22. Juli 2015

Star Wars VR by Rob McLellan

Kurzen Gruß an Papa Darth, dann ab für ein paar Stündchen in die Eiswüste von Hoth zum Abkühlen und schließlich den Todesstern zu Klump schießen. Erstaunlich, was man jetzt schon innerhalb von zwei Wochen mit zwei Schauspielern und einer Game-Engine so anstellen kann.

Star Wars VR Trailer from Rob McLellan on Vimeo.

Trailer for proposed Star Wars VR game on the Oculus Rift. Completed in two weeks with two artists. All footage is running in Unreal Engine 4. Produced by HammerheadVR Studios http://www.hammerheadvr.com/

Creative Director - Rob McLellan

Lead Artist - Craig Stiff

Additional Models By SciFi3D Artists:

Zachary Brackin
Tom Miller
JJ Palomo
Sebastian Van Halm
Olivier Couston
Joscha Heusohn

Technical Support - Richard Tongeman

All rights reserved by LucasFilm LTD, Walt Disney, and/or Twentieth Century Fox,

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17. Juli 2015

CD des Monats: POWERWOLF - Blessed & Possessed

Die höchst informative und schreiend komische neuseeländische Dokumentation "5 Zimmer, Küche, Sarg" / "What We Do In The Shadows" bringt es in einer Szene (hier im Original)  schonungslos an den Tag: so ein Leben als Werwolf ist auch kein Mondsspaß. Ständiges Gedisse von Vampiren, ermahnende Kontrolle durch den Anstands-WolfWolf ("Don't be a swearwolf!"), nass-muffeliger Ersteindruck und natürlich immer wieder zerrissene Kleider, nur weil man sich kurz über das nicht geschmissene Stöckchen aufgeregt hat. Aber eines können diese geplagten Wesen für sich in Anspruch nehmen: Sie haben dank Powerwolf die geilere Musik.

Es ist zum Anheulen, denn die Saarländer mit dem rumänischstämmigen Attila Dorn am Frontkreuz haben schon wieder eine schmissige Hitansammlung aus den moderigen Talaren gezaubert. Ein Spaß für die ganze Familie, wenn nicht gerade ein kirchlicher Würdenbedenkenträger unter ihnen ist, der als einziger natürlich den ganzen Sermon ernst nimmt und mit dem ewigen Fegefeuer droht. Der Rest weiß allerdings Bescheid: Wer vor der Messe der bleich angemalten Gesellen sein Gesangbuch vergessen hat, muss sich nicht grämen. Das Wichtigste (sprich: die Refrains) packt man sich beim Hören spielerisch leicht drauf. Und falls jemand statt dem Ritualgewand aus Versehen die gestreifte Spandex oder das alte Dschinghis Khan-Kostüm aus den späten 70ern angelegt hat, muss er keineswegs mit der Exkommunikation am Einlass rechnen, denn letztlich ist das Ganze eine große gemeinsame Party mit viel Spaß an der Verkleidung, gröligem Mitsingen, zünftigem Powermetal, heftigem Georgele und ein wenig Blut im Kelch.

"Blessed & Possessed" lässt sich locker in einem Rutsch durchhecheln, die Eingängigkeitsdichte liegt dermaßen beschämend hoch, dass Kritiker, die hier Einfallslosigkeit, Repetition und musikalische Wiederkäuung ankreiden, von mir aus sich mal gepflegt in den Beichtstuhl einsperren und es der Holzvertäfelung erzählen können. Wenn ich eine spontane Empfehlungsliste zum Reinschnüffeln abgeben müsste: "Blessed & Possessed", "Army Of The Night", "Armata Strigoi", "Higher Than Heaven" (das drolligerweise dasselbe galoppierende Begleit-Riff wie "Armata Strigoi" verwendet) oder "Christ & Combat". Wer davon nicht angesteckt wird, ist halt immun und muss sich bei den Vampiren nach guter Musik umhören. Ansonsten gilt: Nicht lange rumgerudelt, sondern los und die CD gekauft, damit das Ding wie der Vorgänger auf dem ersten Platz der Albumcharts landet.

13. Juli 2015

WASP-Man (Origin Story)

Es scheint einer dieser ereignislosen Sonntage zu werden. Der unscheinbare Fast-Mittvierziger sitzt vorm Rechner und recherchiert die neusten Entwicklungen der Comic-Con (META-EBENE!), als sein Bruder mit einer Bitte das Zimmer betritt. Ein Ast schlägt, getrieben von einer frischen Brise,  ausdauernd gegen eines der Fenster; es droht eine unheilvolle Störung des Tages der seelischen Erhebung und des Gebetes.

Das Problem: vor dem Fenster tut ein mürrische Holzrollladen seit Jahren seinen kargen Dienst, der einzig darin besteht, sich zwischen Fenster und freiem, schneidendem Zugriff auf frech gewachsenes Holzwerk zu stellen. Die Rollladenkette hingegen hat schon lange aufgegeben, zu funktionieren. Nicht benutzt und damit der Sinnlosigkeit anheimgefallen.

Die Lösung: Den Rollladen mit den Händen nach oben drücken, um hernach wegzuschnippen, was wegzuschnippen Not tut. Doch just im schwungvollen Momentum stürzen sich mehrere Wespen auf unseren Helden, deren Behausung wohl durch sein Tun ihrer tragenden Rolle beraubt worden war. Fliehend und fluchend beginnt der Kampf gegen die Stacheln von Mutter Natur. An der linken Wade klebt noch ein Angreifer samt Stichwerkzeug, zwei seiner Kollegen verstecken sich im Haar und punktieren die Kopfhaut, dazu Treffer an der Schulter, am rechten Oberarm und knapp unterhalb des rechten Auges.

Soweit bis hierhin. Jetzt warte ich darauf, dass sich bei mir Superkräfte entwickeln. WASP-Man könnte der nächste Stern am Superheldenhimmel werden. Mir schweben bereits mehrere Projekte vor:

1) Feature Film: Kammerspielhaftes Drama mit tragischem Ausgang, in denen unser Held in seinem Zimmer von tiefsinnigen Monologen getragen darüber sinniert, wen er mit seinem einzigen Stachel mal so richtig piesacken könnte. Leider scheitert der Racheplan, weil seine Beinpaare zu schwächlich sind, um die Türklinke runterzudrücken.

2) Teil der Avengers: Als junger, hibbeliger, auf seinen Einsatz wartender Ersatzbanksuperheld, den man immer wieder vertröstet, weil man seinen tödlichen Stich für den absolut obersten Oberbösewicht braucht. Dialogzeile:

Iron Man: Your time is gonna come, son. We will call you. Don't call us. (leaves the scene)
Thor: Who's that guy?
Iron Man: Why the fuck should I know?

3) Bester Freund von Ant-Man: Eine bienemaja-willieske-Buddybeziehungskomödie mit vielen Dick-, Fart- und Dope-Jokes. Drehbuch von Seth Rogen und James Franco.

11. Juli 2015

Star Wars: The Force Awakens Comic-Con Reel

Blick hinter die Kulissen des Films, der einfach nicht schlecht werden DARF, weil sonst mein Verständnis von der Macht endgültig in Trümmern liegt, woraufhin alle meine Midi-Chlorianer den Verstand verlieren und sich mit kleinen Lichtschwertern entleiben.

7. Juli 2015

IniRadio #332: Eclipse - I Don't Wanna Say I'm Sorry

Man soll ja nie Schweden mit einer E-Gitarre und einem guten Refrain alleine im Raum lassen. Schwupp, schon kommt eingängiger Melodic Rock dabei raus. Wie bei Eclipse.



Derzeit mein offizieller "Seitenscheibe-runter-im-Auto"-Song, nachdem ich mit diversen Paradise Lost-Miesmachern weiterhin keinen gescheiten Wolkenbruch herbeibrummen konnte.

2. Juli 2015

Uncharted 4 Demo (knapp 15 Minuten lang)

"Mama, wann kommt denn Papa nach Hause?"
"Uuuuh, Kind, ich glaube, das wird heute nichts mehr"
"Menno. Aber morgen dann, oder?"
"Mmmmh. Wohl eher auch nicht. Weißt du Kind, der Papa ist aufgebrochen, um als Teil einer 250 Mann starken Eingreiftruppe den schönen und coolen Nathan Drake zu eliminieren"
"Oje."



Sieht wieder fantastisch aus. Vor allem die Gesichter nähern sich ein Stück mehr dem Fotorealismus. Die Actionsequenzen lassen mittlerweile wohl auch Hollywood-Actionfilm-Regisseure feucht werden.