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Es werden Posts vom Februar, 2006 angezeigt.

Der wackelt ja gar nicht

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Wieder einmal wurde ein perfider Plan meines auf eBay-Krimskrams spezialisierten Bruders durchkreuzt. Mit Blick auf die anstehende WM hatte er sich die Kevin Kuranyi-Figur aus der Reihe "Simba Micro Stars" ersteigert (siehe untere linke Ecke des Bildes).

Man beachte vor allem den auffällig überdimensionierten Kopf. Ideal und geradezu prädestiniert, um mit dem Zeigefinger dagegen zu schnippen, wenn der Schalker in der Nationalelf mal wieder eine Chance versemmeln sollte. Dachte sich zumindest mein Bruder.

Betrachtet man zudem die derzeitige Torgefährlichkeit von Lukas Podolski, könnte dessen Figur ein echter Renner und das Fingerschnippenwatschen Volkssport während der WM werden. Darüber hinaus wüsste ich mit Christian Wörns mindestens einen Spieler in der Bundesliga, der sofort zwölf Dutzend Miniaturen von Jürgen Klinsmann ordern würde (*schnipp* "nimm das, du mich nicht nominierendes Grinseblondchen" *schnipp*).

Leider ist die hiesige Spielzeugindustrie noch nicht so…

Am Rosenmontag bin ich geboren... ein Plädoyer

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Hohes Gericht,
es ist mir ein besonderes Anliegen, hier und heute den Beweis zu führen, dass Texte in volksmusikalischem Liedgut keinerlei greifbaren Tatsachenkern bezüglich des wirklichen Lebens besitzen.

Daher führe ich hiermit in den Prozess ein:

Beweismittel A:
Auszug aus dem Lied "Am Rosenmontag bin ich geboren"

"Am Rosenmontag bin ich geboren,
Am Rosenmontag in Mainz am Rhein,
Bis Aschermittwoch bin ich verloren,
Denn Rosenmontagskinder müssen närrisch sein."


Beweismittel B:
Zeugenaussage Herr Inishmore

"Ja, Herr Vorsitzender, ich bin ein Rosenmontagskind. Aus welchem unglücklichen Zufall auch immer fiel der 22. Februar anno domini 1971 auf diesen närrischen Tag, der es noch nicht einmal zu einem gescheiten Feiertag gebracht hat. Dennoch weise ich jegliche närrische Affinität weit von mir zurück.

Ich bitte insofern in das Protokoll aufzunehmen:
Ich hatte zu keinem mir bekannten Zeitpunkt eine Narrenkappe auf, war noch nie bei einer Karnevalssitzung, um dort über Wi…

Lesestoff für das Wochenende: Chewbaccas Blog

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Es wurde aber auch wirklich Zeit, dass dem sprachlich begabtesten Recken aus der alten Star Wars-Trilogie endlich ein Forum zur Mitteilung seiner intimsten Gedanken gegeben wurde.

Ich sitze hier vor dem Rechner und bin immer noch zutiefst berührt. Wenn der Lucas Schorsch davon gewusst hätte..

Das ist Lyrik, die ihresgleichen in jeder Galaxis weit, weit entfernt sucht. Das ist Poesie, bei der selbst Darth Vader demütig in sein Lichtschwert fallen würde.

Aber lest selbst den Blog von Chewbacca.

Wenn ich jetzt noch mein Wörterbuch Wookie - Saarländisch wieder finden würde, wäre mein Glück perfekt.

Katrin-Entzug wegen Spiegel Online

So, jetzt hat auch Spiegel Online das Internetfernsehen Ehrensenf entdeckt. Infolge der Verlinkung war der Server zur Vormittagszeit denn auch ordentlich überlastet. Auf deutsch: ich konnte bisher kein Katrin gucken!

Mir fehlt was! Ich will die aktuelle Folge sehen! Um Himmels willen!
Jetzt habe ich vor lauter Aufregung das Plenken vergessen!

Ich würde mich ja gerne damit brüsten, dass meine Mail an die Netzwelt-Redaktion mit dem lobüberbordenden Hinweis auf die Show und einer nachdrücklichen Berichterstattungsempfehlung gelesen und in die Tat umgesetzt wurde, aber ich hab eben nachgeguckt: die ging schon am 11.1. raus. So langsam ist dann wohl doch kein Redakteur.

Sollte Madame Bauerfeind jetzt über Umwegen doch noch zur Schmidt-Show eingeladen werden, kreide ich mir das aber hemmlungslos selbst an. Weil Schmidt liest ja bekanntlich Spiegel Online.

Meinen Glückwunsch an Katrin und die Crew im Hintergrund. Und denkt beim Bau eures ersten Geldspeichers an mich und die anderen Fans, die scho…

Berühmter werde ich wohl nicht mehr

Gestern feierte ich Geburtstag, weshalb ich mir einen beinahe computerfreien Tag gönnte. Wer jetzt unbedingt nachträgliche Glückwünsche loswerden möchte (wozu ich hiermit eindringlich auffordere), darf dies via Kommentaroption gerne tun.
Würde mir auch helfen, einen Überblick über die bisher kommentarlos gebliebenen Leser dieses Blogs zu gewinnen. Also einfach mal was im Sinne von "herzlichen Glückstrumpf, du alte Hippe" reinschreiben. Muss ja nicht heute sein. Von mir aus auch erst in ein paar Wochen. Durchaus auch anonym. Wenn ich locker drauf bin, lasse ich vielleicht sogar mal einen herzhaften Spam-Link drin. Oder zünftige Beleidigungen, solange sie in einer für mich nicht verständlichen Sprache sind.

Was ich eigentlich schreiben wollte - gestern war ich auch im Fernsehen.
Also, ähm, jetzt nicht in Person.
Nein, auch nicht unter dem Namen Inishmore.
Sondern unter dem Namen Beacroy.

Okay, es war so: ich habe auf Giga.de einen kleinen Meinungsbeitrag zu dem auf GIGA Games getest…

Apple weiss, was Leute nicht sehen wollen

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Ganz ehrlich. Das will ich auch gar nicht sehen. Demnächst an dieser Stelle: Microsoft präsentiert Sphinctera. Diese Werbefuzzis sind definitiv zu analfixiert. Einfach mal locker aus der Hüfte schießen, Leute.

Prominenter Mitplenker

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In gedanklicher Anknüpfung zum letzten Eintrag hier der Grund, weshalb "Genial Daneben" für mich einfach die beste Show im deutschen Fernsehen ist.


Hingegen seit ein paar Tagen konsequent und komplett aus meiner Fernsehprogrammliste verbannt:

Mein erstes spektakuläres Geständnis im neuen Jahr

Freund Roland brachte es unerbittlich an den Tag und ich selbst kann es nicht länger verheimlichen. Wer es noch nicht beim Lesen mitbekommen hat: ich bin krankhafter Exklusiv-Fragezeichen-und Ausrufezeichen-Plenker.

Auf deutsch: ich setze vor einem satzabschließenden Frage- oder Ausrufezeichen stets ein Leerzeichen. Was falsch ist. Zumindest im Deutschen. Und damit zu allem Überfluss gegen die DIN-Norm 5008 verstößt. Extrahochnotpeinlich für einen Juristen.

Zu meiner Verteidigung kann ich nur anführen, dass ein aufgepflanztes "!" oder "?" ästhetisch unattraktiv auf mich wirkt. Bei Punkt und Komma hingegen fällt dieser Anpappeffekt nicht so sehr auf.

Wenigstens gibt mir das Gelegenheit, auf den überaus gelungenen Streitschriftsbeitrag "Wörter, die komisch aussehen" von Mitblogger George hinzuweisen.
Der übrigens kein Plenker ist.
Verdammt!

Horrorfilmplakatdesignerkreativität

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Vielleicht sollte ich mich wirklich beruflich völlig umorientieren.
Beim Betrachten der Plakate für die Horrorfilme "Breaking Dawn" (2004) und "The Dark Hours (2005)" lässt es sich jedenfalls nicht von der Hand weisen: die Horrorfilmplakatdesignerzunft steckt in einer Kreativitätskrise.

Horrorfilmdrehbuchschreiber hingegen können darüber nur müde lächeln; in ihrer Branche wimmelt es nur so von neuen Einfällen und Szenarien: "Breaking Dawn": A beautiful young medical student probes into the mind of a madman until his paranoia becomes her nightmare..."The Dark Hours": She spent years getting into the mind of a monster... now he's getting into hers..." Und nein, es handelt sich nicht um den ein und selben Film. Vielleicht sind aber auch gerade Beziehungen zwischen Psychotherapeuten und Wahnsinnigen in Mode. Übrigens: Im durchaus gut gelungenen "Breaking Dawn" spielt der Bruder von Angelina Jolie mit, der wirklich einige Trademarks …

Mode für den Sommerurlaub im Orient

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Entdeckt auf tshirthell.com.
Für Leute, die testen wollen, ob das mit der Deeskalation schon geklappt hat.
Ich übernehme vorsorglich mal keine Haftung.

Symptome der Vogelgrippe

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Aufklärung ist einer der Grundpfeiler dieses Blogs. Daher scheue ich mich nicht, hier die Symptome der Vogelgrippe zu veröffentlichen.

1) Hohes Fieber
2) Übelkeit
3) Müdigkeit
4) Atemnot
5) Gliederschmerzen
6) unwiderstehlicher Drang, Windschutzscheiben wildfremder Leute vollzukacken

Damit dürfte das Thema nun durch sein...

Deutschland am Ärmel, Belgien auf dem Kopf

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Wenn das der Adi Dassler noch mitbekommen hätte:


Meine Empfehlung für die Fußball-WM an Konkurrent Nike:

2 Zahlen, 1 Textlink, 1 Bildlink, 1 Hinweis

7(hervorragend) : 4 (vernachlässigbar)

Vielleicht fahre ich ja doch nochmal auf Schalke, jetzt, wo die gerade so schön Wege zum Tor gefunden haben. Bei meinem letzten Besuch sah ich zwar das Tor des Jahres live, aber die Knappen schulden mir noch ein paar Treffer...

- Bei Bildblog entdeckt: die Seite von Sebastian Andrae - wissen was weh tut.

Köstliche Satiren auf den alltäglichen Wahnsinn in den Nachrichten.
Ich wollte schon immer mal eine Bildkolumne im Stil von Franz-Josef Wagner schreiben, Herr Andrae hat das hier für mich erledigt. Und damit einen Platz in meiner Blogliste ergattert.

- Souverän kontextfrei nun ein Bild mit großem Lehrwert für zukünftige Auszubildende in der Finanzwertentziehungsbranche.

- Erstaunlicherweise hat sich die Zahl der Zugriffe auf meinen Blog seit dem Einbinden des Judas Priest-Logos erhöht. Weshalb ich das schändliche Bild weiter drin lasse. Natürlich rein um des lieben Friedens willen. Die DVD ist auch wirklich nicht schlecht.

Mein Beitrag zur panislamischen Gemütsberuhigung

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Diesen verwerflichen, für Christen verabscheuungswürdigen Schriftzug von fünf fast durchgehend langhaarigen Teufelsanbetern werde ich nun als Signal zur allgemeinen Deeskalation das komplette Wochenende auf meinem Blog installieren.


Übrigens: die neue DVD "Rising In The East" ist seit dem 20. Januar draussen.
Im ungläubigen NTSC-Format.
Vor gottlosen Japanern eingespielt.
Schlimm.

Und auch wenn kein Lied von der "Defenders Of The Faith" drauf ist - eine lohnenswerte Investition beim nächsten Flaggen- und Strohpuppenkauf.

Zwei Saarländer in der Striptease-Bar

"Hascht du aach e ereksion ?"
"Nee, isch hann e nokia"

BRÜLLER !

Zum Bundesvision-Contest 2006...

... schreib ich nix, sondern zitiere aus den News von laut.de meinen Lieblingsabsatz:

"Auf die Dauer nervte auch, dass die Präsentation der Punktevergabe von Radiosendern des jeweiligen Bundeslandes veranstaltet wurde. Antenne Sowieso, Doof FM, jeder noch so schlechte Sender durfte - von Claqueuren mit Schildern flankiert - zeigen, weshalb Radiohören in Deutschland so furchtbar ist. Die Witzigkeit erreichte neue Tiefen, als ein Moderator, der an diesem Abend sein Gehirn im Kühlschrank vergaß, zur Atmosphäre im Saal verkündete: "Hier ist die Stimmung so gut wie in der dänischen Botschaft. Hier brennt die Hütte".

Schöner hätte ich das auch nicht formulieren können.

Noch vier Monate bis Costa Rica

Eigentlich wollte ich hier eine meiner verschrobenen Glossen los werden, diesmal zu dem Thema "Zustand der Bundesliga vor der WM". Dazu passend ein lustiges Standbild eines Fußballspielers in Großaufnahme, der den Ball ins Gesicht bekommt.

Derartiger Schabernack erübrigt sich natürlich nach der schweren Verletzung des Keepers Reinke im Spiel der Bremer gegen Stuttgart, die mit einiger Wahrscheinlichkeit dessen Karriereende bedeuten wird. Verdammt, das tat alleine beim Zuschauen weh, wie Stuttgarts Stranzl zum Ball ging, in vollem Lauf ausrutschte und unbeabsichtigt sein Knie in Reinkes Gesicht rammte. Hoffentlich kommt nie ein Redakteur bei RTL auf die Idee, lustige Musik drunter zu mischen und die Szene bei "Upps" zu verwursten.

Deshalb vermelde ich hier nur nüchtern eine Beobachtung während der Spielausschnitte in der ARD. In jedem Spiel fiel ein Kommentar in der Art, dass die Begegnung chancenarm, unansehnlich oder langweilig war bzw. die Erwartungen nicht erfülle…

Lenßener Freiheit

In unserem Hause ist vieles planmäßig durchstrukturiert. Ein- bis zweimal die Woche zum Beispiel geht es zum Dönermann am Ende der Straße. Was für mich in Verbindung mit den brüderlichen Fernsehgewohnheiten stets ein gewisses Maß an Hektik mit sich bringt.

Der Grund: um Punkt 18:00 Uhr wird im Fernseh- und Mitnehmessenverzehrzimmer "Lenßen und Partner" eingeschaltet. Die damit implizierte Herausforderung: bis sechs müssen die Döner meine Kehle runter gewandert sein. Das klappt leider nicht immer. Gestern lief mir aber vor Lachen die Soße aus den Mundwinkeln.

Ein spektakulärer Fall ! Der Schlagzeuger der Münchener Freiheit sieht sich bösen Morddrohungen ausgesetzt ! Mit Sicherheit eine Parabel auf die derzeitige Diskussion hinsichtlich islamischer und christlicher Kultur, so meine erste Einschätzung. Aber weit gefehlt. Nachdem ein Groupie in den besten Wechseljahren zunächst heimtückisch eine falsche Spur legte, war es schließlich der ehemalige Drummer, der unbedingt zum Relea…

Late Night Krise

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Montag Abend. Ich sitze vorm Fernseher. Und erleide eine schwere Krise. Normalerweise umschmeichelt immer ein Lächeln meine Lippenpartie, wenn pünktlich um 23:00 Uhr die Finanzferengis von CNBC Europe mitten in ihrer verbalen Spreadsheetvollschmiererei abrupt unterbrochen werden, um den Bildschirm für Jay Leno und Conan O'Brien frei zu machen.

Doch was sehen meine müden Augen ? Eine Handvoll Anzugträger und ein blondes Tantchen, das mir irgendwoher bekannt vorkommt. Global Players with Sabine Christiansen. Unser Sabinchen, guck an. Sitzt da und babbelt gekonnt englischmännisch. Thema: der Iran ist voll böse und überhaupt.

Wer wissen möchte, wie sehr mich das interessiert hat, darf jetzt auf den Give-A-Damn-Meter klicken:


Dachte ich mir schon.

Um Mitternacht dann doch Conan, allerdings in kastrierter Form. Kein Stand Up, keine Sketches, direkt ab zum ersten Gast. Und wo kriege ich jetzt Updates bezüglich Conans Eroberungsplänen nach seinem Triumph in Finnland her ?

Heute Abend sitze ich…

Dinge, die die Welt nicht braucht #3726: Inishmore dichtet

Was ich bisher noch nicht wusste: ich bin ein Poet.

Hier mein Erstlingswerk mit dem Titel:

"Wie ich die Lehren aus der show with that german super model featuring dem Seal seine Frau praktisch in den Alltag umsetze"

Seh ich ein Fräulein schlank und fein
Und merk', die will nicht mit mir sein
Dann dreh ich mich hin und ruf ihr zu
"Es grüßt dich s'Heidi, du fette Kuh"


Bewegend. Ergreifend. Nachdenklich stimmend.
Ist das nicht gerade, aber ich wollte hier nochmal etwas veröffentlichen.

IniClassics: Texas vs. Harald Schmidt

Diesmal: wie ich einer Texanerin im Harald-Schmidt-Forum auf SAT1.de anno April 2004 geholfen habe, ihre Verwandten in Deutschland zu finden. Auf die Antwort warte ich bis heute.

Schoenen Gruessen von Texas, USA!
Ich heise Schmidt auch und Herr Schmidt und die Frau mit the gelden haar sieht aus mein Familie.
Ich wurde meh Information diesen Schmidts gelehren Vieleicht Sie sind von meine Schmidt Familie.
Meine Familie kommt aus Hessen und Kurhessen und Hessen-Darmstadt und ich brauch eine bische Helf mein Familie gefunden im Deutschland. Ihre letzenamen sind Schmidt, Kick, Fink und Stein aber sie sind alle Lutheranisch und Katolische.
Ich habe meisten mein deutsch vergessen, leiderlich.Hier in Texas, gibt es nur MEXICANOS und einzige spanisch hier. Es tut mir leid wenn diesen Brief ungrammatische ist aber ich habe deutsch nicht sprechen in ueber zwanezig Jaehren, leiderlich!!!! Jeden tag, wir haben mehr und mehr und mehr und mehr MEXICANOS, tausenden kommen hier bei mir und es gibt kein meh…

Sitcom And Standup - Patton Oswalt & David Cross

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Herrje, schon wieder MP3s. Das nimmt ja gar kein Ende. Muss allerdings sein, da ich auf die folgenden beiden englischsprachigen Perlen gestoßen bin.

Es geht um die Herrschaften Patton Oswalt und David Cross, die eingefleischten Comedy-Fans natürlich dank ihrer Auftritte in "The King Of Queens" bzw. "Arrested Development" ein Begriff sind.
Beide können darüber hinaus auf erfolgreiche Tourneen als Standup-Künstler zurückblicken. Auf music.download.com werden nun mehrere Ausschnitte aus diesen Programmen zum freien Herunterladen angeboten. Herausgepickt habe ich:

Patton Oswalt: 80's Metal
Wer Patton nur als den liebenswert schüchternen Nerd Spence kennt, wird verwundert sein. Auf der Bühne packt der Mann nämlich die derbe Sprache aus. In dieser Standup-Nummer referiert er über Videos von Metalbands aus den 80er Jahren. Urkomisch, vor allem, wenn man diese Zeit miterlebt und schon damals über die entsprechenden Videos vertikales Headbanging betrieben hat.

David Cross:

Auf die Ohren II - kostenlose MP3s im Februar

Diesen Monat entdeckt und für gut befunden:

Die Dickhäuterliebhaber Elefant besingen Lolita Lola, die immer mehr will

Die Coverpunks Me First And The Gimme Gimmes wildern in einem Klassiker von Cat Stevens

Die Wüstenstaubpräriehunde Calexico tanzen den versunkenen Walzer

Die Sanftrocker Death Cab For Cutie huldigen dem saarländischen Vater (auch bekannt als der Babba-Song)

CD des Monats: O.A.R. - Stories Of A Stranger

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O.A.R. (was übrigens für "Of A Revolution" steht und nichts mit Rudern zu tun hat) existieren bereits seit 1997 und bisher hat es die Band aus Maryland geschafft, sich geschickt meinen gespitzten Lauschern zu entziehen. Schön blöd, wenn die Jungs dann mit der Single "Love And Memories" sowohl bei Jay Leno als auch Conan O'Brien auftreten. Damit erntet man nämlich gezwungenermaßen meine Aufmerksamkeit. Schwerer Fehler !

Obige ohrwurmige Rocknummer hat mich sogleich auf den Geschmack gebracht; das dazugehörige Album vermag dankenswerterweise diesen hohen Standard zu halten. Definitiv nichts für Leute, die revolutionäre Songstrukturen in ihrer Lieblingsmusik erwarten oder enttäuscht sind, wenn Songs schon beim ersten Hören im Ohr hängen bleiben; hier wird schnörkelloser Alternative Rock mit Happy-Feeling à la Sister Hazel, Vertical Horizon oder Smash Mouth zum Besten gegeben.

Die unter den Songs großzügig verteilten Reggae/Ska-Anteile sorgen zudem dafür, dass man si…