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Weihnachtsnachklapp 2022

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Weihnachten ist vorbei und wir sind gut durchgekommen. Keiner krank (obwohl Bruder sicher war, wieder den Halsschmerz aus seiner Corona-Infektion zu verspüren), Hard- und Software funktionieren (wobei unsere alte Heizungsanlage den Wasserdruck nicht mehr lange hält, aber der Monteur läutete mit den heiligen Worten  " Do kann nix kabuttgeh'n "  die Weihnachtszeit im Hause Inishmore ein), der Bewegungsradius beschränkte sich aufs Haus und das Essen war reichlich vorhanden, lecker und natürlich viel zu viel. Geschenke gab es auch und zwar diese: GAMES: GOD OF WAR: RAGNARÖK   Kratos und Atreus leben im Fimbulwinter und warten auf Ragnarök. Der Boy ist kein Boy mehr und damit komme ich erst mal gar nicht klar. Nordische Mythologie, Frostaxt und Chaosfeuerklingen, absolute Inszenierungspracht und ordentlich Watschn, Hiebe und Pfeile für die Gegner. Man kommt direkt wieder rein und hat seinen Spaß. Spiele ich aktuell weiterhin auf dem Schwierigkeitsgrad "Gib mir keine Gnade...

IniRadio #503: Universum 25 - Der Traum ist aus

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 Kurz vor Weihnachten etwas weniger Besinnliches.

Messi

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Zu Ehren des neuen Weltmeisters hier der erste Text, den ich in meinem WM-Tagebuch über Messi geschrieben habe. 2006, vor dem Spiel gegen Deutschland (Elfmeterschießen, Lehmann, Zettel). Wo er letztlich nicht reinkam, weil die Gauchos führten. Hat was aus sich gemacht, der Ritchie.   Leute, passt mir auf den Ritchie auf. Ja, ich meine den Lionel Messi. Den nenne ich Ritchie, weil er aussieht wie ein Ritchie. Jung, lange Haare, desinteressierter Blick und ein Gesichtsausdruck, als wüsste er gerade nicht so genau, wo er ist. Die Sorte von Mensch, die einen vor der Rockdisko um eine Zigarette anschnorrt und dann weitschweifig erzählt, weshalb Black Sabbath die beste Band aller Zeiten ist. Alles Tarnung! Der Bub soll den Teufel im Fuß haben. Vorsorglich sofort reingrätschen, wenn er den Ball auch nur mit den Augen fixiert.

Spieltagslyrik: Finale

Messi setzt sich die Krone auf Die Fußballwelt macht ihm den Hof Legt nach acht Jahren einen drauf Ich gönn' es ihm - wir war'n zu doof

Seriencheck (132) feat. TV-Ranking 2021/2022

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Es ist wieder soweit. Später als gewohnt, aber mit der Zuverlässigkeit einer nur mittelmäßigen Simpsons-Episode neueren Ausstrahlungsdatums kommt der Jahresendwertungs-Seriencheck. Mit den Antworten auf Fragen wie: "Was haben Foundation und Peacemaker gemeinsam?", "Was ist die schlechteste Dramaserie, die ich in diesem Jahr komplett gesehen habe?" oder "Wo bin ich vorzeitig ausgestiegen?".  Ein paar Serien hängen gar noch in der Warteschleife, das sind quasi meine Pendants zu den "In Memorials" der Oscar-Preisverleihung. Und die beste halbstündige Show 2022 habe ich in den vier Serienchecks bisher noch gar nicht besprochen. Aber gleich.   ANDOR (Season 1)     Ich habe mich mit Cassian Andor versöhnt. Wir leben nun gemeinsam auf Dagobah und hoffen darauf, Meister Yoda nicht über den Weg zu laufen, der besonders mir ein "Weile gut Ding haben will, ungläubiger Padawan du bist!!!" entgegenätzen würde. Der erste Teil meiner Review umfasste d...

The Last Of Us Official Trailer

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Hui, das scheint gut zu werden. Jetzt muss ich nur noch bis 15. Januar das Remake des ersten Teils reinschieben.  

Spieltagslyrik: Aus

Gut gestartet, noch gewonnen Nach bösen Wacklern zwischendrin Die WM-Hoffnung zerronnen Denn Japan kriegt es wieder hin Umsonst war so die Fußballkunst Die Toreflut blieb letztlich aus Der Spanier müht sich nicht für uns Damit geht’s früh erneut nach Haus’  

IniRadio #502: Therion - Litany of the Fallen

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Schaue gerade Argentinien gegen Polen, begleitet von diesem Track aus dem neuen Therion-Album. Macht die Partie von Minute zu Minute epischer wenn Messi wirklich mit seinen Gauchos nach diesem Spiel heimfahren müsste.  

Spieltagslyrik: Die Trilogie "Iran bei der Fußball-WM 2022"

I Zur Reihe sind sie aufgestellt Doch keiner singt zur Melodie Mit Mut zeigt Irans Elf der Welt: Viel lauter klang ein Schweigen nie  II Das Regime zwingt sie zu singen Für Herrscher, die auf Menschen zielen Sollen Ruhm und Ehre bringen Ach, könnten sie befreit aufspielen III Iran zieht aus dem Fußballzelt Ein Sieg vermag nicht reichen Man(n) auf und neben dem Spielfeld Setzte zu wenig Zeichen 

Spieltagslyrik: Erst Hand vorm Mund, dann lief's nicht rund

Meister aller Fußballklassen War Deutschland nur im Rückwärtspassen Im Strafraum fällt Raum formschön hin Elfmeter! Gündogan. Puh. Drin! Havertz erzielt ein Abseitstor Es kommt mir argentinisch vor Die Anspannung mag nicht abklingen Da kann der Gaucho ein Lied singen Das zweite Tor, es will nicht fallen Frech Musiala tanzt mit allen Selbst Dreifachchancen geh'n nicht rein Es sollt' der Start zum Ende sein Und so kommt's, ein Doppelschlag Den man schlicht nicht zu glauben mag Hinten wird es immer schlimmer Außer Rüdiger nur Trümmer Japan schafft saudi-like die Wende Dichter bedient, Gedicht zu Ende

Spieltagslyrik: Mut zum Schweigen

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[Da habe ich wohl kurz vor seiner Implosion noch Twitter durchgespielt]

Spieltagslyrik: Der Mann in der Scheichskluft geht nach Haus

[Bitte zur Melodie von “Der Mann mit der Mütze geht nach Haus” von Udo Jürgens singen] Die Hand quer auf die Stirn gelegt So sah man ihn heut’ oft Das Spiel, es hat ihn aufgeregt Lief scheiße, unverhofft Jetzt steht er hier am Stadionrand Und will einfach nicht mehr Sein Sitz bleibt leer, von Geisterhand Ihn drängt’s nach Haus so sehr DER MANN IN DER SCHEICHSKLUFT GEHT NACH HAUS DIE ERSTE HALBZEIT REICHT SCHON FÜR IHN AUS DER MANN IN DER SCHEICHSKLUFT GEHT NACH HAUS UND UNSERE HÄME NIMMT ER MIT KATAR FLIEGT WOHL FRÜH RAUS

Spieltagslyrik: Eröffnungsspiel

Im Tor der Gastgeber, hurra! Scheint Walter Junghans wieder da Wie der Ball kommt, er greift vorbei Ecuador siegt null zu zwei Katar gefährlich wie ein Rudel Frisch geworf'ner Zwergenpudel Kurz scheint der Weg, ich kann es seh'n Der Scheich darf früh nach Hause geh'n Beim Personal, so ahn’ ich kühn Wird wohl der Trainer eher flieh'n

Spieltagslyrik: “In Doha hab’ ich mein Herz verlora” - ein unnötig verlogenes Gedicht zu einer verlogen unnötigen WM

Die Stadien schön, wohltemperiert Kein Arbeiter ist hier krepiert In Al-Khor und in Al-Rayyan Steht die Welt für Karten an Die Ränge voll bis zu den Bahnen Kein Katari schwenkt fremde Fahnen Ein Fest des Fußballs ist das hier Vermisst wird weder Wurst noch Bier Bei Katar gegen Ecuador Ruf’ ich frenetisch: “KATAR VOR” Zwei Topmannschaften zum Beginne Dem Fan entschwinden alle Sinne Doch ein Problem ist ausgebrochen Wie wird KATAR denn ausgesprochen? “Mit langem A” sagen die einen “Nein, mit viel T”, die anderen meinen Das ist halt nah am Schnitter dran Was ganz klar meint den Sensenmann Dessen Werk die FIFA tut Am Fußball, der in Katar ruht Die beste WM aller Zeiten Darf ich bei dir im Stream begleiten Ein jedes Tor, ein jedes Spiel Kein Abo-Preis ist mir zu viel Magentasport, komm, nimm mein Geld Zeig’ mir die pralle Fußball-Welt Denn in Doha hab’ ich mein Herz verlora (Und wer das glaubt gehört enthaupt’)

IniRadio #501: Dan McCafferty - Sally Mary

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Ruhe in Frieden, Dan McCafferty. Für mich eine der geilsten Stimmen des Rock'n'Roll.

Werbespot MagentaTV WM 2022

Werbespot MagentaTV WM 2022. Christian Ulmen (CU) und Fahri Yardim (FY) sitzen auf der Couch, in der rechten unteren Ecke lässt sich ein überdimensioniertes Fernsehgerät erahnen. Wir hören den Halbzeitpfiff bei der Partie USA gegen Wales. CU: Tscha, da war ja nun wahrlich wenig Erbauliches dabei. Aber ich bin dennoch unendlich dankbar, auf MagentaTV wirklich alle Partien der WM sehen zu können. FY: Ganz genau, das gilt dann halt auch für’ne Trümmersportrevue wie das eben hier. CU: Aber jetzt kommt mein Dilemma. Horche er! [fieses Blubbergeräusch]. FY: Alter, wasnlos? CU: Der Pförtner hat alles aufgesperrt und ist geflohen. Ich hab Druck untenrum. Alarm im Darm. Ich muss kaaa-haa-cken, Mann! FY: Ja, dann geh halt aufs Klo. Tür raus, Treppe runter, erste links, kennst doch den Weg. CU: Aber jetzt steht die Halbzeitanalyse mit Johannes B. Kerner an, Fahri. Und Michael Ballack. Und Fredi Bobic. Da muss ich dranbleiben! FY: Mach‘ mich nicht schwach! Es war doch nix los. Jetzt geh aufs Klo. ...

Seriencheck (131)

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Der letzte Seriencheck in diesem Jahr und die letzten Kandidaten für das jährliche Ranking. Wenn ich nicht schon selbst die Wertungen wüsste, würde ich sagen: Spannende Sache. THE LORD OF THE RINGS: THE RINGS OF POWER (Season 1)   Amazon prime präsentiert Edelfantasy mit lästig langem Namen und mehrfacher Doppelung im Titel. Ein Grund, nicht einzuschalten? Kleiner Scherz zum Einstieg. Schließlich gibt es anscheinend genügend andere Gründe, die Serie, welche zeitlich gut 5000 Jahre vor Tolkiens Hauptwerk spielt und Galadriel sowie Elrond als bekannte Figuren einsetzt, da die Elben eben steinalt werden können, nicht gut zu finden. Weil amazon daran beteiligt ist. Weil nicht das Silmarillion, sondern nur eine Inspiration aus demselben und anderen Anhängen verfilmt wurde. Weil eine Karte von Mittelerde fehlerhaft dargestellt ist. Weil die Darstellerin von Galadriel zu unlieblich ist. Weil es dunkelhäutige Elben gibt. Haben die Leute sonst keine Probleme? Ich selbst habe die Bücher ni...

Spieltagslyrik: Der Fußball stirbt unter der Lupe

Wieder einmal ward es geschehen Das viele Fans zur Zeit umtreibt Hauchzart die Technik meint zu sehen Was noch beim Schiri unterbleibt Hat Drexlers Fuß den Ball berührt? Zeitlich weit ab Bülters Traumtor Das hätt’ zum Abseits so geführt In Köln spult man zurück und vor Verbissen nachzuschauen ist Pflicht Bis endlich einer drückt die Hupe Kontakt gefunden! Tor zählt nicht! Der Fußball stirbt unter der Lupe Das Abseits derart einzustufen Bringt den Nostalgiker zum Weinen Dem VAR mag man zurufen: Lass laufen, Kumpel! Juckt doch keinen!

IniRadio #500: Avatarium - Death, Where Is Your Sting?

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Zur 500. Ausgabe etwas von der neuesten Scheibe der Doomschweden von Avatarium. Aber halt, wo ist denn der Doom hingekommen? Das klingt doch eher nach locker beschwingtem Düster-Pop? Egal. Auch toll.

Spieltagslyrik: Tief unten im Konjunktiv

Ich mag grad nicht an Schalke denken Schaff's nicht, vom Spiel mich abzulenken Wo der Gedanke auch schweift hin Geht mir ein Satz nicht aus dem Sinn Voll Inbrunst ich ihn gestern rief Er klingt in schönstem Konjunktiv: Salz kauft man gröber, manchmal feiner Wenn Kramer ginge, weinte keiner Karl Lauterbach wär' oft gern Heiner Wenn Kramer ginge, weinte keiner Erziehung? Mach' ich ohne Steiner Wenn Kramer ginge, weinte keiner Bräucht' ich 'nen Sarg, er wär' mein Schreiner Wenn Kramer ginge, weinte keiner Wie wär' ein Job als Fischentbeiner? Wenn Kramer ginge, weinte keiner "Zieh Leine!" steigert man "Zieh Leiner!" Wenn Kramer ginge, weinte keiner Die Abstiegssorge wird nicht kleiner Wenn Kramer ginge, weinte keiner Sein Fußball ist längst nicht mehr meiner Wenn Kramer ginge, weinte keiner