15. September 2014

Alien Isolation (Not Coming Home)



Das Spiel steht bei mir als "Immer-noch-Alien-Fan-obwohl-die-letzten-Filme-nicht-so-der-Knaller-waren" ganz oben auf der Weihnachtseinkaufliste und ich hoffe entsprechend, dass es gut wird.

Was mir bei diesem Screenshot allerdings auffällt: ein anderes Alien ist anscheinend nicht nach Hause gekommen....

Wer nicht direkt drauf stößt, vergrößere das Bild durch einen Klick darauf und orientiere sich am Licht.

Schlag den Raab (Serienjunkies-Quäl-Edition)



Ich bin mir sicher: da hätte ich den Raab geschlagen.
Jetzt demnächst bitte "Heavy Metal Bands an einem Song erkennen", "einen Level in einem Videospiel schaffen", "US-TV-Serien (egal, was)" und ich melde mich zur Show an.

9. September 2014

Wer meine Statistik im Quizduell versauen will...

Nutzername ist Inishmore. Betriebssystem Android.

230 Spiele, 84% Siege, 5% Unentschieden, 11% Niederlagen
Anzahl perfekter Spiele: 0
Durchschnittspunktzahl 11,85 Punkte

Signature Move:
Ich töte mit Computerspielwissen.
Und TV-Serien, wenn nicht gerade nach Mädchenserien gefragt wird.

Ein Lebenswerk vollendet (Update: nein, doch noch nicht)

Ich habe endlich meinen grauen 8-GB-USB-Stick so verschlampt, dass ich ihn nicht mehr finde.

Update:

Freitag, 12.09. 20:03 Uhr:
Habe den grauen USB-Stick Sandisk wieder gefunden. Lag unter einer leeren Spindel Rohlingen. Arbeite weiter an meinem Lebenswerk, das Ding zu verschlampen.

2. September 2014

IniRadio #313 - Jimi Jamison: Didn't Know It Was Love (live)

"Eye of the Tiger" und "Burning Heart" von Survivor kennen wir alle und gehören in jede anständige Musiksammlung. Mir hat diese kleine ohrwurmige Ballade immer auch noch sehr gut gefallen.

RIP Jimi Jamison.

1. September 2014

Jim Jefferies on Gun Control

Wenn ich mal dazu komme, schreibe ich ein paar Zeilen über die Serie "Legit", die leider nach zwei Staffeln abgesetzt wurde und meiner Meinung nach ziemlich gut war. Sofern man auf den derben, aber scharfsinnigen Humor steht, den der Australier Jim Jefferies auf die Bühne bringt. Im folgenden Clip hält er sich mit den Schimpfwörtern und abseitigen sexuellen Dingen (die es in seinem aktuellen Programm "Bare" aber reichlich gibt) zurück, dafür bringt er einige Wahrheiten zum Thema Waffenkontrolle in den USA zur Sprache.


27. August 2014

ALS Ice Bucket Challenge für Cineasten

Es redet und bloggt ja mittlerweile jeder darüber, deshalb jetzt und hier auch ein ALS Ice Bucket Challenge-Clip. Ich selbst kann da leider nicht mitmachen, weil ich kein Geld und ein schwaches Herz habe. Falls es aber mal eine Teewurstbrotessen zum Frühstück-Herausforderung gegen Adipositasfrühförderung gibt, bin ich dabei.

Zum Thema: Während des Clips habe ich die ganze Zeit darüber gegrübelt, in welchem Film Malin Akerman (links, "Trophy Wife") und Carla Gugino (rechts, "Californication") gemeinsam aufgetreten sind.



Lösung

22. August 2014

Seriencheck (75)

Heute mit vier Serien, die der alte Serienonkel während des Sommers verköstigt hat (und teilweise weiterhin verköstigt):

EXTANT (SEASON 1)



Dr. Molly Woods (Halle Berry) ist Astronautin, gerade von einer einjährigen Solo-Mission in einer Weltraumstation zurückgekehrt und etwas verwirrt. Hat sie doch so ganz alleine im All ihren verstorbenen Ex gesehen und nun - pardauz - soll sie auch noch schwanger sein. Dabei sitzt ihr neuer Gatte zuhause und baut fröhlich an einem täuschend echt aussehenden Robotermenschenkind. Wenn da mal nicht eine ganz dicke Verschwörung aufzudecken ist!

Ich mag Science-Fiction, Weltall, Roboter und Verschwörungen, dafür nehme ich selbst gerne weinende, schwangere Frauen in Kauf. Auch die Besetzung von Robo-Boy ist mehr als gelungen, denn der kleine Pierce Gagnon hat mir schon in "Looper" die Nackenhaare vor dezentem Grusel hochstehen lassen. Es folgt das große Aber: ABER ES IST MIR ZU SOFT. Zu weich. Zu langatmig. Wenn in "Extant" mal etwas passiert, dann knallt es nicht, sondern es macht nur leise Ping. Weshalb die Show bei mir nie in den Bereich jenseits des "befriedigend" gelangt ist. Die Neugierde ließ mich zunächst noch dranbleiben, aber mit der dritten Episode ist auch diese entfleucht.

Wertungsschnitt nach drei Episoden:  4,16 Punkte (durchschnittlich)
Gucklistenstatus: abgesetzt

THE LEFTOVERS (SEASON 1)


Am 14.Oktober irgendwann in der Zukunft verschwinden 2% der Weltbevölkerung spurlos. "The Leftovers" erzählt die Geschichten der Übriggebliebenen in einem New Yorker Vorort, drei Jahre nach diesem Ereignis. Basierend auf dem Buch von Tom Perrotta, als TV-Serie für HBO umgesetzt von Damon Lindelof (LOST).

Ich spoilere jetzt nicht, wenn ich auf zwei wichtige Details hinweise: 1) Ich dachte bisher, dass "leftovers" das sind, was der Ami abends an Essen nicht runtergekriegt hat und deshalb in den Kühlschrank packt zwecks schmackhafter Aufbereitung in der Mikrowelle tags darauf. 2) Damon Lindelof wies schon zum Start deutlich darauf hin, dass das Rätsel um die Hintergründe des Verschwindens nicht aufgelöst werden wird. Es gehe ihm nur um die Personen, die mit dem Verlust und dessen Folgen zu kämpfen und ihn ihr Leben einzuordnen haben.

Wenn man sich damit anfreunden kann, ist "The Leftovers" eine richtig gelungene Serie mit vielen Momenten, die den Zuschauer mit einem leisen gemurmelten "Wassollndasjetzt?" oder "Uiuiui" zurücklassen. Lindelof lässt einen zunächst in dieser seltsamen Welt voller kaputter Menschen nach der Katastrophe alleine und klärt nur folgenweise auf, indem er sich Figur für Figur vornimmt und in das Zentrum einer Episode stellt, wobei er stets eine melancholische Grundstimmung einführt und tolle Bilder liefert. In diesen Momenten scheinen durchaus die guten Bestandteile der damaligen LOST-Mixtur auf, wenn man etwa Genaueres über die seltsame Sekte der weißgekleideten, rauchenden Schweiger erfährt oder über die Familie des Hauptcharakters, Sheriff Kevin Garvey (Justin Theroux). Richtig geklickt hat bei mir die Story um den Geistlichen Matt Jamison (Christopher Eccleston, "Dr. Who"), der über die Verschwundenen recherchiert und unablässig an ihrem Märtyrerstatus rüttelt.

Zehn Folgen umfasst die erste Staffel, acht sind bisher gelaufen und mein Wertungsdaumen geht immer weiter nach oben. Ob der Makel der Nichtauflösung des großen Geheimnisses dem Ganzen nicht doch noch zu schaffen machen wird, kann ich nicht ausschließen. Vielleicht ist die Show deshalb auch besser für den Seriensommer geeignet, denn zur Hauptsaison wäre sie wohl schnell unter dem Radar der Zuschauer gelandet.

Wertungsschnitt nach acht Episoden: 5,56 Punkte (sehr gut)
Gucklistenstatus:  Ich muss einfach noch mehr über diese seltsamen Leute erfahren!

THE STRAIN (SEASON 1)



Flug 753 aus Berlin befindet sich im Landeanflug auf New York, als an Bord ein monsterhaftes Wesen unter den Passagieren wütet. Die Maschine verschwindet komplett vom Radar, taucht kurz darauf jedoch wie von Geisterhand und ohne Lebenszeichen der Besatzung am Ende einer Landebahn wieder auf. Weil man eine Seuche vermutet, schickt die zuständige Behörde das Team von Dr. Ephraim Goodweather (Corey Stoll, "House Of Cards") los. Es entspinnt sich eine Geschichte um tentakelbewehrte Vampire, Nazis, Ratten und einen alten Mann mit messerscharfem Schwert im Spazierstock. Buch und Umsetzung für den TV-Sender FX: Guillermo del Toro ("Hellboy", "Pacific Rim").

Beim Namen del Toro habe ich natürlich die Öhrchen gespitzt, auch wenn mich Vampirsagen aktuell so sehr interessieren wie die neue Single von Helene Fischer. Mit "The Strain" wird der Ruf der Blutschlürfer allerdings wieder etwas rehabilitiert. Ich empfand die bisher gesehenen Episoden vom Setting her richtig schön altmodisch mit dem diabolisch adretten Herrn Eichorst (Richard Sammel) auf der einen Seite und dem knorrigen Abraham Setrakian (David Bradley, "Game of Thrones") auf der anderen. In der Abteilung Blut und Gedärme hält man sich nicht zurück und liegt knapp unter "The Walking Dead"-Niveau, richtige Ekelmomente à la "Hannibal" aber gibt es nicht. Hat mich durchweg gut unterhalten, wenn auch die ganz großen Höhepunkte noch ausgeblieben sind. Dafür ist die Show bisher schlicht noch zu vorhersehbar und in ihrer Schwarz-Weiß-Ausrichtung verhaftet. Wenn ich einen aktuellen Vergleich bemühen müsste, würde ich sagen: in die Richtung hätte ich gerne die Serie "Sleepy Hollow" gehen sehen.

Wertungsschnitt nach sechs Episoden: 5,27 Punkte (gut)
Gucklistenstatus: Jawoll, Herrrr Eichorrrst!

WELCOME TO SWEDEN (SEASON 1)


Erfolgreicher amerikanischer Steuerberater (Greg Poehler) zieht der Liebe wegen ins heimelige Schweden und erlebt dort einiges an Kulturschocks und internationalen Missverständnissen.

Wem der Name "Poehler" bekannt vorkommt: Greg ist der Bruder von Amy, der wunderbaren Comedienne aus "Parks & Recreation" und hat die Show nicht nur geschrieben, sondern auch erfolgreich ins schwedische Fernsehen exportiert. Dank dem Einfluss des Schwesterleins hat nun auch NBC zugeschlagen.

Ich hatte etwas in der Richtung von "The Worst Week of My Life" erwartet, nur halt mit Schweden statt Hochzeit. Leider entpuppt sich die Serie als ziemlich bieder, die Figur des amerikanischen Stadtmenschens, der orientierungslos in der Ländlichkeit Skandinaviens herumirrt, birgt zu wenig komisches Potenzial, ist zum Teil unlogisch angelegt (da sind stellenweise die Leutchen aus den Aussiedler-Reality-Shows besser vorbereitet) und selbst Gastauftritte von Will Ferell, Aubrey Plaza oder Amy Poehler herself reißen es nicht raus. Das Schwungvollste und Peppigste an "Welcome To Sweden" ist leider nur der Titelsong. Kann man im Sommer sicher locker weggucken, aber mir ist es schon nach vier Folgen zu harmlos geworden.

Wertungsschnitt nach vier Episoden: 4,12 Punkte (durchschnittlich)
Gucklistenstatus: abgesetzt