29. November 2011

Mein aktueller Lieblingsabsatz aus der Wikipedia

Über Tönnies Fleischwerk, Abschnitt "Öffentliches Engagement", Absatz 2:

Der 2004 gegründete Verein „Fleisch zur Freude der Kinder e.V.“ führt jährlich die „Deutsche Zerlegemeisterschaft“ durch und sammelt auch darüber hinaus Spendengelder für notleidende Kinder. Im Jahr 2007 wurde der Verein in "Aktion Kinderträume - Verein der deutschen Fleischwirtschaft e.V." umbenannt.

Hätte ich auch gemacht.

Aliens On Ice

Verdammt, ich bin wieder angefixt! Es ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis ich endlich die kürzlich erworbene Aliens-Blu-ray-Box einweihe. Statt des vierten Teils hätte man übrigens ruhig eine Aufführung dieser fulminanten Revue hinzufügen können. Mit den Alien vs Predator-Ausfällen hingegen wischt dieses Video eh den noch nicht aliensäurezersetzten Restboden auf. Newt, ich rette dich!

27. November 2011

IniRadio #215: Apocalyptica - Nothing Else Matters

Keine Ahnung, wie lange es Grooveshark noch geben wird. Von daher nutze ich diesen Streamingdienst, um ein wenig vorweihnachtliche Adventszeitbesinnlichkeit unters Lesevolk zu bringen. Das Motto lautet: leise statt wie üblicherweise laut, hach statt wie gewohnt ui. Begehen wir den 1. Advent mit Handgezupftem aus Finnland:

Nothing Else Matters by Apocalyptica on Grooveshark

24. November 2011

Seriencheck (XLVII)

Neuer Seriencheck mit diversen Neuzugängen, der Bewertung der neuen Stromberg-Staffel und dem aktuellen Bewertungsstand. Wie ich auf die ganzen Zahlen komme, habe ich versucht, hier darzustellen.

American Horror Story (S1E01-S1E06)

Der Psychiater Ben Harmon (Dylan McDermott, "Practice") zieht mit seiner Frau Vivien (Connie Britton, "Friday Night Lights") und der Tochter im besten Rebellionsalter in ein altehrwürdiges Haus ein. In dem sich die Vorbesitzer übrigens passenderweise umbrachten, weshalb es billig zu haben war. Schnell stellt sich heraus, dass das Gemäuer schon einige Menschen auf dem Gewissen hat und ein Ort des Grauens und der Düsternis ist, in dem sich die Toten unter die Lebenden mischen.

Diese kleine Perle auf dem Kabelsender FX wäre mir beinahe durch die Lappen gegangen, hätte nicht Spiegel Online darüber berichtet und Vergleiche mit LOST herangezogen. Also schaute ich doch mal rein und ... wow! Was hier an Grusel und Schrecken bereits in der ersten Episode aufgefahren wird (und sich im Laufe der Staffel noch steigert), entlockt mir 45 Minuten wohliges Unwohlsein allererster Güte. Jede Folge beginnt mit einem Flashback, der sich den früheren (meist schrecklichen) Ereignissen im Horrorhaus widmet. Der danach einsetzende Vorspann zerrt mit seiner Musik weiter an den Nerven und löst auf meiner Skala das Intro von „Dexter“ als kribbelig unangenehmste Minute ohne Handlung in einer TV-Serie ab. Dem Zuschauer bis ins Mark gehende und dort ein Ziehen verursachende Besucher der Harmons sind u.a. eine ehemalige Südstaatenschönheit mit ihrer Tochter, der von Amokläufen fantasierende Patient des Vaters und Freund der Tochter, die Haushälterin mit den zwei Körpern, der Unbekannte im schwarzen Ganzkörpergummianzug oder der im Gesicht verunstaltete Herumstreuner, der als ehemaliger Bewohner des Hauses im Wahn seine Familie in Brand steckte. Die Patienten von Mr. Harmon runden den Schrecken schließlich noch ab. Als wäre das noch nicht genug, rühren die Eheleute noch eine schöne Portion Ehedrama zusammen, die absehbar in den Strudel der Verdammnis führen dürfte. Aktuell habe ich die sechste Folge namens „Piggy Piggy“ mit Gaststar Eric Stonestreet ("Modern Family") hinter mir und dort wird zu Beginn gleich wieder harter Tobak geboten, der hierzulande wahrscheinlich nicht in der Form laufen wird.

Wer den häuslichen Horror der „Paranormal Activity“-Filme alleine im Dunkeln mit einem mitleidvollen Lächeln durchsteht und sich nach den Verrücktheiten eines „Twin Peaks“ sehnt, sollte sich diese Show geben. Hier geht es zur Sache, hier stapeln sich die „What the Fuck?“-Momente, hier schaut der Teufel persönlich zum Schwitzen rein. Aktuell neben dem weiterhin sehr gut laufenden „Homeland“ mein Kandidat für die beste neue Dramaserie.

Aktuelle Punktewertung: 5,85 Punkte (Tendenz: sehr gut - überragend)

Grimm (S1E01-S1E02)


Märchenfernsehen, Teil 1: Und es begab sich, dass ein Polizeiermittler namens Nick Burkhardt erfuhr, dass all die bösartigen Märchengestalten real sind und getarnt Verbrechen begehen. Nur er als Nachfahre der Gebrüder Grimm kann ihre wahren, verzerrt damönischen Gesichter sehen und die verseuchte Brut bekämpfen. Wofür er gerne auch mal auf die Mithilfe eines domestizierten Werwolfs in Menschengestalt zurückgreift.

Nein, das ist nix für mich. Ich erliege ja gerne mal dem Charme eines hübsch inszenierten Märchens, aber „Grimm“ will eher die Horror- und Verbrechensschiene fahren und landet letztlich auf mildem, durchgestyltem Teenagerschreck-Niveau, über das ich nur lächeln kann. Das tue ich auch aus Mitleid, wenn ich Peinlichkeiten ertragen muss, so wenn beispielsweise sich in der zweiten Folge die wild umhermassakrierende Bande als das tierische Trio aus "Goldlöckchen und die drei Bären", getarnt als hippe Teenagerclique, entpuppt. Oder böse Wölfe sich "Blutbaden" nennen. Beziehungsweise "Wieder Blutbaden", wenn sie einer reformierten Kirche angehören und eine strenge Diät ohne Drogen, aber mit viel Sport halten. Das ist kein Witz, das kommt so in der Serie vor. Nach zwei Episoden Sichtung eingestellt.

Aktuelle Punktewertung: 3,0 Punkte (Tendenz: mäßig - mangelhaft)

Ijon Tichy: Raumpilot (S2E01-S2E06)



Ijon Tichy, Held von Kosmos, hat wieder Knurrmagen. Deshalb er sich will Omelette machen, doch hat er dafürige Mangeligkeit an Eiern, weshalb er unterwegs zu Planeten Eggmann zusammen mit analoger Halluzinellen von großer Schnuckeligkeit und Fellvieh Mel, das auf Suche von Heimat. Wer Abenteuer gucken tut, verlernen schnellig gutes Deutsch. Macht aber Spaß.

Man muss ein Herz für liebevoll gemachten Trash besitzen, um diese 2007 mit dem Grimmepreis ausgezeichnete Serie richtig würdigen zu können. Der schnoddrige osteuropäische Dialekt des Protagonisten färbt furchtbar ab, Frau Nora Tschirner bezaubert wie gehabt im orangefarbenen Star Trek-inspirierten Outfit und Mel besitzt den Charme eines seit Jahren täglich angeknabberten Hundespielzeugs. Kulissen und Trickeffekte blenden stellenweise durch ihre gewollte Einfachheit, die Aliens sind hüsch wirr designt und die Geschichten von brüllend peinlicher Absurdität.
Kurz gesagt: ich mag es sehr.

Highlights bisher waren zum einen die Episode „Shøpping“ mit dem Einkaufsplaneten, auf dem alle Möbel mit schwedischem Akzent reden und die Welt übernehmen wollen. Zum anderen „Sepulken verboten“ auf dem Wasserplaneten, auf dem niemand pinkeln darf und daher in ein gebrummeltes religiöses Mantra namens „Ich verkneif’s mir“ verfällt. Meiner Meinung nach mit das Witzigste, was das ZDF in den letzten Jahren auf die Beine gestellt hat - und ich habe die Ausgabe von "Wetten Dass..?" gesehen, in der Michelle Hunziker vom Motorrad gefallen ist. Also, einfach mal in die Mediathek reinschauen und sich selbst ein Urteil bilden.

Aktuelle Punktewertung: 4,93 Punkte (Tendenz: gut)

Life’s Too Short (S1E01)


Neue Mockumentary aus der Feder von Ricky Gervais und Stephen Merchant, in der das Leben und vorzugsweise das Leiden des kleinwüchsigen Darstellers Warwick Davis (bekannt aus Willow, Star Wars und Harry Potter) beleuchtet wird.

Tiefschwarzer britischer Humor triefte aus der bisher gesendeten Startepisode und wer Fan von „Extras“ oder „The Office“ ist, dürfte mehr als gut versorgt werden. Davis spielt seine Rolle als anfänglicher Optimist, der jede Minute mehr mit der schweren Schicksalsschaufel eine verpasst bekommt, mit der richtigen Mischung aus Lächeln und Betroffenheit. Dazu kommen Nebencharaktere, an denen man wunderbar verzweifeln kann wie der trottelige Buchhalter (dessen Figur mir schwer an jenen von Merchant bei Extras angelehnt zu sein scheint) oder die strunzblöde Sekretärin sowie unzählige Gastauftritte (Sting, Johnny Depp, Helena Bonham Carter), für die Gervais und Merchant mit Sicherheit wieder die unpassendsten Szenen zusammenschreiben. Wie schon im Piloten bei Liam Neeson zu sehen, dessen Karriere als Stand-Up-Comedian ich vollsten Herzens boykottieren würde.

Aktuelle Punktewertung: 5,0 Punkte (Tendenz: sehr gut)

Man Up! (S1E01-S1E05)


Drei Kerle im besten Mannesalter auf der Suche nach der echten Männlichkeit abseits von gemeinsamen Videospiel- und Science Fiction Film-Abenden. Mit von der Partie: der durchtrainierte neue Freund einer ehemaligen Verflossenen und Freundin der Familie, der in die Truppe hineinpasst wie David Beckham in World of Warcraft.

Hat mir vom Start weg sehr gut gefallen, wird allerdings – das steht jetzt schon offiziell fest - keine volle Season bekommen. Wahrscheinlich war die Thematik etwas zu ähnlich zu der von „Last Man Standing“ und die Zuschauer folgten eher dem 90er Jahre Sitcom-Charme des neuen Tim Allen-Vehikels. Das ist durchaus schade, denn ich fand gerade Dan Fogler als überdrehten Geek sehr unterhaltsam (sicherlich Geschmackssache, aber ich mochte ihn auch schon in "Fanboys"). Angesichts so mancher vor sich hindümpelnder Comedyshows wäre "Man Up!" eine erfrischende Ergänzung meiner Guckliste geworden. So hoffe ich, dass alle verbliebenen Episoden noch gezeigt werden. Ist ja nichts Neues, dass mein Geschmack von dem der Zuschauermassen abweicht.

Aktuelle Punktewertung: 4,85 Punkte (Tendenz: gut)

Once Upon A Time (S1E01-S1E04)


Märchenfernsehen, Teil 2: Es war einmal, da stand der kleine Henry vor der Tür des Appartements der Kautionsagentin Emma Swan (Jennifer Morrison, "Dr. House"). Hört sich noch nicht märchenhaft an? Moment. Und behauptete, sie wäre die Tochter von Schneewittchen und in seinem Wohnort in Maine lebten alle Märchenfiguren ihrer wahren Identität beraubt und gefangen unter einem bösen Zauber der noch böseren Hexe, die praktischerweise auch seine Stiefmutter sei. Ja, klingt schon besser. Ach ja, nur Fräulein Swan kann natürlich diesen Fluch besiegen.

Im Gegensatz zu „Grimm“ trifft mich das eher, es zupft sozusagen an meiner zarten „Hach, ja“-Ader, die „Pushing Daisies“ damals zum Schwellen zu bringen wusste. Wenn in den Rückblenden Rumpelstilzchen (Robert Carlyle, "28 Weeks Later") teuflisch grinst, die Prinzessin und der Prinz miteinander turteln oder in der Gegenwart der kleine Bub mit großen Augen fantastische Märchenanalysen zusammenbrabbelt, wärmt sich mein von „American Horror Story“ erkaltetes Herz wieder ein wenig auf. Sicher, an die bunten Bilder und Geschichten um den Kuchenbäcker kann „Once Upon A Time“ bei weitem noch nicht anknüpfen, sondern bewegt sich bei mir eher auf „Okay bis ganz nett“-Niveau. Das reicht jedoch, um jede Woche aufs Neue reinzuschauen.

Aktuelle Punktewertung: 4,00 Punkte (Tendenz: durchschnittlich)

Stromberg (Staffel 5)


Der fünfte Teil von Papas Geschichten aus der Schadensabteilung der Capitol und diesmal geht es auf der Karriereleiter für unseren Lurchi ganz nach oben. Schon in der ersten Folge feuert Stromberg alias Christoph Maria Herbst Sprüche raus, für die man sich als Zuschauer freudig lachend in Grund und Boden schämt. Das schön Schlimme an „Stromberg“ ist ja, dass man immer das Gefühl hat, hier würde eher die Realität abgebildet als dass unter Drogen gesetzte Autoren sich einen übertrieben lustigen Büroalltag zusammenreimen.

Auch die aktuelle Staffel besticht durch ein fast durchweg hohes Qualitätsniveau, lediglich der Abstecher in die Schiffskaskoabteilung der Capitol liefert einen Ausrutscher nach unten, weil einerseits die Witze nicht so sehr zünden und andererseits das Ende von meiner Warte aus jedenfalls weit vorhersehbar war. Das Finale hätte auch noch einen Zacken spannender ausfallen können, aber sonst wird jede der Hauptfiguren gut mit Drama und Humor bedient. Vor allem Ernie als Vorzeigechrist und katholischer Aufklärer der Jugend muss man einfach in seiner ganzen Schmerzhaftigkeit erlebt haben. Der Film darf gerne kommen.

Abschließende Punktewertung: 5,60 Punkte (sehr gut)

Zum Abschluss ein Blick auf die derzeitigen Wertungen (alles also noch ein laufendes Verfahren, aber es verfestigen sich schon einige Tendenzen) inklusive ein paar Kommentaren:

(Stand: 23.11.2011)

Drama

American Horror Story 5,85
Homeland 5,39
Dexter 5,15
(mittlerweile um 2 Seasons verlängert; unserem Dexter wird so schnell also nicht jemand auf die Schliche kommen. Von daher okay, dass diese Staffel diese Möglichkeit auch noch nicht thematisiert)
Chuck 5,00 (guter Start mit neuem Träger des Intersects)
Fringe 4,74 (kommt noch nicht richtig in die Gänge, der Reset zu Beginn schadete doch mehr als zu nützen)
Person of Interest 4,69 (mir mittlerweile etwas zu gleichförmig geraten)
Boardwalk Empire 4,43 (mal ganz tolle, dann ganz gähnige Episoden. Straffer wäre besser, das Ding hätte ohne unnötige Nebenschauplätze viel mehr Potenzial)
The Walking Dead 4,30 (die ganz große Enttäuschung Abteilung Drama; Urlaub auf dem Bauernhof mit Zombie of the Week-Einlage. Nix gegen internes, gruppendynamisches Beziehungsgeflecht, aber die Charaktere gehen mir dafür zu wenig nah) 
Once Upon A Time 4,00

Comedy

Community 5,33 (gibt es noch Hoffnung dank community2013.com? Würde zu gerne daran glauben)
Modern Family 5,21
Parks And Recreation 5,21
Bored To Death 5,10

How I Met Your Mother 4,96 (schwächelt doch langsam)
Ijon Tichy: Raumpilot 4,93
Man Up! 4,85
The Simpsons 4,85 (überrascht mich selbst, dieser Wert. Wird aber bestimmt noch im Laufe der Zeit fallen)
New Girl 4,75 (auf einem sehr guten Weg, die beste neue Comedy der Saison zu werden)
The Middle 4,69
Whitney 4,69 (bei mir beständig unterhaltsam)
Suburgatory 4,69 (hat weiterhin mächtig Potenzial, spielt es aber zu selten aus)
Raising Hope 4,64 (weiterhin nicht mehr so gut wie zu Beginn der 1.Staffel, pendelt sich aber mittlerweile qualitätsmäßig ein)
Last Man Standing 4,57
2 Broke Girls 4,40 (kommt bei mir leider nicht über das "befriedigend" hinaus, weil vom Witz her schwankend. Teils tolle freche Sprüche, teils nicht zündende Gags)
The Big Bang Theory 4,15 (der Trend von Staffel 4 bestätigt sich leider: zu wenig Geekiness, zu viel Beziehungskrams)
The Office 4,13 (so vergeht der Ruhm der Serie; Andy als Chef kann Michael Scott nicht ersetzen)
Two And A Half Men 4,00 (guter Start, aber danach ging es bergab. Weit entfernt von Hochzeiten der ersten drei bis vier Staffeln. Ashton Kutcher spielt ein großes Kind mit großem Schlong, dem die Frauen zufallen. Langweilig. Kommt nicht ansatzweise an den kaputten, aber sympathischen Onkel Charlie ran. Ansehbar wird es nur, wenn wie zuletzt Jon Cryer im Mittelpunkt steht)

InSecurity 3,93 (die ganz große Enttäuschung Abteilung Comedy: da ist gar nichts mehr vom Witz der ersten Staffel vorhanden. Man könnte meinen, die hätten die komplette Autorenriege ausgetauscht)

22. November 2011

Chevelle - Shameful Metaphors

Wusste gar nicht, dass die drei Kerle aus Chicago zu ihrer letzten CD neben "Jars" noch weitere Videos gedreht haben (dank GEMA-Geosperrenscheißndrecks findet man auf YouTube gar nix Offizielles mehr von der Band). Und dann noch für einen meiner absoluten Lieblingssongs auf "Sci-Fi Crimes". Gerade auf der offiziellen Webseite entdeckt und das muss jetzt hier rein, egal ob da Werbung vorgeschaltet ist oder nicht. Gänsehautmusik.



Als Bonus noch der Bandklassiker "The Clincher". NOW SATURATE!!!

Chevelle - The Clincher from Even Hope Hides on Vimeo.

Arnold Schwarzenegger kommentiert Total Recall

Kommentieren nicht im Sinne von "Ich liefere Hintergründe und Einblicke in die Produktion", sondern im Sinne von "Ich berichte, was gerade auf dem Bildschirm passiert". Eigentlich in Verbindung mit dem Akzent eine großartige Idee.

20. November 2011

IniRadio #214: Chevelle - Face To The Floor

Hat der Kerl nur noch Musik im Kopf? Berechtigte Frage. Aber aktuell bin ich auch dieses Wochenende zu faul, um den nächsten Seriencheck anzugehen, Schalke spielt erschreckend gut, sodass ich nichts zu meckern habe (außer an der Tatsache, dass ich bei einem meiner Tippspiele diesen Spieltag stramm auf das 0 Punkte-Hurra zumarschiere) und nun bringen Chevelle, deren letztes Album "Sci-Fi Crimes" schlichtweg fantastisch war, doch glatt eine neue Single heraus. Die dazu passende CD "Hats Off To The Bull" wird am 6. Dezember veröffentlicht. Und nun alle den Bass einstöpseln und mitschrammeln!

Face to the Floor by Chevelle on Grooveshark

15. November 2011

IniRadio #213: Nightwish - Storytime (Album Version)

Schon wieder dieses Lied! Diesmal aber in der 1 1/2 Minuten längeren Fassung. Mein aktueller Eindruck: nach mehreren Durchläufen gefällt es mir. Beim ersten Anhören hat mich die etwas zu hohe, ein wenig görenhaft klingende Gesangslinie irritiert (so als würde Pippi Langstrumpf oder eine verstörte Alice aus dem Wunderland bei Abba vorsingen, aber das ist wohl künstlerisch beabsichtigt und das Video bestätigt das ja auch), die Gitarre ist leider wieder nur reiner Rhythmusvorgeber und Solo gibt es auch hier keins. Dafür ist bei dieser Version der Kinderchor drin und ich hätte nie gedacht, dass ich das mal vor meinem 95. Geburtstag schreiben würde, aber der Kinderchor gefällt mir wunderbar. Die Doppel-CD ist bei amazon.de vorbestellt (inklusive Kalender) und der Besuch des Konzerts in der Rockhal zu Esch-sur-Alzette in Luxemburg im April nächsten Jahres wahrscheinlich.

Storytime (Album Version) by Nightwish on Grooveshark


Als Bonus noch eine meiner Meinung nach sehr schöne, weil stimmungsvolle Akustik-Coverversion der Band "Intemperia":

Streets ahold!*

Ich bin säuerlich, denn NBC wird meine Lieblings-Comedy Community zur Mid-Season aus dem Programm nehmen und stattdessen 30Rock senden. Charmante Schrägheit zahlt sich beim US-Publikum wohl leider nicht aus. Angeblich soll die dritte Staffel abgedreht und gesendet werden, aber wann letzteres der Fall sein wird, steht in den Sternen. Ich hoffe auf eine zeitnah veröffentlichte Komplettbox.

Hier das Intro zur dritten Staffel und Dean Peltons Kostümparade aus S2E21.





*Der Titel bezieht sich auf einen Tweet von Showrunner Dan Harmon.

13. November 2011

"Wetten Dass...?" Casting mit Pierre M. Krause

Beim Fernsehlexikon heute gesehen, heftigst gelacht und daher sofort hier rein geschoben: Pierre M. Krause bewirbt sich für "Wetten Dass...?". Könnte man wirklich mal drüber nachdenken.

11. November 2011

Wie man in Skyrim Dinge stehlen kann



Muss man erst mal drauf kommen. Der Anglist merkt es sich mit der Eselsbrücke: "It's easy to steal from potheads".

9. November 2011

Nightwish - Storytime



Muss ich mir jetzt ein paar Mal ansehen und anhören. Bisher gefällt's mir optisch besser als akustisch. Hoffentlich ist in der Albumversion auch noch ein schmackiges Gitarrensolo drin. Pompfaktorisch (mein neues Lieblingswort) ist alles aber schon mal im grünen Bereich.

Whale for it....

8. November 2011

TV Tipp: Pro7, heute Abend, 22:10 Uhr, Stromberg, Staffel 5




Alle Mann unter die Schreibtische, der Papa macht jetzt Karriere. Was ich von der ersten Episode an religionskritischen und sonst noch aufklärerischen Sprüchen gehört habe, redet sich Stromberg wieder selbst in Grund und Boden. Wer Pro7 auf Dauer noch weniger ertragen kann: Die DVD erscheint am 11.11. (sogar als Limited Edition mit aufklappbarem Büro).

4. November 2011

IniRadio #212: Rival Sons - Torture

In Anlehnung an die 90 Minuten gestern Abend in der Arena auf Schalke.

Here comes another one,
limping over the hill.
Say’s the lion with the respect to eat the body of his kill,
but you just take the heart, and you do it for the thrill.

It’s torture.
Poison for the belly,
sugar in the gas tank of my brain.
You give me no excuses because I don’t make you explain.
I’m a bitch for your abuse, and a glutton for the pain.

It’s torture.


TV Tipp: ZDFneo, heute Abend ab 21:00 Uhr, Ijon Tichy - Held von Kosmos 2. Staffel

Termin von große Wichtigkeit! Muss du gucken wie Ijon Tichy, Held von Kosmos, Abenteuer erlebt mit viel astronomischer Korrektigkeit, vorlauter Hologrammigkeit, toller Ausstattig- und Trickeffektigkeit!



 Ganz neu dabei: putzige Plüschigkeit!



Wer Raum-Zeit-Verdrehung in Persönlichkeit hat, kann gucken jetzt schon auf Internet in Mediathek von ZDF und zwar hierig und darig. Hab ich Knurrmagen. Mach ich mir mal lecker Omelett.  

Bei Raúlmangel auch mal frühzeitig ins Bett gehen

"Herr Doktor, Herr Doktor, mir geht's heute gar nicht gut."
"Um Himmels willen! Was haben Sie denn, dass Sie an einem Freitag zum Arzt gehen? Ist doch bald Wochenende!"
"Ja, aber ich kam heute Morgen schon fast kaum aus dem Bett. Ich bin müde, schlapp, habe Kopfweh. Ich denke plötzlich öfter über mein Leben nach, dass ich zu wenig daraus mache. Dass ich mehr raus müsste, das Leben genießen, neue Dinge erschaffen, mich an der Natur erfreuen müsste. Sind das schon Zeichen einer Depression?"
"Mmmh, kommt drauf an. Seit wann haben sie denn diese Symptome?"
"Seit gestern Abend."
"Da kann ich Sie beruhigen, da sind Sie nicht der Einzige. Ein klarer Fall von zyprischem Zitterspielfieber. Ging gestern millionenfach rum. Mein ärztlicher Rat: schauen Sie Europa League nur so lange, wie es ihre Gesundheit verträgt. Gönnen Sie sich auch mal ein Spiel von Hannover 96, kleben Sie nicht nur an Schalke fest. Bei Raúlmangel auch mal frühzeitig ins Bett gehen. Und jetzt legen Sie bitte die Solidaritäts-Gesichtsmaske weg und ab an Ihre Arbeitsstelle!"
"Ach menno."

3. November 2011

Amazon macht mich arm (Vol. 5)

[Wegen diverser kleiner Updates hole ich den Beitrag nochmal hoch]

Wir schreiben November und mir ist es wurst, ob der Grieche meinen Euro nicht mehr haben will, ob stattdessen der Italiener, der Portugiese und der Spanier demnächst an meiner Tür hausieren - ich bestelle jetzt Weihnachtsgeschenke, basta! Im Buchbereich drängen sich da aktuell zwei Veröffentlichtungen auf:

1) Torsten Sträter: Der David ist dem Goliath sein Tod



Vor etwas mehr als einem Jahr verfasste ich einen Beitrag mit dem Titel "Ich will ein Buch von Torsten Sträter". Dazu stehe ich immer noch, denn wer bei den dort verlinkten Videos nicht lacht, soll bis an sein Lebensende ein einsames Dasein als Hirnzelle im Frontallappen von Daniela Katzenberger verbringen. Torsten selbst hat mich heute per Mail auf sein Werk hingewiesen und obwohl es wirklich im Harry Potter Verlag Carlsen erschienen ist, verzeihe ich ihm das, solange ich im Laufe des Tages keinen Leuten, die heute läuten, mehr die Tür aufmachen muss.



2) Leslie Knope: Pawnee - The Greatest Town in America



Lieferzeit 6-8 Wochen, in England ist es noch nicht erschienen, in Amerika seit Anfang Oktober draußen. Alleine Ron "Born Ready" Swanson weiß, ob das rechtzeitig zu Weihnachten bei mir eintrudelt. Aber es kümmert ihn wahrscheinlich einen Dreck. Wie so ziemlich alles außer Schinkenspeck. Als Fan der TV-Serie Parks And Recreation natürlich ein Pflichtkauf, trotz der Tatsache, dass die Autorin Leslie Knope nicht in Pawnee, sondern in Eagletown geboren ist. Aber solange Bert Macklin, der fähigste Mann des FBI, offiziell keine Ermittlungen einleiten will, kann das nicht so schlimm sein.

Update: laut Amazon wird Pawnee schon am kommenden Montag bei mir eintrudeln. Scheint so, als wäre ich Pionierbesteller.



Nachtrag:

1) Kindler, aufgepasst! Amazon verschenkt heute bis 23:59 Uhr den ersten und zweiten Teil der Trilogie IQ84 von Haruki Murakami als Kindle Edition.
2) Ich habe gestern "Das komplette unfassbare WM-/EM-Tagebuch" fertiggestellt. 271 Seiten mit allem, was mir je durch die schwitzigen Finger geflossen ist, von den twitteresken Anfängen bei der WM 2006 bis zur verlorengegangenen WM 2011. Habe mir jetzt drei Exemplare bei epubli geordert und werde die Qualität prüfen. Vielleicht verlose ich im Dezember was dazu. Ist mit einem Druckpreis von 13,59 Euro (ohne Versand) aber ziemlich kostspielig geworden, also kann ich nix garantieren.

Nachtrag 2:

Bis zum Sonntag für gerade mal 5 Euro als MP3-Download: