24. Juni 2011
IniRadio #197: Airbourne - Ready To Rock / Women On Top
Hier drinnen hingegen wird es bis zum 17. Juli ruhiger werden. Zur musikalischen Untermalung hier die räudigen AC/DC-Nachkommen von Airbourne mit zwei passenden Tracks. Wir sehen uns auf der anderen Seite. ICH WILL JETZT ENDLICH WELTMEISTERIN WERDEN!
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22. Juni 2011
How to troll a dating website
Okay, ein Typ loggt sich auf Dating-Webseiten ein, schreibt Nutzerinnen an und malt deren Profilbilder mit MS Paint nach. Das ist schon alles, was man wissen muss. Jetzt noch auf diesen Link klicken und vor Lachen zusammenbrechen.
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9:13:00 AM
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21. Juni 2011
Seriencheck (XLII)
Der letzte Seriencheck bevor die Sommer-Saison (mit u.a. Breaking Bad und Curb Your Enthusiasm) beziehungsweise die Blog-Pause wegen der Fußball-WM ansteht. Mit Fantasy, SciFi, Krankenhaus und vier flotten Damen.
Game Of Thrones (Season 1)
Nach den Romanen von George R.R. Martin erzählt die Fantasy-Serie "Game Of Thrones" die Geschichte des Königreiches Westeros, seinen Feinden, seinen Verbündeten, seinen Clans. Als die rechte Hand des Königs unter mysteriösen Umständen verstirbt, reist dieser in den hohen Norden nahe des Schutzwalls, hinter dem klirrende Kälte und grauenvolle Wesen namens White Walkers warten, um seinen Freund Eddard Stark diese Aufgabe anzutragen. Es entspinnt sich eine epische Geschichte um Intrigen, Krieg, Macht und Verrat.
Ich bin wahrlich kein Fantasy-Fan und hätte es im "Herrn der Ringe"-Universum wohl maximal zum Zehenhaarschneider im offiziellen Slum des Hobbitdorfes gebracht. Aber den ersten Band des "A Song of Fire And Ice"-Zyklus habe ich gelesen und großen Gefallen daran gefunden, entsprechend vorfreudig gespannt war ich auf die Adaption für das Fernsehen. Mit HBO wurde hierfür schon einmal der ideale Partner gefunden, denn in Westeros geht es ordentlich zur Sache. Schon die ersten Minuten zeigen mit ihrer bildstarken Inszenierung, dass hier Erwachsene als Zielgruppe angesprochen werden sollen. Keine zaubernden Kinder, keine sprechenden Tiere, sondern Blut, Sex und Ränkespiele. Wer damit klarkommt, wird 10 Folge schlichtweg überragend unterhalten. Die Charaktere sind vielzählig, es braucht seine Zeit, um sich in den verschiedenen Familien zurechtzufinden (im Zweifel fand ich dabei die Übersicht auf hbo.com sehr hilfreich), doch die Mühe wird belohnt durch mitreißende Momente, bemerkenswerte schauspielerische Leistungen (auch von den Darstellern der Kinder, wie ich hier gerne extra betone), erinnerungswürdige Dialoge und -pünktlich jeweils zum Ende einer Episode- unerwartete Wendungen und Ereignisse, die einen sofort die nächste Folge herbeisehnen lassen. Ich habe schon viele TV-Serien gesehen, aber selten Figuren so herzlich gehasst wie in dieser Show. Auf der anderen Seite spielt Peter Dinklage als Lord Tyrion Lannister wohl die Rolle seines Lebens und müsste, so es mit rechten Dingen zugeht, eine Emmy-Nominierung, nein, gleich direkt den Emmy einheimsen.
Fazit: wer kein zu zartes Gemüt hat, beim Anblick von Rüstungen, Schwertern, Blut oder nackten Frauen nicht schreiend davonläuft und endlich erwachsene Fantasy perfekt umgesetzt sehen will, kommt um diese Show nicht herum. Episch, fantastisch, großartig. Ich freue mich jetzt schon auf die zweite Staffel und die vor meinem Nachttisch liegenden ersten vier Bücher der Saga.
Wertungsmäßig lag keine der Episoden unterhalb von 5 Punkten, vier Mal war die Höchstwertung Pflicht, entsprechend hoch liegt der Schnitt, den Game of Thrones nur wegen der deutlich weniger Folgen hinter meinen Saisonfavoriten Fringe platziert.
Absoluter Wert: 6,20 Punkte / Anzahl an Höchstwertungen: 4x 6,0 Punkte ; 5x 5,5 Punkte
Gesamtwertung: überragend
Top of the Show: S1E01 Winter Is Coming, S1E05 The Wolf And The Lion, S1E09 Baelor, S1E10 Fire And Blood
Falling Skies (Season 1)
Die Fantasy ist dank Game of Thrones also gerettet, wie wäre es jetzt nochmal mit einer gelungenen SciFi-Serie? Seit der Kampfstern Galactica zum Ende der letzten Staffel Richtung Sonne entschwebt ist, kam in der Hinsicht kaum mehr etwas. Schafft Falling Skies, die neue von Steven Spielberg produzierte TNT-Serie, hier Abhilfe? Zur Story: Die Menschheit wurde bei einem Angriff außerirdischer Wesen zum größten Teil ausgelöscht, der kümmerliche Rest wird entweder verslavt oder kämpft gegen die übermächtigen Besatzer und ums Überleben. Mit dabei in der Gruppe der Widerständler: der Geschichtsprofessor Tom Mason (Noah Wyle), der einen seiner Söhne aus der Gefangenschaft der Aliens befreien will.
Fangen wir mit dem Positiven an: die außerirdischen Invasoren bleiben nicht weitestgehend unsichtbar. Das war meine erste Befürchtung, nachdem ich die wenig berauschenden Filmkritiken zur Spielberg/Abrams-Kollaboration "Super 8" gelesen hatte. Überzeugen konnte mich das Alien-Design allerdings dann doch nicht. Gut, es ist Fernsehen und nicht Kino, aber die Roboter hinken doch stark wie die letzte Zylonengeneration und die Skitters benannten Krabbelviecher wirken in der Nahansicht wie gehobenes Gummidesign aus der Zeit vor Erfindung des CGI.
Ansonsten ist für Action, Endzeit und Familienstimmung gesorgt. Familienstimmung? Ja klar, unser Spielberg will es familienfreundlich haben und bringt daher verstärkt Kinder und Teenager in die Schauspielerriege ein. Ich könnte jetzt meine Meinung zu Science Fiction mit Kinderdarstellern auswalzen, aber ich fasse mich kurz: ich hatte die Vision, dass eines der Kiddies zwischen Geburtstagsfeiern und Mamavermissen spontan die einzige Schwachstelle der Aliens herausfindet, weil die Erwachsenen zu blöde dafür sind. Oder dass die Teenies im schönsten Liebesdreieck-Geheule die Waffen der Invasoren mit ihren Tränen unbrauchbar machen. Und davor habe ich richtig Angst. Es ist wohl deutlich geworden, dass ich mir einen düstereren, erwachseneren Ansatz für die Show gewünscht hätte, oder?
Ich werde beobachten, in welche Richtung die Show gehen wird. Werden mehr Hintergründe zu den Alien geliefert? Gibt es Einblicke in ihre Machtstruktur, ihre Pläne? Entsteht echtes Drama außerhalb der familiären Sorgen? Teil 1 der eröffnenden Doppelfolge hat mich wenig beeindruckt, Teil 2 gefiel mir schon etwas besser, aber bis zur Eroberung meiner Guckliste ist es noch ein weites Stück. Schließen möchte ich mit dem zweiten Positivum: ich fand die asiatische Doktorin (Moon Bloodgood, was für ein Name!) heiß und habe meinen Bruder mit dieser Feststellung die kompletten 80 Minuten des Piloten hindurch genervt.
Ersteindruck:
Episode 1x01: 4,0 Punkte (durchschnittlich) / Episode 1x02: 4,5 Punkte (befriedigend)
Nurse Jackie (Season 3)
Eine Arztshow pro Saison muss sein und weil mir Dr. House zu lange läuft (wann kommt da eigentlich die komprimierte Best of mit seinen besten Ausrastern und fiesesten Sprüchen?), schaute ich bei Krankenschwester Jackie rein. Vier Worte als Zusammenfassung sollten ausreichen. War. auch. mal. besser. Ich mag die Charaktere immer noch, aber mir wird zu wenig aus ihnen gemacht. Beziehungsweise das Falsche. Denn mal ehrlich: Dr. Coop ist endgültig zur Witzfigur degradiert worden, die man nicht mehr für voll nehmen kann. Verwaltungs-Chefin Akalitus verdient bessere Storylines als den Kampf um die Heiligenstatuen der Krankenhauskapelle. Jackies Probleme mit ihren Kindern hätte ich schließlich viel lieber gegen Patienten mit rührseligen, dramatischen oder erheiternden Hintergrundgeschichten eingetauscht. Die ersten beiden Folgen und das Finale zeigten zumindest in die richtige Richtung, für Season 4 muss nun auch dazwischen wieder die Behandlungsqualität stimmen.
Absoluter Wert: 4,47 Punkte / Anzahl an Höchstwertungen: 1x 5,5 Punkte
Gesamtwertung: durchschnittlich
Hot In Cleveland (Season 1)
Innerhalb von knapp 2 Wochen habe ich so ziemlich alle Folgen von "Hot in Cleveland" durchgesehen, der Show, die auf dem kleinen Sender TV Land für Furore sorgt. Drei glamourgewöhnte Damen aus L.A. stranden in Cleveland, Ohio und werden dort zusammen mit ihrer Hausbesetzerin Elka (Betty White) sesshaft.
Wie für TV Land üblich, wird klassischster Sitcom-Stoff mit Laugh Track geboten. Fans von Frasier freuen sich auf ein Wiedersehen mit Jane Leeves und anderen bekannten Gesichtern aus den guten alten Comedyzeiten (Jon Lovitz, Wayne Knight, Mary Tyler Moore). Star der Show ist natürlich Betty White, der von den Autoren die Sprüche in den Mund gelegt werden wie anno dazumal ihrer Golden Girls-Kollegin Estelle Getty. Aber auch die anderen Darstellerinnen haben ihre großen Momente, die Dialoge sind auf den Punkt frisch und spaßig und keinesfalls staubtrocken oder bemüht. Zumindest für die erste Season kann ich eine kleine Empfehlung für Freunde der Komödienkunst aussprechen, die aktuell noch laufende zweite Season fällt doch schon deutlich ab. Mit einem absoluten Wert kann ich diesmal nicht dienen, weil ich nicht jede Folge einzeln bewertet habe. Im Großen und Ganzen läuft es zumindest für Staffel 1 aber auf ein knappes "gut" hinaus.
Gesamtwertung: gut
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12:59:00 PM
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18. Juni 2011
L.A. Noire In Real Life
Verdammt nah an der Spielerealität, man möchte geradezu in den Bildschirm greifen, um die Flasche schräg halten zu können. Oder Beschuldigte trotz Mangels an Beweisen einbuchten.
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10:25:00 AM
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17. Juni 2011
Deshalb mag ich... Robin Williams
Den alten Geek...
Wer als Videospielfan am Ende dieses Werbespots nicht mindestens "Oooch" ausruft, hat kein Herz in der Leiste.
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12:24:00 PM
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16. Juni 2011
CD des Monats: IN FLAMES - Sounds Of A Playground Fading
Das Rezept für einen guten In Flames-Song bestand damals aus: knarztrocken und gerne auch tief eingeschrubbten Riffs; einem Sänger, der brüllen, schreien, aber auch klare Töne von sich geben konnte; einem gut mit der Trommelfelldurchdringung beschäftigen Mann an den Drums, einer Prise atmosphärischer Elekroeinsprengsel und ganz wichtig: genialen Refrains, die just dann einsetzten, wenn es gar zu knüppelig zu werden drohte. Das alles hatte "Reroute To Remain", die CD, mit der die Band ihren Durchbruch schaffte und von der ich mir auch heute noch jederzeit gerne die Gehörgänge ausbuchten lasse.
Was gut ist, kann besser werden. Leider war "Reroute To Remain" nun mal das Beste im Melodic Death Metal-Bereich, die Erwartungshaltung an die Nachfolger entsprechend übergroß. Das zwei Jahre später veröffentlichte "Soundtrack To Your Escape" packte mich weitaus weniger, bei den späteren Alben hörte ich in die Singles rein, verglich sie mit den früheren Hits wie "Cloud Connected", "Trigger", "Free Fall", "Egonomic", "Only For The Weak" oder "Pinball Map" und keine davon konnte einen Vergleich für sich entscheiden. Kurzum: die Band war bei mir der Vergessenheit anheimgefallen. Bis ich vor ein paar Tagen die erste Single aus dem vorliegenden neuen Album hörte und spontan sehr angetan davon war.
2011 und damit nach der Trennung von Gründer, Gitarrist und Hauptsongwriter Jesper Strömblad bringen die Jungs um Sänger Anders Fridén von ihren Trademarks zwar weiterhin das bisweilen herzlich stumpfe Riffing und den Synthietouch in ihre Songs ein, allerdings wirkt alles entspannter, relaxter und noch melodischer. Die Rhythmusabteilung hält sich öfter moderat zurück, statt vom Fleck weg loszurasen, der Gesang hat an Extremität verloren, ruhige Gitarrenparts dienen als Intro und doppelstimmige Soli halten Einzug. Spätestens bei dem Opener und Titeltrack sowie der Single "Deliver Us" mag sich der nach mehr durchgehendem Gekloppe gierende Altfan beleidigt abwenden, aber mir gefällt dieser Stilwechsel richtig gut. Vor allem der Übergang von schroffer zu filigraner Gitarrenarbeit übt einen unüberhörbaren Reiz auf mich aus, es gibt kaum einen Track, denn ich nicht spätestens ab dem Solopart (insofern ein großes Lob an die Klampfenarbeiter Björn Gelotte und Niklas Engelin) zustimmend abnicke. Nicht verloren haben die Schweden die Fähigkeit, begeisternde Refrains in ihre Songs zu integrieren. Eher kommen diese durch die deutlich zurückgefahrene Härte noch besser zur Geltung.
Hervorheben muss man in jedem Fall die Homogenität des Materials, die Scheibe kann man locker in einem Durchgang durchhören, ohne dass es einmal im Vorspulfinger zu jucken beginnt. Einzig "Enter Tragedy" erinnert noch durchweg an die heftigeren Zeiten und dient insofern nicht als bester Einstieg für Neuhörer in die nun eingeschlagene Musikrichtung. Auf der anderen Seite stehen zwei eher atmosphärische Tracks ("The Attic" und "Jester's Door"), "A New Dawn" bietet einen Mix aus altem Stil plus Iron Maiden plus ausgedehntem, aber stimmungsvollem Cello-Part, ehe die absolut radiotaugliche (und für andere Fans als meine Wenigkeit daher übelst kommerzielle) Ballade "Liberation" für den Abschluss sorgt.
Fazit: Rigorose Knüppelfans dürften keinen Spaß an "Sounds Of A Playground Fading" haben, anders als die Genrekollegen von Dark Tranquillity legen In Flames den Schwerpunkt nun auf Melodie und weniger auf Härte. Melodic Death Metal ist angesichts dessen wohl mittlerweile auch die falsche Bezeichnung für ihren Stil, der tendiert mehr zu Industrial/Heavy Rock. Aber in dieser Sparte legen die fünf Flammenfreunde den Maßstab wieder verdammt hoch an.
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4:40:00 PM
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15. Juni 2011
Peter Dinklage for President / Lord Tyrion Lannister for King
Okay, das ist jetzt ein Insider, aber wer wie ich die aktuelle Folge von "Game Of Thrones" gesehen hat, wird nachvollziehen können, weshalb das hier gerade mein absolutes Lieblingsvideo ist.
Wer die aktuelle Folge von "Game Of Thrones" noch nicht gesehen hat, wird es nach der Sichtung nachvollziehen können.
Wer noch gar keine Folge von "Game Of Thrones" gesehen hat, sollte wirklich, wirklich damit anfangen. Ernsthaft, die Show ist episch großartig. Ich kann es kaum erwarten, mich auf die Bücher zu stürzen. Fantasy für Kerle mit Intrigen, Sex und Blut. Ich habe schon so viele TV-Serien gesehen, aber noch nie so einen wohligen Hass auf einen Charakter entwickelt wie bei dieser Show.
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12:53:00 PM
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14. Juni 2011
Almost Heroes
Über das Pfingstwochenende bei mir auf dem Schirm, sicher auf der Sommer-TV-Guckliste und demnächst im Seriencheck: Almost Heroes, eine charmante Geek-Comedy aus Kanada. Zwei Brüder, ein Vollzeitgeek und ein erfolgloser Abgänger der Wirtschaftshochschule in Harvard, übernehmen den Comic-Shop ihres Vaters und kämpfen mit den sich daraus ergebenden Widrigkeiten wie übernahmewilliger Konkurrenz und finanziellem Druck der Mietegenerierung.
Bisher liefen zwei Episoden und mein Ersteindruck fällt positiv aus: witzige Show (der IMDB-Wert ist wie bei InSecurity deutlich zu tief angesetzt), mit sympathischen Nebencharakteren (die Nerd-Lady Bernie hätte ich spontan für "The Big Bang Theory" gecastet und der verwirrte, alte Wachmann Boyd könnte glatt der Bruder von Creed Bratton aus "The Office" sein). Wer sich wie ich gefragt hat, woher er den einen Bruder kennt - das ist Billy aus "Battlestar Galactica".
Hier die ersten Minuten der Pilotfolge:
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11:57:00 AM
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13. Juni 2011
Amazon macht mich arm (Vol.4)
Als HD DVD-Sammler habe ich "Unforgiven" natürlich schon im Schrank stehen, kann die Scheibe aber nur auf dem PC gucken, weil dort das XBox360 HD DVD-Laufwerk dransteckt. Bevor ich mir jetzt eine Xbox360 kaufe, um den Film auf meinem HD Fernseher anzuschauen, gebe ich doch lieber 7,97 Euro für die Blu-ray aus.
Und für Metal-Mitfans gibt es fette Riffs für schmales Geld: die Big Four (Metallica, Slayer, Megadeth und Anthrax) Live From Sofia für 8,97 Euro pro Blu-ray bzw. DVD Deluxe Edition (letzteres zusätzlich mit den passenden Audio-CDs). Da mosh ich mit!
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7:32:00 PM
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Broadway isn't just for gays anymore!
Neil Patrick Harris-Content! Kann man nie genug auf seinem Blog haben.
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7:26:00 PM
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10. Juni 2011
IniRadio #196: PAIN - The Great Pretender
Das Peterle bläst euch jetzt mit dem gewohnten Mix aus Presslufthammer-Riffs und geilem Refrain ins Wochenende. Wenn ich mal so alt werde wie Opa Hoppenstedt werde ich meine Dirigierbewegungen zu dieser Art von Musik ausführen, das drohe ich jetzt schon an.
Schade, dass mich von der neuen CD bisher nur drei Tracks richtig überzeugen konnten (wobei "You Only Live Twice" krampfhaft stark auf "Same Old Song" gedrillt ist, aber egal, es haut gut rein).
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Inishmore
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11:34:00 AM
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8. Juni 2011
6 Jahre Inishmores Blick auf die Welt
Jetzt wird's langsam alt, dieses Internetnotizbuch hier.
6 Jahre,
1770 Beiträge,
49 Serienchecks (obwohl offiziell nur 41 gezählte - wer noch eine andere Zahlenfolge haben will, gehe auf seriencheck.wordpress.com),
202 IniRadios (obwohl offiziell nur 195 gezählte),
66 CDs des Monats (die ich in weiser Voraussicht erst gar nicht durchnummeriert habe)
Ich verliere also definitiv langsam den Überblick.
Die meistbefülltesten Kategorien bleiben Videos (318), Musik (226) und TV Serien (224).
Seitenaufrufstärkster Monat (Zählung seit Juli 2010): April 2011 (6.346)
Wohl uneinholbar meist aufgerufener Beitrag (immer noch): Papa Darth hatte wieder einmal Klonkrieger... (2.873)
Meinen aufrichtigen Dank an die treuen Leserinnen und Leser!
Zum nostalgischen Höhepunkt ein paar Zitate aus Blogbeiträgen von vor 6 Jahren:
Noch ein letzter Tipp für die Teile 7-9: in jeder Szene mindestens eine Explosion und ein fulminanter Special Effect, bitte keine Liebesgeschichte und so wenig wie möglich Dialoge. Ausnahmen gelten für Sätze wie "küss mich, bevor ich von dem fulminanten Special Effect zerrissen werde" oder "hui, da ist was explodiert, können wir das nochmal in Zeitlupe sehen?"
War gestern live am Fernseher mit dabei, als Michael Jackson freigesprochen wurde. Den Prozess habe ich mangels Interesses nicht allzu sehr verfolgt, den besten Spruch lieferte allerdings meines Erachtens eine der beiden Informationstrullas von SAT1 ab.
Ich meine, es war die "Gesellschaftsreporterin", die zu Protokoll gab, dass sie nach Ende der Beweisaufnahme gar nicht gewusst hätte oder sicher wäre, ob Jackson nun die ganzen Gräueltaten begangen hätte oder nicht. Trotzdem hätte sie ihn wohl sicherheits- und denkzettelhalber in einem der Punkte schuldig gesprochen. Und überhaupt wäre der Ausgang eine Sensation!
Ähem, wie stellen sich diese Damen denn so eine Beratung der Geschworenen vor? Würfeln die die einzelnen Urteilssprüche aus? Darf der Gewinner im Striptease-Mau-Mau eine Schuldigsprechung festlegen? Oder der mit den höchsten Erfahrungspunkten bei der letzten Rollenspielsession die anderen nach Hause schicken?
Ausgangssituation: Bub und Mädel diskutieren nicht wie üblich über die hochwertigsten Jamba-Downloads, sondern spielen Tischfußball. Soweit, so unrealistisch. Ein harter, verbissen geführter Geschlechterzweikampf, doch plötzlich verlässt der Ball die Spielfläche, woraufhin er von dem Mädel fußballtechnisch famos über Fuß, Schulter und Kopf wieder zurückgekickt wird.
Motto: trink Milch, dann kriegst du, lieber Konsument, als wandelnde Bewegungslähmung das auch hin.
Abgesehen davon, dass ich auch bei Anlegung einer intravenösen Milchleitung obiges prachtvoll zusammengeschnittene Manöver nicht nachmachen könnte - im Gegensatz zu der jungen Dame lächele ich NICHT beim Kopfball. Habe ich nie und werde ich nie. Nicht mal unabsichtlich. Erste Stichproben bei Übertragungen der Spiele der deutschen Fußballfrauen ergaben: die grinsen auch nicht, obwohl sie aufgrund ihrer Überlegenheit durchaus Grund dazu hätten. Ich werde die Angelegenheit weiterverfolgen und im Fall eines unheilvollen Zusammenhangs zwischen Kuhprodukt und Kopfballlächeln schonungslos aufklären. Falls jemand belastendes Bildmaterial finden sollte, bitte umgehend melden!
Musikalisch ist das herrlich schnodderiger Bluesrock mit Slide-Gitarreneinsatz und fiesen Saxophonsoli. Ideal, da man so immer vom Luftgitarrespielen zum Luftsaxophonblasen hin und zurück wechselt, wobei letzteres auch sehr schön mit dem schweren Auspusten anlässlich der gegenwärtigen Temperaturen kombiniert werden kann.
Textlich geht es um
- Saufen (I Drink Alone),
- Frauen mit zu stark ausgebildeten Kommunikationsfähigkeiten (You Talk Too Much),
- Frauen, die zu wenig saufen (If You Don't Start Drinkin' (I'm Gonna Leave))
- Frauen, die man(n) verlassen hat - wohl weil sie zu wenig saufen und zu stark ausgebildete Kommunikationsfähigkeiten besitzen - (Long Gone)
- Führen schwerer Kraftfahrzeuge (I'm A Steady Rollin' Man)
- ähem, habe ich Saufen schon erwähnt? (One Bourbon, One Scotch, One Beer)
Alles in allem also sehr überschaubare Themengebiete. Aber wer hört Rock'n'Roll schon wegen der Texte?
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6. Juni 2011
Bilder, die mich am Montagmorgen zum Schmunzeln gebracht haben
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1. Juni 2011
Blattersche Zustimmungswerte - Das unfassbar kompetenzfreie WM-Tagebuch kehrt zurück
96% aller Abstimmungsberechtigten (und das war praktisch jeder) wollen auch für die kommende Frauen-Weltmeisterschaft ein unfassbar kompetenzfreies WM-Tagebuch. Zum Vergleich: Das grenzt an Blattersche Zustimmungswerte, kurz nachdem der große FIFA-Geldkoffer™ einmal seine Runde durch die Reihen gemacht hat. Beziehungsweise an Beliebtheitswerte, die Stefan Effenberg und Lothar Matthäus immer noch fest zu glauben haben, weil es der auf ihrer Couch schlafende BILD-Redakteur so gesagt hat.
Ein überragendes Ergebnis, das nur eine Folge haben kann: Sollte mich nicht unerwarteterweise eine schwere Fußballerverletzung einsatzuntüchtig machen, wird ab dem 26. Juni wieder gesendet auf www.iniwmblog.wordpress.com. Weitersagen, Schienbeinschoner glätten, Stutzen aufbügeln. Oder wie es der
vom Rausch der Liebe seines Volks langsam verrückt werdende, aber dafür umso mehr geliebte Führer Nordkoreas bereits propagiert hat: "Frauen! Sieg! Vaterland! Diesmal aber echt jetzt."
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Inishmore
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