19. Juli 2008

JibJab sind wieder da!

Das folgende Video wird mit Sicherheit seinen webweiten Siegeszug antreten, immerhin haben es die scharfzüngigen Satiren von JibJab in den USA bereits ins Mainstream-Fernsehen geschafft. Was sich Gregg und Evan Spiridellis diesmal zum Thema "Wahlkampf" einfallen lassen haben, kann einfach nicht weit genug verbreitet werden - vor allem den Text zum letzten Teil des Songs (im Original natürlich "The Times They Are A-Changin' von Bob Dylan") würde ich als Universalwahrheit unterschreiben wollen.

18. Juli 2008

Goodbye Earl

Heute Abend um 23:30 Uhr auf RTL: der Anfang der Beisetzung des US-TV-Hits "My Name Is Earl" im deutschen Fernsehen. Miese Sendezeit, nur 12 von 24 Folgen, mit einem wiederholten Mario Barth als Intro und laut Spiegel Online weichgespülter Synchro. Das haben Earl und Randy Hickey trotz gerade in den USA beendeter extrem schwacher dritter Season nun wahrlich nicht verdient.

Ich erwähne den Serienstart auch nur für Leute, die vorher noch nie etwas von der Show gehört haben und mal reinschauen wollen. Denn vor allem die erste Staffel ist Kult. Im englischen Original.

Und jetzt alle:


Me First And The Gimme Gimmes - Goodbye Earl

17. Juli 2008

IniClassics: Danny Boy

Für einen Blog mit irischem Namen geht es hier erschreckend wenig irisch zu. Deshalb hier und jetzt ein Klassiker, vorgetragen von meinen drei Lieblings-Muppets:


The Muppet Show - Danny Boy

16. Juli 2008

O.A.R. - One Day / Shattered


O.A.R. - One Day - Live at DeepRockDrive

Das neue Album "All Sides" ist seit gestern draußen.
Wird wohl wieder Zeit, meinen US-Importhändler anzubetteln.


O.A.R. - Shattered - Live at DeepRockDrive

15. Juli 2008

Seriencheck (XVII)

Verbrennt die Sonne auch dein Hirn,
Hol US-Fernseh'n dir auf den Schirn
(aus dem Lexikon der sich nur ganz knapp nicht reimenden Weisheiten eines Serienjunkies)

Will sagen - auch in der Sommerpause gibt es was zum Gucken.
Und zwar das hier:

The Middleman

LOST-Produzent Javier Grillo-Marxuach mit einer leicht bekömmlichen Men In Black-Persiflage, gewürzt mit charmanten Darstellern, Dialogen in gilmoregirls'scher-Wasserfallartigkeit, schrägen Plotideen und geplagt von stellenweise beeindruckend fehlendem Budget für Spezialeffekte.

Wendy Watson ist eine von Aushilfsjob zu Aushilfsjobjob hetzende Künstlerin, die von einem geheimnisvollen Agenten namens The Middleman engagiert wird, um als dessen Assistentin das Böse in der Welt zu bekämpfen. Das Böse bedeutet hierbei u.a. intelligente Gorillas mit Faible für Mafiafilme, maskierte mexikanische Wrestler oder fliegende Zombiefische. Als Nebendarsteller im Gepäck: die rebellische Mitbewohnerin, der nur in Songtexten kommunizierende Hausfreund und die mürrische Sekretärin des Middleman, der seinen Namen natürlich deshalb trägt, weil er seine Auftraggeber nicht benennen will. Oder kann.

Das etwas andere Setting und die seltsam gestrickten Geschichten bringen der Serie bei mir direkt vorab dicke Pluspunkte ein. Das Hauptdarstellerduo versprüht Witz, sobald Wendys flottes Mundwerk auf den kühl bis steif agierenden Middleman trifft. Wenn man die teils drollig kruden Spezialeffekte mit Humor nimmt, steht dem kurzweiligen Serienvergnügen eigentlich nichts im Wege. Luft nach oben ist aber schon noch. Insgesamt ein netter Snack für die Sommerpause.

Middleman-Trailer


Fringe

Schon wieder einer aus der LOST-Riege. Diesmal der Meister persönlich: the Abrams, the JJ. Es beginnt mit einem Flugzeug in Nöten, was mich sofort an diese Serie erinnert hat, auf dessen Namen ich jetzt einfach nicht kommen will. Die in Hamburg gestartete Maschine stürzt jedoch nicht ab (was hätte sich Bielefeld als geheimnisvoller Unglücksort angeboten!), sondern landet in Boston. Problem: Passagiere nebst Besatzung haben den Flug in einem unerfreulich matschigen Zustand hinter sich gebracht.

Vorhang auf für Olivia Dunham und John Scott, ihres Zeichens FBI-Beamte, die nebenbei noch ein dezentes Techtelmechtel miteinander am Laufen haben. Weil ihr Lover beim Herumschnüffeln eine Dosis zuviel von der für die Zersetzung der Flugzeugopfer zuständigen chemischen Substanz abbekommen hat, bleibt die Lösung des Falles an der blonden Ermittlerin hängen. Zu allem Überfluss ist auch der neu zugewiesene Chef ihr gar nicht zugeneigt und scheint einiges zu verbergen. Die Fährte führt zu einem inhaftierten verrückten Wissenschaftler und dessen in der Welt herumvagabundierenden Sohn.

Meine ersten Gedanken nach dem 90-minütigen Piloten: Akte X anno 2008.
Scully ist blond und groß, Mulder sehr farblos, der mysteriöse Zigarettenraucher hat auf Bruce Darnell-Lookalike umgeschult und weil Scully keine Wissenschaftlerin mehr ist und folglich nicht mehr in Eingeweiden rumprokeln kann, hat man ihr einen verwirrten Kittelträger an die Seite gestellt. Ganz wichtig: das Ende ist sehr mysteriös und als Zuschauer erahnt man, dass noch etwas ganz Unheilvolles auf einen zukommt.

Das hoffe ich auch, denn vom Hocker hauen konnte mich die erste Folge nicht. Was damit zusammenhängen kann, dass ich Akte X zwar immer sehr gemocht habe - das war allerdings in den 90ern, als die Serie bahnbrechend war. Heute entlocken mir Verschwörungen nur noch ein leichtes Gähnen. Die Produktionswerte von Fringe stimmen, aber weder von den Darstellern noch von der Story her will bei mir so recht der Funke überspringen. Mir fehlt das innovative, ungewöhnliche Element, das die Show von anderen Produktionen hervorhebt. In der Hinsicht bietet JJ Abrams aktuell nur die groß eingeblendeten Lokalitätsnamen bei einem Ortswechsel. Bleibt die Hoffnung, dass der fette Knaller in den späteren Folgen eingebaut ist.

Fringe-Trailer


The Worst Week Of My Life (Season 2)


Die Briten sind uns in einigen Dingen doch voraus, wie man fraglos anerkennen muss. Bei der Herstellung magenkrampfverursachender Nationalgerichte beispielsweise. Beim Elfmeterverschießen. Bei der Wettsucht. Oder beim Wegfall jeglichen Niveaus innerhalb der Regenbogenpresse.

Allerdings auch bei TV-Komödien. Von The Worst Week Of My Life wurde bekanntermaßen die erste Staffel für das deutsche Fernsehen adaptiert, mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle und Uwe Friedrichsen als Schwiegervater. Nett, aber beileibe nicht so genial wie eben das Original der BBC mit Ben Miller und Geoffrey Whitehead. Denn das hüftsteife Hineinstolpern in Fettnäpfchen mit anschließend peinlich berührtem Gesichtsausdruck kriegen die Inselmannen einfach ein paar Brüllergrade besser hin.

Die zweite Staffel beginnt mit dem geplanten Einzug des Ehepaares Mel (mittlerweile hochschwanger) und Howard in das geerbte Landhaus. Welches natürlich explodiert und den geplagten Gemahlen in die Arme seiner Schwiegereltern treibt. Von da an läuft wie gewohnt für unseren sympathischen Tollpatsch alles schief. Und das weitflächig auf allen Ebenen. Für gerade mal 7 Pfund bei amazon.co.uk bietet die Staffel 7 Folgen lang köstliche Unterhaltung. Das abschließende Weihnachtsspecial umfasst leider (logischerweise) nur 3 Folgen, wird aber bestimmt demnächst den Weg in meine Sammlung finden.

Worst Week Of My Life-Trailer (Season 1)

13. Juli 2008

Doctor Horrible's Sing-Along Blog



Neil Patrick Harris.
Nathan Fillion.
(Der geile Geek aus "The Big Bang Theory" ...activate IMDB... search...)
Simon Helberg.
Mir unbekannte Darstellerin namens Felicia Day.
Produzent Joss Whedon.
Blog.
Internet TV-Show.

Wer jetzt noch nicht auf die offizielle Webseite gehuscht ist, gehört nicht zur Kernzielgruppe dieses Blogs. Ist aber nicht schlimm, sondern wahrscheinlich heilbar. Durch Doctor Horrible. Und ... ähm ... Mitsingen.


entdeckt bei watchthat

Zum 888. Posting: Das Wort zum Sonntag

Superheld + Katze + zustimmungserregend wohlige Worte.
Das müsste jetzt eigentlich alle Blogger ansprechen und mir ein paar Hits bescheren.


via Hendrik

Sicherheitshalber obendrauf noch Superheld + TV-Held + Katze + Gaming + Geek-Memorabilia:




Zum Trailer geht es hier.

IniRadio #20: Slade - Rock'n'Roll Preacher (edit version)

Es ist Sonntag, ich bin gerade nostalgisch drauf und präsentiere deshalb die alten Recken von Slade. Deren Liveplatte "Slade on Stage" aus dem Jahre 1982 hatte noch richtig Pfeffer im Arsch und war mein erstes Hardrock-Album. War'n das noch Zeiten.



12. Juli 2008

Wochenend' und Laserschein



Heute frisch eingetroffen: BSG in HD aus UK.
Mir dreht sich gerade ein rotes Licht auf der Stirn vor Freude. Sorgenfalten hatte mir hingegen nach dem Review auf HighDefDigest die Verpackung ins Gesicht getrieben:

The six-disc set is one of the worst packaging jobs I've ever encountered. The set is encased in a flimsy plastic sleeve that houses an inner digipak constructed of rickety cardboard panels. These panels unfold outward from a central spine to reveal the discs. Each disc is held firmly in place by a small rubber circle mounted in the center of each panel.

..the entire package feels like it could break or rip at any moment. Finally, removing the discs requires a clockwise twisting motion that isn't described in any instructional text in (or on) the package. Attempting to pry any of the discs off their spokes would be a grave mistake that will only result in unnecessary stress on the disc.

Nö, bei mir ist das eine ganz normale Box und die Discs flutschen ohne Probleme aus der Halterung. Haben die bei Universal wohl eine Verpackungsrevision gemacht.

Mit der Nahansicht von Commander Adamas fescher Pockennarbenpracht endet dann wohl auch das Kapitel HD für mich. Ein, zwei Titel würden mich noch reizen (The Shining, Stardust), aber sonst ist die Sammlung komplett: