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Spieltagslyrik: Sie nannten ihn Klaus Ragnar

Dem Tor den Rücken zugewandt Hat Ragnar seine Chance erkannt Springt ab und trifft die Kugel feinst Wie Schalkes Fischer Klaus dereinst Der Ball schlägt ein vorm Augenmeer Baumann schaut staunend hinterher Fallwärts malt Ache hier ein Bild Das klar als Fußballkunstwerk gilt

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Ab jetzt neige ich zur 60. Ich will gar nicht darüber nachdenken. Als offizieller Senior kann ich mir meine Wenigkeit wahrlich nicht vorstellen; ich verbinde den Begriff eher mit dem Drang, jedem von seinen Krankheiten zu erzählen,  Volksmusik und Schonhaltung bei Schonkost. Nee, da bin ich noch nicht dabei, das peile ich (außer Volkmusik, die niemals nicht!) für die 70er an.  Viel zu viel leckeren Kram gegessen, den ich mir über das Jahr sonst verkneife, auf dem Monitor zappelte das düstere "Reanimal" der Tarsier Studios, die ich schon seit ihren "Little Nightmares"-Spielen sehr mag. Heftiger Grusel im Dunkeln und viel "was für ein kranker Scheiß"-Atmosphäre. Leider ohne Rätsel und wohl entsprechend kurz. Aber es unterhält mich die ersten Stunden auf dem Tacho schon sehr gut.  "Blue Prince" fand großen Anklang als Adventure mit Rogue Lite-Mechanik. Nun kann ich mit Adventure sehr gut, mit Rogue aber so gar nicht. Trotzdem: viele Leute sind begei...

Seriencheck (146)

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Heute nachmittag fliegt mir eine E-Mail ins Postfach, dass ich bei einem Gewinnspiel (an dem ich tatsächlich auch teilgenommen habe) einen Panasonic TX-55 4K LED Fernseher gewonnen habe. Ich konnte den Gewinn bestätigen, habe meine Adresse angegeben und bin gespannt, was mir da - idealerweise zu meinem Geburtstag - angeliefert werden wird. In jedem Fall bekommt mein getreuer Panasonic Plasma späten Nachwuchs. Eine schöne Nachricht, die ich hier und jetzt als Einleitung für den aktuellen Seriencheck nutze statt mir etwas Neues dazu einfallen zu lassen. STRANGER THINGS (Season 5)   Herzlichen Glückwunsch! Die Duffer-Brüder haben es tatsächlich geschafft, ihren voluminös aufgeblähten Serienkoloss "Stranger Things" über die Ziellinie zu schleifen. Vier Folgen vor Weihnachten, drei Folgen an Weihnachten, das epische Finale als Jahresausklangsknaller. War es denn auch derart sensationell wie es dem Veröffentlichungsplan von Netflix untergeschoben wurde? Das Wiederreinkommen m...

IniRadio #588: Soen - Primal

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Ich als Progressive-Rockmaus überlege gerade ernsthaft, ob ich bei Wetten Dass...? die Wette einreichen soll, dass ich sofort erkenne, ob ein Riff von Soen ist oder nicht. Wieder mal ein sehr leckerer Schwedenhappen.   

Spieltagslyrik: Ode an das Kacktor

Arnd Zeigler hat völlig Recht:   Das Kacktor muss als deutsches Kulturgut in den Duden! Für mehr Kacktor im Sprachgebrauch! Auch ich habe mich bisher schuldig gemacht, den Begriff Kacktor  zu selten verwendet zu haben.  Das ändert sich aber, denn hier ist sie - die  ODE AN DAS KACKTOR Ein schwaches Abspiel kullert rein Gespannt es zuckt im Abwehrbein Der Fan verfolgt, leicht irritiert Das Kacktor, das nun aufgeführt Der Abwehrhüne sieht den Ball Bloß weg damit! Ein klarer Fall Doch dieses in die Hose geht Weil wo “weg” ist, Kollege steht In Tradition des Flipperspiels Die Kugel prallt (im Winkel fies) Zurück zum Adressaten, der Sich tut mit der Kontrolle schwer Ernsthaft, Kontrolle war da keine Das Spielgerät passiert zig Beine Bis langsam (und klar ungewollt) Der Ball über die Linie rollt Treffer, die als Kunstwerk gelten Sieht man im Fußball viel zu selten Kacktore sind die schönsten Buden Zeigler hat Recht: Ab in den Duden! Abseits des Kickens lohnt sich auch Da...

Spieltagslyrik: Was ma kriehn kann lossd ma net leie

Uffem Betzeberch gewonne Die Elversberjer bringes hemm Wa Lautre laafts bloos für die Tonne Halb die Palz hat heit die Flemm "Elfmeter unn e rooti Kart'?" "De VAR hat uns beschiss!" Prtajin treffts dezu noch hart Achillessehn wohl abgeriss Drei Punkte hoole dort nett viel Als Saarlänna duuts mich schunn freie Es heeßt met Blick uffs Uffstiegziel: Was ma kriehn kann, lossd ma nett leie

IniRadio #587: Therion - The Rise Of Sodom And Gomorrah

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Natürlich hätte ich hier und jetzt den Boss und seinen Song zu den furchtbaren Geschehnissen in Minneapolis reinpacken können, aber der gute Mann kriegt zurecht genug Aufmerksamkeit.  Stattdessen stürze ich mich in meine Lieblingsnische der härteren Spielart des Rock und krame die ollen Symphonic Metal Pioniere Therion heraus, die ihren unverwüstlichen Klassiker über Sodom und Gomorrha in Mexiko aufführten. Das Album "Con Orquesta" erscheint heute.