Und wieder durch. Jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, ist der zweite Weihnachtsfeiertag und der zählt ja eigentlich gar nicht mehr. Da besucht man für gewöhnlich die Großeltern und das Thema ist hier schon seit mehreren Jahrzehnten erledigt. Infolge eines gewonnenen 100 Euro-Gutscheins für die Lieblingsfressalieneinkaufsstätte wurde bereits am Montag übelst über die Stränge geschlagen, sodass an den Feiertagen geschlemmt werden durfte. Man fühlt sich wirklich träge, wenn man so über die Maßen reinhaut, aber das gehört für mich zu Weihnachten. Wie Spiele und Filme. Damit zu den Geschenken: INDIANA JONES UND DER GROSSE KREIS Für die Xbox schon seit 2024 draußen, wurde die PS5 erst im Frühjahr beglückt. Ich habe tapfer gewartet, aber preislich bewegte sich da kaum was nach unten. Noch schlimmer: die normale Disc-Version war vorm Fest überhaupt nicht zu bekommen. Also mit den Zähnen knirschend im PSN den Download angeschmissen, der mit weit über 100 GB natürlich noch nicht fertig is...
Auch wenn wir uns nicht persönlich kennen, mein herzliches Beileid. Ich mag nicht einmal daran denken, wenn mein Vater mal nicht mehr da ist. Und zu Deiner zweiten Info fällt mir einfach nichts ein, außer Wut über soviel Empathielosigkeit ... Viel Kraft in den kommenden Monaten.
AntwortenLöschenDanke für die mitfühlenden Worte. Allerdings ist mein Vater gesegnete 89 Jahre geworden und gegangen, bevor er aufgrund seiner Demenz nur noch eine Hülle war. Mich hat wirklich gewundert, wie schnell die Bahn von seinem Tod Wind bekommen hat, der Anruf kam noch nicht mal 24 Stunden später.
AntwortenLöschenJa, Demenz ist wirklich hart. Hab das über Jahre bei meiner Oma erlebt. Nicht nur für sie, sondern auch für die Angehörigen geht das sehr an die Substanz.
LöschenUnd dennoch gibt es keinerlei Begründung für den "zeitnahen" Anruf.
Lieber Inishmore, mein tief empfundenes Beileid für dich und deine Familie. Auch trotz Demenz und dem Erlösungsgedanken ist der letzte Schritt dann eben doch noch einmal so endgültig. Das habe zumindest ich vor ein paar Jahren so empfunden, als mein Vater verstorben ist.
AntwortenLöschenMensch und die Bahn? Die hat einfach ein gutes Timing. Was will man da schon sagen?
Auch dir danke, mein lieber bullion, für die Beileidsworte. Leider hatten ich und mein Vater kein sonderliches Näheverhältnis. Ich habe gestern oft darüber nachgedacht, was ich in Erinnerung an ihn tun sollte. Aber es gab nun mal keine gemeinsamen Filme (er hatte null Interesse an Kino), gemeinsame Musik (er hörte wenn überhaupt, nur Hardcore-Jodelvolksmusik) oder Sonstiges. Er ging in die Kneipe Karlsberg Urpils trinken, schaute den 1.FC Kaiserslautern auf dem Betze und wollte meistens alleine seine Ruhe haben - das war alles. Konnte ich nichts mit anfangen. Auch gestern nicht.
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