Mein erstes spektakuläres Geständnis im neuen Jahr

Freund Roland brachte es unerbittlich an den Tag und ich selbst kann es nicht länger verheimlichen. Wer es noch nicht beim Lesen mitbekommen hat: ich bin krankhafter Exklusiv-Fragezeichen-und Ausrufezeichen-Plenker.

Auf deutsch: ich setze vor einem satzabschließenden Frage- oder Ausrufezeichen stets ein Leerzeichen. Was falsch ist. Zumindest im Deutschen. Und damit zu allem Überfluss gegen die DIN-Norm 5008 verstößt. Extrahochnotpeinlich für einen Juristen.

Zu meiner Verteidigung kann ich nur anführen, dass ein aufgepflanztes "!" oder "?" ästhetisch unattraktiv auf mich wirkt. Bei Punkt und Komma hingegen fällt dieser Anpappeffekt nicht so sehr auf.

Wenigstens gibt mir das Gelegenheit, auf den überaus gelungenen Streitschriftsbeitrag "Wörter, die komisch aussehen" von Mitblogger George hinzuweisen.
Der übrigens kein Plenker ist.
Verdammt!

Kommentare

  1. Ups, dann bin ich auch so ein Plenker.
    Ich mach das nämlich auch.
    Und ich fange Sätze mit "und" an, was ebenfalls ein eklatanter Fehler ist.
    Und ( *g ) ich hab sowieso ne fette Satzzeichenschwäche.
    Mir ist also schreibtechnisch alles egal...

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  2. Ich habe soeben beschlossen:

    Ausrufe- und Fragezeichen-Plenker haben keine Satzzeichenschwäche, sondern sind Schreibästheten erster Kajütte. Wer was anderes behauptet, hat keine Ahnung. Die DIN Norm 5008 kann mich mal gerne haben. Und Sätze, die mit "und" beginnen, zeugen von Weisheit und Reife des Schreibenden. So.

    Verkündet am 20.2.2006

    Gezeichnet: Inishmore

    Damit ist die Angelegenheit als erledigt zu betrachten.

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  3. Raphael, es ist doch komplett legitim, Sätze mit "Und" zu beginnen. Warum soll das ein Fehler sein? Wer sagt sowas? Und überhaupt? ;)

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