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IniRadio #600: Yoth Iria - Dare To Rebel

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"Das ist kein Black Metal. Das ist Pop". Sagte mein Black Metal-Experte und verwies auf die Lesbarkeit des Bandschriftzugs und das peinliche Cover mit Zeichentrick-Optik aus den späten 90ern. Solide Gegenargumente, keine Frage. Ich konnte mit dem Genre ja bisher wenig anfangen, weil mir die Kreischerei auf den Senkel geht. Also okay, den trven Stempel kriegt die Band nicht, aber mir gefällt's. Diese Schalmeien und ähnliche Folkinstrumente oder was das sein soll, das Hymnische, die Bamm-Bamm-Bamm-Chöre, das konsequente Aussingen von Abyss als Äbiss und beim Reiskochen singe ich gerne mal den Abschnitt mit "Dare to Reis".  

Spieltagslyrik: GEile Nullnummer

Ein 0:0 ist selten schön Denn Tore sind halt der Gradmesser Doch muss man realistisch seh'n Gegen die Bayern geht’s kaum besser Ich feier’ ab meinen Verein Mit Leidenschaft den Punkt geholt Man darf ganz klar zufrieden sein Abwehr stabil, Arsch unversohlt

Spieltagslyrik: Stolz tränt das Auge beim Eröffnungsspiel

Die Bayer-Elf in Elversberg Kam als Gigant und ging als Zwerg Fünfzehn Minuten erst genossen Schon hat die Elv sie wundgeschossen Hab mir - konnt’ meinem Blick nicht trauen Ein Fläschchen Hylo reingehauen Zwei Tore eiskalt eingeschenkt Dazu noch Chancen nicht versenkt Petkov und Campbell legen vor Treffen per Doppelschlag ins Tor Mokwa hat später nachgelegt Damit die Zweifel weggefegt? Nicht ganz, die Pillen noch rankommen Ich seh’ die Treffer nur verschwommen Was an den Tropfen liegen kann Am Ende reicht es knapp sodann Das Saarland siegt mit drei zu zwei Ich träne, Stolz ist auch dabei  

Spieltagslyrik: Auftaktsieg

Der Auftakt ist gelungen Die Bayern vorgedrungen Mit Kantersieg klar auf den Thron Wo man sie hat erwartet schon Überraschung? Wieder keine Wünschen würd' ich mir das eine Dass sie - um Spannung wohl zu hegen -  Sich von dort auch mal bewegen

Seriencheck (148)

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Eigentlich sollten in diesen Seriencheck noch die fünfte und letzte Staffel von "The Bear" sowie "Spiderman Noir" mit Nicolas Cage. Zu beiden bin ich noch nicht gekommen, beide werde ich entsprechend nachholen. Davon ab gab es aber ein paar schöne Neuzugänge und wer bei Star Trek gerne leidet, wird ebenfalls wieder ordentlich bedient (*Alt-Trekkie-Seufzer*).  WIDOW'S BAY (Season 1)   Tom Loftis (Matthew Rhys, The Americans) ist Bürgermeister von Widow's Bay in New England und hat ein Ziel: die Erschließung seiner beschaulichen Inselgemeinde durch den Tourismus mit all seinen schönen Folgen wie Prosperität, Geldfluss und frischem Kapital. Der Start in die Moderne wird allerdings von der Bevölkerung kritisch gesehen, allen voran dem stets mürrischen Wyck (Stephen Root, Barry), nach dessen Einschätzung die Insel verflucht, von Geistern besetzt und insofern wenig gastfreundlich ist. Pünktlich zum Besuch eines Reporters der New York Times zieht schwerer Nebel auf...

IniRadio #599: Goo Goo Dolls - Stay With You

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Ich gestehe, die Goo Goo Dolls sind meine Pop-Rock-Guilty-Pleasure-Band. Kann ich mir auch noch nach 20 Jahren immer wieder anhören - wie diese Nummer, die mittlerweile genau so alt ist. Ist doch schön in einer Zeit, in der alles auseinandergeht.  

IniRadio #598: Ayreon - The Day That The World Breaks Down

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Diesen feinen, kleinen Prog-Happen mit gerade mal etwas über 13 Minuten Spielzeit habe ich vor ein paar Wochen entdeckt und seitdem schlägt mir YouTube ständig dazu neue Reaction Videos von Opernsänger-innen, Stimmtrainer-innen, Komponist-innen, von Rockmusik bisher komplett unbefleckten Hip Hopper-innen und wahrscheinlich demnächst Senioren, Babys, Feuchtwischern, Trockenwischern, Handtäschcheninnenfutterinfluencer-innen und Handyweitwerfer-innen vor. Warum?  Weil die Sänger-innen großartig sind (vor allem Tommy Karevik von Kamelot), der Song prima abgeht und Arjen Lucassen ein Händchen für coole Grooves hat. Von dessen alter Sleaze-Rock Band "Vengeance" habe ich noch eine LP in meiner Sammlung stehen, ach das waren noch Zeiten. Hier jedenfalls "The Day That The World Breaks Down" (kann ja locker in naher Zukunft so kommen):  

IniRadio #597: Shinedown - Deep End / Dizzy

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Die neue Shinedown gefällt mir ja außerordentlich gut. Klar, bei 18 Songs zündet nicht jeder in allumfassende Glückseligkeit, aber in jedem steckt Mühe drin und das weiß ich zu schätzen. Brent Smiths Stimme kriegt mich eh immer, die Refrains laden zum Mitsummen ein und wie bei "Deep End" reicht eben schon eine coole Abfolge auf dem Keyboard, um die Nummer in sichere Wohligkeit zu befördern. Als zweites Hörbeispiel lege ich noch "Dizzy" mit seiner dreist guten Laune und Refraineingängigkeit drauf. Dazu kann sogar ich aufwachen und nicht jammern.