22. April 2014

IniRadio #306: Slade - Everyday (live)

Ich habe wie angekündigt über Ostern wirklich viel altes Zeugs gehört, unter anderem meine erste Live-Platte (Slade On Stage anno 1982), die mir auch heute noch großartig gefällt. "Everyday" war dann entsprechend meine erste Lieblingsrockballade und ist es bis zum heutigen Tage immer noch.

17. April 2014

Ostern's Thirteen

Diese kleine Reihe habe ich vor drei Jahren angefangen, vor zwei Jahren fortgeführt, vor einem Jahr ausgelassen und jetzt ist sie halt wieder da. Thema: unschätzbar wertlose Informationen zum Ablauf des Osterfestes 2014 im Hause Inishmore.

1) Osterserien
Ich dachte, "Sherlock Holmes" Season 3 liefe an Ostern. Tut es nicht. Sondern an Pfingsten. Dann schaue ich eben mal in die Serienfassung von "Fargo" rein. Absolutes Pflichtprogram: "House Of Cards" Season 2, da habe ich die ersten zwei Episoden gesehen und mich wieder vor Freude in den ganzen fein gesponnenen Intrigennetzen des Ehepaares Underwood gewälzt.

2) Osterspiele
Dark Souls 2, was sonst. Gibt es noch was anderes? Unfassbar, wie einem das Spiel immer wieder eine reinhaut. Gestern war ich noch der König, weil ich die Miss Lost Sinner tapfer niedergekämpft habe, heute der Depp, der von den fünf Gargoyles im Belfry Luna Tower zerhackt wird. Kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir das Star Wars Flipper-Pack "Balance Of The Force" zu holen, aber das gibt es derzeit nur verbilligt für die Xbox360. Ende des Monats erscheint auch schon "Heroes Within". Da warte ich mal auf die Angebote zum Star Wars Day (May the 4th). Nicht zu vergessen: das von mir unterstützte Broken Sword 5 (hierzulande: Baphomets Fluch 5) ist seit gestern komplett.

3) Osterfilme
"Django Unchained" als Blu-ray gekauft und noch nicht gesehen. Dito "Cloud Atlas" und "Scarface". Filme, die aufgrund ihrer Lauflänge prädestiniert sind für Ostern. Und was mach ich? Kaufe mir noch fünf DVDs nach: "The Fisher King", "Insomnia", "21 Jump Street", "The Expendables" und "Star Trek: Into Darkness".

4) Osterfressalieneinkauf
Wenn mich die Serie "Hannibal" etwas gelehrt hat, dann dies: Feinschmeckerei muss nicht immer sein. Gerade vor den Feiertagen sind die Regale ja voll mit ausländischem Genusszeugs für die ganz auf edel kalibrierten Geschmacksnerven. Bei mir gibt's daher Wurst, grobe deutsche Bratwurst, mit Chili, Kräutern, Käse und wasweißichnoch. Und Zürcher Geschnetzeltes. Obwohl: Wurst hat Hannibal ja auch schon gemacht. Vielleicht war er auch schon mal in Zürich. Ich darf gar nicht drüber nachdenken.

5) Ostereierwürze
Nach Remoulade, Meerettich, Mayonnaise, Tzaziki und Röstzwiebel-Mayonnaise fällt mir aktuell nichts ein. Wahrscheinlich stelle ich mich heute vors Einkaufsregal und ziehe blind was raus.

6) Osterhasen
Keinen. Echt nicht. Im Alter verliert man wohl die Lust auf Schokolade. Geht mir zumindest so. Und am befellten Genossen ist mir zu wenig dran.

7) Osterpuffreiseier
Muss ich noch kaufen. Wenn ich keine finde, ist das ganze Fest im Eimer. Wegen meines bekannten Puffreisei-Treueschwurs.

8) Ostermusik
Malcolm Young von AC/DC ist schwer erkrankt, Lemmy war es, scheint nun aber wieder fit, Dan McCafferty von Nazareth nimmt seine letzte Platte mit der Band auf, weil die Stimme nicht mehr hält. Es lässt einen schon grübeln, wieviele Jahre im Rock'n'Roll-Zirkus sich auf dem Rücken der Recken angesammelt haben. Die alten Helden sind halt doch nicht so unsterblich wie es ihre Musik ist.  Deshalb höre ich wohl schön nostalgisch-kratzigen Stoff von AC/DC und Nazareth. Gar nicht gefallen hat mir übrigens beim Reinhören die neue CD von Chevelle.

9) Osterrasenpflege
Erledigt. War gar nicht so schlimm, weil nur an wenigen Stellen wirklich was gewachsen war. So ähnlich denkt meine Friseurin wahrscheinlich auch, wenn sie sich meiner Fronthaarpartie widmet.

10) Ostergetränke
Sprudel und Fruchtschorle. Ich bin so genügsam, ich spar mir dieses Jahr sogar die Zuckerlimonade.

11) Ostergesundheitszustand
Mir hängt vom letzten Besuch der Grippe noch ein Husten nach. Dürfte mich verzehrtechnisch aber nicht beeinträchtigen.

12) Osternnachzügler
Dieses Jahr ist alles rechtzeitig da. Beim Wetter wäre vielleicht noch ein bisschen mehr Frühlingshaftigkeit nett.

13) Osterfernsehprogramm
Abstiegskampf in der Bundesliga. Aufstiegskampf in der zweiten Liga. Immer wieder schön, wenn die eigene Mannschaft ganz, ganz weit weg von beidem ist. Ich werde wieder tippen und alle, auf deren Sieg ich setze, näher an den Abgrund bzw. das Ende ihres Traumes rücken lassen. Hamburg, Nürnberg, Stuttgart, Lautern, Fürth und Paderborn - fürchtet meine wie gewohnt komplett falschen Vorhersagen!

13. April 2014

Wer dem Führer zu Ostern eine Freude machen will...

... der kauft sich Hasen aus Schaumzucker, drückt sie zusammen und erhält viele schöne Kim Jong-Unse. Ob man beim Strecken von Kim Jong-Un allerdings einen Osterhasen erhält, entzieht sich meiner Kenntnis.


[via 9gag.com]

10. April 2014

IniRadio #305: H.E.A.T - A Shot At Redemption

Gefälliger Song zum Scheibenrunterlassen im Auto bei schönem Wetter. Allerdings denke ich immer, dass da eine Frau singt. Ist aber ein Kerl und gleichzeitig Swedish Idol-Gewinner mit Namen Erik Grönwall. Vielleicht singen Castingshowgewinner halt so und ich bin zu alt, um das zu verstehen.

5. April 2014

40 Worst Book Covers And Titles Ever

Wochenende-Nicht-Pflichtlektüre! Und die kann man wirklich alle kaufen.
"Eating People Is Wrong" als Kinderbuch etwa hätte Hannibal als Film und als Serie verhindern können.

3. April 2014

Recht & Ordnung - Iwwerzwersch

Breaking Bad im Saarland.
Awwei awwer hallo, do falld mir doch glei mei Fleeschkeesweck aus de Hand!

IniRadio #304: My Chemical Romance - Fake Your Death

War'n die nicht schon weg? Sind die jetzt wieder da? Kommen sie später nochmal wieder? Oder war's das damit endgültig? Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ich weiß es nicht. Aber der Song ist schön.


31. März 2014

CD des Monats: HAREM SCAREM - Mood Swings II

Kanadier sind prinzipiell ungefährlich, sofern sie nicht Gummigeschosse mit Stöcken übers Eis jagen oder eine Axt in der Hand halten dürfen. Gerne produzieren sie mit die schönsten Frauen der Welt (Cobey Smulders, Evangeline Lilly oder die fußballerisch wunderbarst benamte Sarah Chalke), bleiben dabei aber stets höflich und bescheiden. Leider so bescheiden, dass sie wahrscheinlich nicht mal selbst wissen, dass aus ihrem Land eine der besten Melodic Rock Bands der Welt kommt.

Harem Scarem sind - selbst von mir als Fan - ziemlich unbemerkt wieder da und haben ihr zweites Studioalbum "Mood Swings" im vergangenen Jahr einfach nochmal eingespielt. Nun ist da ja so eine Sache mit Re-Recordings: wenn es sich nicht technisch anbietet (also das Original bisher nur exklusiv auf Schellack vorliegt), kann das durchaus in die Hose gehen. Am Ende hört es sich im besten Fall authentisch an, wenn man dem Hörer etwa schmerzlich nahe bringen will, wie das beste Werk der Band heute klänge, falls es knapp 60-jährige alte Männer mit altersbedingt weniger Pep aufs Master ächzen. Ich nenne keine Namen, aber wessen Schwert da noch so feucht wird wie ein junges Mädchen in ihrer Blüte, dem muss schon das Viagra pfundweise aus den Ohren quillen.

Bei Harry Hess und Pete Lesperance, dem kreativen Kern und Herzen von Harem Scarem, muss man sich in der Hinsicht keine Sorgen machen. Das Material mit seinem hardrockigen Einschlag und natürlich der ein oder anderen Ballade ist eh über jeden Zweifel erhaben, Hess singt weiterhin als gäbe es kein Leben nach den Stimmbändern und Lesperance treibt den Hörer mit seinem, eigentlich für das Genre viel zu genialen Gitarrenspiel wie gewohnt kurz vor die Japs-Grenze. Zu den 11 Tracks gesellen sich noch drei Bonus Tracks, sodass selbst Laufzeitmäkler keinen Grund zur Klage haben.  Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das Original vorher nur in Auszügen (hauptsächlich "Saviors Never Cry") kannte, nach dem mehrfachen Genuss  des Remakes aber angehörs von Songs wie "Changes Comes Around", "Sentimenal Blvd.", "No Justice" oder "If There Was A Time" ehrfürchtig  meinen Melodic Rock-Altar gerne um einen weiteren Stellplatz erweitere.