Seriencheck (97)

Seit dem Wahlsieg von Donald Trump sehe ich viele meiner geliebten US-Serien mit anderen Augen. "Designated Survivor" wirkt wie eine hoffnungsvolle Alternativwelt, die Figuren in "Veep" scheinen mir plötzlich zu kompetent und daher unrealistisch. Frank und Claire Underwood aus "House Of Cards"? Peinliche Streber mit gehobenem Wortschatz und intrigantem Geschick, die sich lächerlich viel anstrengen müssen, um die politische Leiter zu langsam zu erklimmen. Und schließlich bieten "BrainDead" oder das weiter unten besprochene "People of Earth" plötzlich scheinbar logisch valide Erklärungsmöglichkeiten für das, was vor knapp 2 Wochen geschehen ist.

An der Realität noch am nächsten war Charlie Brooker mit der Episode "The Waldo Moment" aus "Black Mirror", in der ein animierter Teddybär mit aggressivem Anti-Politik-Klamauk den Wahlkampf auf der britischen Insel aufmischte. Und mit Brookers neuesten Erzählungen fangen wir dann auch an:

BLACK MIRROR (SEASON 3) 


Die dritte Staffel der Techno-Dystopie präsentiert -für den bisher üblichen Umfang- beinahe verschwenderische 6 Folgen. Diesmal werden US-TV-Gucker einige bekannte Gesichter entdecken, wie etwa Bryce Dallas Howard ("Jurassic World"), Alice Eve ("Star Trek"), Jerome Flynn ("Game of Thrones"), Mackenzie Davis ("The Martian") oder Kelly McDonald ("Boardwalk Empire"). Die Bandbreite bleibt weit gefächert, von Social Media-Extremen über 80er Jahre-Reminiszenzen, Virtual Reality bis hin zu einem waschechten Kriminalfall mit ungewöhnlicher Täterschaft.

"Black Mirror" war, ist und bleibt eine großartige Serie, Charlie Brooker der Erzählmeister des bedrohlich zukunftsnahen Katastrophenszenarios. Der Kerl hat mich diesmal bei einer Episode wie mit dem Hammer erschlagen zurückgelassen, einmal musste ich sogar zum Ende meine Tränendrüsen mit beiden Händen sanft abdrücken. Die Serie wirft nicht mit alles überbordenden Special Effects um sich, schafft es aber, eine durchgehend runde Visualisierung anzubieten, während die Geschichten selbst immer wieder zum Nachdenken anregen, nachdem der Bildschirm schwarz geworden ist. Insgesamt zog ich einmal die 5, viermal die 5,5 und einmal die 6 Punkte. Bei zwei, drei zusätzlichen Episoden hätte die Show daher wohl die Höchstwertung knacken können. Es bleibt die Vorfreude auf die 4. Staffel, die 2017 an den Start geht und bereits zusammen mit dieser Season geordert worden war. HBO wusste also, dass Brooker wie gewohnt abliefern würde.  

GESAMTWERTUNG: 5,80 Punkte (sehr gut)

FREQUENCY (SEASON 1)


NYPD-Ermittlerin Raimy Sullivan (Peyton List) findet bei einem Abstecher in die Garage ihres Elternhauses heraus, dass sie mit dem dort herumstehenden Amateurfunkgerät Kontakt zu ihrem vor 20 Jahren verstorbenen Vater Frank aufnehmen kann. Bei dem Versuch, den Tod von Daddy zu verhindern, verändern beide die heutige Zukunft und sorgen für neue Probleme. Basierend auf dem Film "Frequency" mit Dennis Quaid und Jim Caviezel.

Hat mich zu Beginn emotional doch gut am Schlawittchen gepackt, dieses Polizei-SciFi-Drama. Das gelang allerdings auch schon der Filmvorlage aus dem Jahr 2000. Mit Zeitlinienveränderungskrams hat man mich eben stets fix an der Aufmerksamkeitsangel. Mittlerweile, nach 6 Episoden, hat sich unser Verhältnis jedoch ein wenig abgekühlt, sind die 4,5 Punkte eher die Standardwertung denn die zu Beginn gezogenen 5 Punkte. Der Haken liegt darin begraben, dass Raimy im Jahr 2016 die ausgelösten Folgen des Funkgemauschels zu spüren bekommt, ihr Gehirn sich allerdings an sowohl die veränderte als auch die originale Zeitlinie erinnern kann. Das eröffnet den Autoren natürlich diverse Hintertürchen, falls sie sich in den temporälen Strängen mal verheddern sollten. Aktuell verlässt "Frequency" zudem desöfteren den Hauptschauplatz und verliert sich in Nebenmissionen. Ich bleibe noch dran, aber falls es wertungsmäßig nicht mehr hochgehen sollte, kann es gut sein, dass Raimy mit verkniffenem Gesicht alleine in Gegenwart und Vergangenheit rumschnüffeln muss.

DURCHSCHNITTSWERTUNG NACH 6 EPISODEN: 4,67 Punkte (befriedigend)

MAN WITH A PLAN (SEASON 1)


Kommen wir zu leichterer Kost: Adam Burns (Matt LeBlanc) muss sich um seine Kinder kümmern, weil seine Frau wieder arbeiten geht. Selbstverständlich überfordern ihn die kleinen Engel schnell, die Verpflichtung, als Elternteil in der Schule Aufgaben zu nehmen, endet in diversen Kabbeleien mit dem leitenden Personal und gegenüber der Ehegattin müssen die ganzen Fehltritte verheimlicht oder im schlimmsten Fall ausgebügelt werden.

Ist nett und schnell weggeguckt. Ich höre bereits die kritischen Stimmen: "Aber Ini, das ist doch strunkenlangweiliger Uralt-Comedy-Scheiß mit dummem Laugh-Track, abgeschmackten Familiengeschichten, ohne das Aufgreifen moderner Trends, sexuelle Selbstfindungsthemen und bar jeder seelischen Tiefgründigkeit!". Mir doch egal. LeBlanc zieht desöfteren den Joey-Charme aus den Mundwinkeln hervor, mit Kevin Nealon ("Weeds") spielt ein gestandener Comedian die Nebenrolle des Bruders, die Verwicklungen locken mir ab und an ein sanftes Grinsen ins Gesicht. Zudem läuft die Show im Doppelpack mit "Kevin Can Wait", wobei das neue Vehikel von Kevin James derzeit die Nase gut einen halben Wertungspunkt vorne hat. Wer's nicht sehen will, möge den nächsten beiden Shows eine Chance geben, die bei mir zum Teil deutlich durchgefallen sind.

DURCHSCHNITTSWERTUNG NACH 4 EPISODEN: 4,60 Punkte (befriedigend)

THE GREAT INDOORS (SEASON 1)


Reporter, Globetrotter und Naturmensch Jack Gordon (Joel McHale, "Community") muss sich mit der digitalen Welt auseinandersetzen, als sein Boss Roland (Stephen Fry, britischer Nationalschatz und braucht daher keine Seriennennung) ihn beauftragt, zusammen mit einer Schar junger Hipster-Hüpfer mit permanent eingeschaltetem Social-Media-Gerät an den Fingerspitzen ein Outdoor-Magazin zu einem Erfolg werden zu lassen.

Die Prämisse erinnert durchaus an "The Big Bang Theory". Zwei eigentlich unvereinbare Welten treffen aufeinander, hier eben Natur versus Millenials statt Geeks versus Frauen. Leider überspringt "The Great Indoors" die guten ersten Staffeln von BBT und steigt direkt bei dessen nervig unspaßigen Episoden der Neuzeit ein. Ich wollte die Show allein schon wegen der beiden im ersten Absatz erwähnten Comedy-Namen wirklich mögen, aber mehr als zwei Folgen habe ich davon nicht ausgehalten. Den hyperaktiven, hibbeligen Twitter- und Facebook-Sklaven um Christopher Mintz-Plasse hätte ich desöfteren gerne einen Breitbandanschluss hochkant in den Mund gestopft und die elektrische Spannung auf Anschlag gedreht. Das macht der Show die Sache mit meiner Bindung als Zuschauer naturgemäß bereits schwierig, aber wenn dann selbst die Gags für McHale und Fry nicht zünden wollen, hat es schlicht keinen Sinn dranzubleiben.

DURCHSCHNITTSWERTUNG NACH 2 EPISODEN: 3,5 PUNKTE (unterdurchschnittlich)
Sichtung eingestellt

PEOPLE OF EARTH (SEASON 1)


Journalist Ozzie (Wyatt Scenac, "The Daily Show") berichtet über ein Treffen mit UFO-Entführungsopfern und muss nach einem Unfall mit einem Hirsch feststellen, dass an dem Gemurmel über graue, reptiloide und weißhaarige Aliens doch etwas dran sein könnte. Meint jedenfalls der Hirsch, der fortan zu ihm spricht.

Eine weitere TBS-Comedy aus der Produktionsfirma von Conan O'Brien. Wie schon das vor ein paar Checks besprochene "Wrecked", was bekanntlich "Lost" in lustig sein sollte. "People of Earth" könnte man entsprechend als "X-Files: The Comedy" bezeichnen. Die Show hat ihre ordentlich seltsamen Momente, sucht aber nicht konsequent den Weg zum nächsten Gag, sondern hängt während einer Folge dann gerne mal humortechnisch länger durch. Das hätte man besser, sprich: lustiger machen können angesichts des Materials, das die Entführungsgläubigen mit ihren Geschichten und die Aliens selbst offerieren. So landet die Show, ähnlich wie "Wrecked", bei mir in der Schublade "Schade, aber Potenzial nicht ausgeschöpft".  Die Folge: "People of Earth" ist wegen des knallharten Konkurrenzkampfes von meiner Guckliste der Comedy-Serien geplumpst.

DURCHSCHNITTSWERTUNG NACH 3 EPISODEN: 4,33 Punkte (durchschnittlich)
Sichtung eingestellt

DIRK GENTLY'S HOLISTIC DETECTIVE AGENCY (SEASON 1)


Den berühmten Detektiv zwischen Raum und Zeit aus der Feder von Douglas Adams hatte ich 2012 in der BBC4-Fassung (damals noch mit Steven Mangan, "Episodes") verfolgt. Ich weiß selbst nicht mehr, weshalb mir nach dem Piloten die beiden weiteren Episoden entgangen sind, denn was damals gesehen, konnte durchaus überzeugen. Schön schräg, verquer und mit britischem Humor gewürzt.

Hier soll es aber nun um die BBC America-Fassung mit Elijah Wood ("Lord of the Rings") und Samuel Barnett ("Penny Dreadful") in der Hauptrolle gehen. Nach zwei Folgen fällt der Eindruck gemischt aus. Barnett mit seinem dandyhaften Auftreten setzt einen guten Ton, aber drumherum wirkt es mir zu chaotisch und zu wirr, viele Nebencharaktere sind zu überdreht, als Zuschauer wird man von den einzelnen Storyfragmenten, die sich wohl erst später zu einem Ganzen zusammensetzen, leicht überfordert. Wood selbst bringt meiner Meinung nach zu wenig in die Show ein, seine Figur hätte man fast auch weglassen können. Summa summarum reicht das wohl eher nicht, um mich weiterhin zum wöchentlichen Einschalten zu bewegen. Absetzen möchte ich "Dirk Gently" noch nicht, vielleicht funktioniert die Show besser, wenn man sie am Stück sieht.

DURCHSCHNITTSWERTUNG NACH 2 EPISODEN: 4,25 Punkte (durchschnittlich)


HUMANS (SEASON 2)


Die Androiden mit den starren Augen sind wieder da! Und haben ein Problem namens "Westworld", das sich bekanntermaßen ebenfalls mit dem Thema "Roboter auf dem Weg zur Menschwerdung mit Gefühlen und so" befasst. Dazu noch in edler Aufmachung und im Western-Setting, wo es auch gerne actionmäßig rund gehen kann. Nicht nett, nicht fair, dass "Humans" dagegen etwas abstinkt, zumal man mit der ersten Staffel gute und zum Nachdenken anregende Unterhaltung abgeliefert hat. Aber das Alleinstellungsmerkmal ist nun mal eben futsch, weshalb ich dem Saisonauftakt leider nicht mehr als ein Okay geben konnte. Weitere Zukunft unbekannt.

[Was ich schon bei der ersten Staffel noch unbedingt loswerden wollte: Immer, wenn ich Tom Goodman-Hill (auf dem Bild rechts außen) sehe, muss ich an den Hauptcharakter aus dem Double-Fine-Adventure "Broken Age" denken. Als Tipp, falls das mal jemand verfilmen will.] 

SAISONSTARTWERTUNG: 4,5 Punkte (befriedigend)

THE WALKING DEAD (SEASON 7) 


Alle schimpfen auf Negan, den Anführer der Saviors und fiesen Baseballschläger-Terrorfürsten mit Hang zur Schädelkomplettzertrümmerung. Was ich so in Foren lese, wird der ihn spielende Jeffrey Dean Morgan ("Watchmen") gerne als "Joker für Hartz4-Empfänger" verspottet und der Auftakt zur siebten Staffel allein seinetwegen bereits als schlechteste Season bisher gebrandmarkt.

Sehe ich nicht so. Die erste Episode, puh, hat schon heftig reingehauen. War selbst mir eine Spur zuviel, hat sich allerdings auch eingebrannt. Danach beruhigte es sich und ich selbst bin mit dem Verlauf bisher qualitativ sehr zufrieden; das läuft derzeit sicher auf der 5,0 - 5,5 Punkte-Schiene. Von den Zombies selbst geht doch schon ewig kein echtes Bedrohungspotenzial mehr aus und die Auseinandersetzung mit menschlichen Unwesen hat mich schon immer stärker interessiert. Negan als Bombe auf zwei Beinen mit ständig brennender Lunte und dabei auch noch ekelhaft guter Laune hält mich insofern eher bei der Stange als der x-te Zombieangriff samt gähniger Standardexekutionen. Meine Meinung.

DURCHSCHNITTSWERTUNG NACH 4 EPISODEN: 5,23 Punkte (gut)

Kommentare

  1. So viele neue Serien. Wahnsinn. "Black Mirror" steht schon länger auf meiner Liste und von "Frequency" mochte ich den Film sehr. Tatsächlich reizen mich auch die leichten Comedys, speziell Matt LeBlanc. Nunja, mal sehen wann ich dann dazu komme meinen Senf dazu abzugeben (man sieht ja an "Life in Pieces" wie lange das dauert und ging es gefühlt noch schnell).

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    1. Black Mirror muss man mal gesehen haben. Erwarte aber, dass dich beim Gucken hier und da ein paar emotionale Tiefschläge treffen werden.

      Ganz meine Meinung, eine überzeugende leichte Comedy ist eine Kunst für sich. Habe ich diesmal ja leidvoll an "The Great Indoors" erleben müssen.

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  2. Black Mirror kann ich kaum erwarten, aber momentan kein Internet (due to incompetence on all sides).

    Das Interessante vom Rest ist nur Aufgekochtes (hab Frequency damals sogar im Kino gesehen und Dirk Gently natuerlich im Fernsehen). Vielleicht guckst du dir einfach die restlichen BBC-Folgen an?

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    1. Shame on all sides...hoffentlich kommst du flott wieder online.
      Wenn du Black Mirror gesehen hast, schreib mal deine Bewertungen hier rein. Ich und donvanone scheinen in Sachen Lieblingsfolgen schon mal auseinander zu liegen (siehe meine Antwort zum Kommentar unten).

      Waren nur zwei BBC4-Folgen zusätzlich, wenn ich richtig informiert bin. Wenn ich es einbauen kann, überlege ich mir das in der Tat.

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  3. "Black Mirror" ist wirklich großartig. Und hat den Wechsel auf Netflix unbeschadet überstanden.

    Welche Folge hat denn welche Note bekommen? Meine Rangfolge ist:

    "Hated in the Nation"
    "Nosedive"
    "San Junipero"
    "Shut Up and Dance"
    ---
    "Playtest"
    "Men Against Fire"

    die unteren Beiden mit Abstand. Die oberen 4 sehr dicht beieinander.

    Noch ein Hinweis an bullion, wenn er sich dann nun dank "Gilmore Girls" den Netflix-Probemonat gönnt: Nicht von der ersten Folge abschrecken lassen. Es geht nicht in jeder Folge darum, mit Tieren zu verkehren...
    Meine Libelingsfolge ist glaub "The Entire History of You". Einfach, weil das ne Technik ist, die ich mir lange gewünscht hatte (weil ich viel zu viel vergesse und somit auch die "aber du hast doch gesagt, dass..."-"Nein, ich hab gesagt, dass..."-Streitereien immer sehr schnell erledigt wären) und nach der Folge dann von dem Wunsch geheilt war ;-)

    @Walking Dead: Der Cliffhanger in der letzten Staffel war albern und ich habe auch jetzt nicht erkennen können, warum der notwendig gewesen sein sollte. Einfach noch 1 Minute weiter laufen lassen und mit dem Schicker enden. Dann kann man sich die Frage stellen, wie das nun weiter gehen soll, was viel mehr Spaß macht, als sich nur zu fragen, wen es denn wohl trifft. Und für die erste Folge wäre ja trotzdem noch genug übrig geblieben, was so dann auch eher noch überraschender und schockierender gewesen wäre.
    Davon ab: Deutlich zu heftige Folge. Muss ich nicht sehen. Und das Konzeot der 7. Staffel überzeugt mich gar nicht. Gepaart mit lauter egalen Charakteren, schlechten Dialogen und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen, wird die Serie für mich immer mehr zum Guilty Pleasure. Bis ich dann irgendwann gar keinen Bock mehr habe.
    Wie gut, dass Montags auch noch Westworld kommt. Das entschädigt dann dafür...

    Den Rest hab ich nicht gesehen und werde ich wohl auch nicht sehen, spricht mich nix an. Außerdem bin ich immer noch in Staffel 2 bei den Gilmore Girls, hab also auch gar keine Zeit...

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    1. Schonungslose Offenlegung meiner Black Mirror-Wertungen:

      Shut Up and Dance 6,0 (Der Schluss, boah!)
      San Junipero 6,0 (Der Schluss, hach...)
      Hated in the Nation 5,5 (deutlich)
      Playtest 5,5 (schon knapper)
      Men Against Fire 5,5 (am knappsten, weil vorhersehbar)
      Nosedive 5,0 (cool umgesetztes Thema, zog sich aber und wurde mir hinten raus zu unspektakulär)

      "The Entire History of You" als beste Folge? Kann ich mitgehen. Auch wenn mich "White Bear" damals richtig umgehauen hat.

      [Absatz an bullion: donvanone hat Recht. Nicht von der ersten Folge abschrecken lassen! Obwohl ich als John Oliver-Gucker weiß, dass der letzte Premier ein durchaus zärtliches Verhältnis zu einem abgetrennten Schweinekopf gehabt haben soll.]

      Die Charaktere in TWD sind mir zum größten Teil auch egal. Ich krieg von erschreckend vielen nicht mal den Namen zusammen und der mit dem Mullet, ähem Eugene? ist, oh Gott, ist Eugene schlimm. Also guilty pleasure-Ansätze auch bei mir. Negan find ich aber... interessant.

      Obwohl bei Westworld gerade auch viel bekrittelt wird, Stichwort: "Maeves willige Helfer". Da sind schon einige frustriert davor, auszusteigen. Ich hingegen find's immer noch prima.

      Und zum Schluss das klare Outing: "Gilmore Girls" bin ich natürlich dabei. Musst du ja noch einiges aufholen, selbst Jimmy Fallon liegt da schon vor dir in Sachen Staffelnacharbeiten.


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    2. Passt doch, so weit liegen wir nicht auseinander. Bei nosedive kann ichs auch verstehen. Das Thema hätte man besser umsetzen können und hatte auch seine Längen. Ich fand die Idee aber gut...
      Und bei "Gilmore Girls" geb ich mir alle Mühe. Montags ist Walking Dead und Westworld, an den anderen Tagen steht nur Gilmore Girls auf dem Programm. Andere Serien hab ich aktuell keine laufen.
      Aber dieses Jahr ist bei mir der Trend weg vom Film hin zur Serie nochmal ein gutes Stück stärker geworden. Meinen alljährlichen "Mein Filmjahr"-Blogbeitrag im Januar werde ich diesmal auch um "Mein Serienjahr" ergänzen, da ich eben kaum Filme gesehen habe. Sonst hat man ja noch weniger Chancen, bei den vielen guten Serien hinterher zu kommen...

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    3. Da bin ich ja mal auf deinen Blogbeitrag gespannt.

      In Sachen Filme geht bis Weihnachten mit "Arrival" und "Rogue One" nochmal etwas. Auch der Trailer zu "Skull Island" sieht mir nach Spaß aus, dazu noch der neue Scorsese und ein neuer Alien-Film im Mai... da kriege ich meine Kinogutscheine wohl gut los (im Gegensatz zu diesem Jahr, wo ich mir Suicide Squad ansehen musste).

      Aber könnte ich mir Extrazeit kaufen, ich würde ohne Bedenken zuschlagen.

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  4. Black Mirror ist so ne Art Twilight Zone in modern?

    Diese Geschichten sind klasse erzählt ... ich war doch ein bisschen beeindruckt ... tagelang!

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  5. Kann man so sehen. Wobei Black Mirror sich im Besonderen auf moderne Technik und Social Media konzentriert und einen teils sehr erschreckenden Blick darauf gibt, was in nicht allzu ferner Zukunft möglich sein wird.

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