genial von Gregory Itzin gespielten, intrigierenden ex-Präsidenten Logan sowie richtig tolle Action- und Thrill-Momente entschädigten für den Leerlauf zuvor. Auch beim Finale ließ man nichts mehr anbrennen. Fazit: wer Jack in Bestform sehen will, gönne sich die Episoden des letzten Drittels. Könnte der deutsche Vertrieb die DVD-Box als Steigerung einer hierzulande ja liebgewonnenen Praxis nicht in drei Teilen veröffentlichen? Eine so verkürzte Box, quasi eine 8.3 (die ersten 16 Stunden könnte Chloe ja anhand einer Computergrafik veranschaulichen) würde ich ohne Zögern kaufen. Für meine Bewertung muss ich allerdings das Gesamtwerk mit seinen Schwächen zugrunde legen.
S8E01-S8E16 = 3,5 von 6 Punkten
S8E17-S8E24 = 6 von 6 Punkten = Best Of Season
Macht insgesamt 4,5 Punkte (befriedigend)
30Rock (Season 4)
Wenn es eine Show im amerikanischen Fernsehen gibt, die immer wieder frische Skurrilitäten im Angebot hat, dann ist es ohne Zweifel 30Rock. „Die haben sich was einfallen lassen“ ist nach Ende einer Episode oft der Spruch, den ich in tiefster Anerkennung bringe. So auch in der mittlerweile vierten Staffel. Alleine wie etwa das NBC-Dilemma um Conan O’Brien und Jay Leno in „Kohnani“ auf die beiden Hausmeister übertragen wurde, war bestes Drüberkippen hochwertigstens Senfs. Nicht verschwiegen werden darf allerdings, dass dieses Jahr die ganz großen Überfliegerfolgen ausblieben und sich mit „Winter Madness“ sogar ein echter Langeweiler ins Programm einschlich. Dennoch: 30Rock macht weiter Spaß und bleibt, solange die Kreativitätsquellen nicht versiegen, ein fester Bestandteil meines TV-Programms.
5 von 6 Punkten (gut)
Best Of Season: S4E04 Audition Day, S4E18 Kohnani
Better Off Ted (Season 2)
Gleich drauf eine weitere Serie mit herrlich abseitigen Einfällen. Die Bürocomedy erhält dieses Jahr von mir gleich zwei Preise: für ihre frühzeitige Absetzung den goldenen Arschtritt fürs US-Publikum (eine kleine Statue von mir, wie ich von hinten einem amerikanischen Couch Potato in den Allerwertesten trete, weil er wieder den falschen Kanal eingestellt hat) und die Auszeichnung für die Most Wanted DVD-Box – auf der hoffentlich mehr als die letztlich 12 ausgestrahlen Episoden der 2. Staffel enthalten sein werden. Ehrlich, wie kann man diese aberwitzig übertriebene Show mit der wunderbaren Portia de Rossi nicht mögen? Es mag ein bisschen unfair sein, dass ich hier einen halben Punkt gegenüber 30Rock drauflege, weil Tina Feys Show in einer vollen Staffel eben auch schwächere Episoden unterbringen musste. Nehmt es als Zeichen dafür, dass ich immer noch ein wenig bestürzt bin über die Kündigungen für Ted, Veronica, Linda, Lem & Phil. Better Off Ted läuft demnächst auf Comedy Central, zumindest auf dieses Wiedersehen kann man sich freuen.
5,5 von 6 Punkten (sehr gut)
Best Of Season: S2E03 Battle Of The Bulbs, S2E09 The Long And Winding High Road, S2E10 Lust In Translation
Chuck (Season 3)
Diesmal muss ich mit Chuck ein wenig strenger sein. Auch die dritte Staffel bot wunderbar leichte Unterhaltung aus dem Agentenumfeld, sodass man sich unbesorgt auf eine vierte Season freuen kann. Die Höchstwertung kann ich diesmal jedoch nicht zücken. Die neue Verwendungsmöglichkeit des Intersect, der unseren Helden mit Kampffähigkeiten ausstattet, wurde zu sehr als Allzweckwaffe eingesetzt. Wo Chuck früher durch clevere Geekiness, charmantem Wegducken oder purem Glück aus bedrohlichen Situationen entkam, flogen diesmal durchgehend die Fäuste. Mir wurde das mit der Zeit zu repetitiv. Auch mit Agent Shaw als Chucks Nemesis konnte ich mich weder anfreunden noch anfeinden. Positiv zu werten ist sicherlich, dass das ewige Hin und Her in der Beziehung mit Sarah ein Ende gefunden hat. Im Finale wurden von Action über Humor über tolle Musik bis hin zu Jeffster und einem netten Twist zum Abschluss alles aufgefahren, was die Serie so beliebt macht.
5,5 von 6 Punkten (sehr gut)
Best Of Season: S3E03 Chuck vs. The Angel Of Death, S3E09 Chuck vs. The Beard, S3E15 Chuck vs The Role Models, S3E16 Chuck vs. The Tooth, S3E19 Chuck vs. The Ring Part 2
Desperate Housewives (Season 6)
Weshalb schaut man als Mann eigentlich Desperate Housewives? Für die ganz frühen Staffeln konnte ich das schnell beantworten: es war diese Mischung aus Humor, Drama und Mystery, die für mich geschlechterübergreifend funktionierte. Wenn Susan tollpatschte, Lynette über ihre Kinder seufzte, Bree sich an ihrer konservativen Steifheit verschluckte oder Gabrielle mal wieder das aufgehübschte Luder gab.
In dieser Staffel hätte ich allerdings auf die obige Frage mit der Schulter zucken und ein „Ich weiß es ehrlich auch nicht mehr“ entgegnen müssen. Größtenteils langweilige Episoden, charismafreie Charaktere, unlogische Aktionen, über die nicht mal ich hinwegsehen konnte, der wohl weinerlichste Serienkiller der Fernsehgeschichte und ein ziemlich blöder Psychopath markierten den absoluten Tiefpunkt der Show. Vom Finale hätte ich fast Falten bekommen. Es ist wohl wirklich an der Zeit, aus der Wisteria Lane auszuziehen.
3 von 6 Punkten (mangelhaft)
Fringe (Season 2)
Ach ja, Fringe. Leider auch dieses Jahr eine Serie, wo man sich den Zeitpunkt herbeiwünscht, an dem man sich die besten Episoden für eine eigene DVD-Box zusammenstellen kann. Wäre bei mir eine 13-teilige Sonderedition mit unglaublich überragenden Episoden (viele davon aus dem Story-Arc mit dem Paralleluniversum, an dem die Macher sichtlich ihren Spaß hatten), den schönsten Bloopers, ekligsten Herumschnippeleien und einem Minilabor inklusive Kuh nebst aufklappbarem Altar zur Huldigung von John Noble. Mittelmäßig bis schlecht wird Fringe immer dann, wenn ich mir so auf der Couch liegend denke, dass die Geschichte ebensogut bei Akte X vor 15 Jahren hätte laufen können. Was in dieser Saison gute 10 Mal der Fall war. Die Musical-Episode "Brown Betty" hatte ihre netten Momente, ohne jetzt gleich vom Hocker zu reißen und die Überraschung zum Ende des Finals hatte ich schon gleich erschnuppert. Insgesamt wie schon im Jahr zuvor
5 von 6 Punkten (gut)
Best Of Season: S2E01 A New Day In The Old Town, S2E06 Earthling, S2E16 Peter, S2E19 The Man From The Other Side, S2E22 Over There Part 1
Gary Unmarried (Season 2)
Gary Unloved trifft es eher. Die erste Staffel fand ich sehr gefällig. Nicht die ganz hohe Kunst der Comedy, aber unterhaltsam für zwischendurch, eine kleine Überraschung der vergangenen Saison. Leider stimmten schon damals die Quoten nicht, sodass einige Veränderungen her mussten, die allerdings der Show in meiner Gunst nicht halfen - eher im Gegenteil. Ich mochte die Kabbeleien zwischen Gary und seiner Ex, die nun zurückgefahren wurden für eine Geliebte und einen Job als Sportkommentator im Radio. Die ganzen Witze über Football und Baseball sind an mir als Banausen natürlich vollkommen abgeprallt. Auch die neuen Charaktere trafen mein Humorzentrum nicht mehr. Das Publikum urteilte ähnlich: Absetzung, aus und vorbei.
3,5 von 6 Punkten (unterdurchschnittlich)
LOST (Season 6)
Okay, dann halt einmal noch. LOST – die finale Staffel. Das Ende einer Ära. Die Serie hätte über Jahre hinaus Maßstäbe setzen können. Mit ihren Mysterien, ihren Charakteren, ihren Geschichten. Wenn, ja wenn man sich zumindest bemüht hätte, für Aufklärung zu sorgen. Mit fortschreitender Episodenzahl wurde auch mir klar, dass es nicht auf das große Enträtselungswunder hinauslaufen würde, dass es keinen Puzzlestein gab, den man einsetzen und plötzlich die ganze Show vor Begeisterung nochmal sehen wollen würde. Stattdessen ging es konsequent auf der Verheimlichungsschiene weiter. Der Man in Black blieb bis zum Ende ohne Namen, manches wurde wirklich lieblos erklärt (die Zahlen, die Stimmen, die Gestalt des Smokemonsters), anderes gar nicht mehr angerührt. Meine Stimmung kippte wie bei den meisten Zuschauern mit „Across The Sea“, als sich die epische Hintergrundstory der Insel als erzählerischer Flickenteppich entpuppte. So etwas darf einfach nicht passieren. Das Finale war ohne Frage emotional, wenn auch teilweise mit seinen Tränendrüsendrucksituationen zu überladen. Die bei vielen Fans nicht gerade wohlwollend aufgenommene Auflösung der Flash Sideways hätte ich besser akzeptieren können, wenn man als Zuschauer nicht für knapp die Hälfte der Staffel mehr oder minder wie ein Muli mit einer Karotte geködert worden wäre, die am Ende Richtung Himmel entschwebte. Hätte man da nicht früher auf den Punkt kommen und die Zeit mit ein paar Erläuterungen füllen können?
Die Bewertung fällt schwer: einerseits gefielen mir die Losties in etwas anderen Rollen, ich habe viele Episoden mit sehr gut bis überragend bewertet, aber eben auch nur im Hinblick auf ihre Generierung von Spannung – die letzten Endes ja ins Leere lief. Was ich nicht verzeihen kann, ist die Tatsache, dass die letzte Staffel dem Wiedersehenserlebnis älterer Folgen einen schmerzlichen Dämpfer verpasst. Ich habe testweise in frühere Episoden reingeschaut und wollte angesichts meines neuen Wissens bzw. weiterhin bestehenden Unwissens gar nicht mehr weiterschauen. Am Ende bleibt mit „Ab Aeterno“ eine runde, gelungene Episode, viele Verpuffungen und die trübselige Frage, was hätte sein können. Unterm Strich 4,5 von 6 Punkten, aber dennoch eigentlich nicht befriedigend. Ich nenn es mal für diesen Spezialfall „unter den Erwartungen“.
4,5 von 6 Punkten (unter den Erwartungen)
Best Of Season: S6E09 Ab Aeterno
Men Of A Certain Age (Season 1)
Meine persönliche „special interest“-Show in diesem Jahr. Nach einer wenig attraktiven Pilotepisode wuchsen mir im Verlauf der Zeit die drei Typen mit ihren Problemen, ihren Erfolgen und ihrem Humor richtiggehend ans Herz. Men Of A Certain Age ist weder großes Drama noch knackig flott inszenierte Comedy, sondern ein ruhiger, einfühlsamer Einblick in das Seelenleben von Männern auf dem Highway des Lebens kurz vor der Ausfahrt namens „Midlife Crisis“. Je länger man dranblieb, desto mehr wurde man dafür belohnt. Wer noch fröhlich in seinen 20ern hüpft oder die 30 gerade mal so hinter sich gelassen hat, dürfte von der Wertung wahrscheinlich ein bis anderhalb Punkte abziehen. Ich hingegen freue mich auf die Fortsetzung.
5 von 6 Punkten (gut)
Best Of Season: S1E06 Go With The Flow, S1E07 Father’s Fraternity, S1E08 You’re Gonna Do That For The Rest Of Your Life?, S1E10 Back In The Sh*t
Bewertungen
6 Punkte = überragend, Must See TV
5,5 Punkte = sehr gut, Einschaltpflicht
5 Punkte = gut, Mattscheibenglanz
4,5 Punkte = befriedigend
4 Punkte = durchschnittlich
3,5 Punkte = unterdurchschnittlich
3 Punkte = mangelhaft
2,5 Punkte = not worth seeing
2 Punkte = sofort absetzungswürdig
1,5 Punkte = weshalb schau ich das überhaupt?
1 Punkt = schockierend schlecht
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Inishmore
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12:23:00 AM
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Für mich persönlich ja das neue "Satellite".
Die kommende Ausgabe von "Neues aus der Anstalt" (8.6.) wird sicherlich bewegend.
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Inishmore
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9:42:00 AM
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