Seriencheck (94)

Liebe Brüder und Schwestern,
 
Glaube steht gleich dreimal als Thema an bei diesem Seriencheck, der die letzten Nachzügler-Schäflein für die Haupt-US-TV-Saison behandelt. In "Outcast" wird der Teufel eher mittelmäßig erfolgreich ausgetrieben, "Preacher" bringt Gott per Live-Zuschaltung in die Kirche und Katholik Jim Gaffigan glaubt weiterhin an die heilige Kraft des Essens, was ihn meiner Meinung zu einem sehr guten Menschen macht. For what you are about to receive: May the Lord help you. Amen.

OUTCAST (SEASON 1)


Läuft nicht bei Kyle Barnes. Der arme Kerl musste bisher miterleben, wie seine Mutter und später seine Ehefrau vom Teufel besessen waren. Nun kehrt er in sein Heimatstädtchen Rome zurück und versucht gemeinsam mit dem umtriebigen Reverend Anderson, der immer größer werdenden Zahl an dämonischen Körpereinnistungsversuchen Einhalt zu gebieten. Basierend auf den Comics von Robert Kirkman (The Walking Dead).

Der Exorzist in Serienform, könnte man zusammenfassend sagen. So hart geflucht wie im Vorbild wird beileibe nicht, ekelerregende Schockmomente sind mir nicht aufgefallen, dennoch hat mich "Outcast" richtig gut unterhalten. Das fängt bei dem schwelend düsteren Theme von Atticus Ross an, geht über die sauber dargestellten Charaktere Kyle Barnes (immer verzweifelt), Reverend Anderson (immer mit Gottvertrauen), Polizeichef Giles (immer kernig: Reg E.Cathey) und Sidney (immer undurchsichtig: Brent Spiner als böser Mann mit Hut), bis hin zu kribbelig schaurigen Momenten, dramatischen Wendungen und einem fiesen Twist gegen Ende. Kann ich empfehlen für alle, die sich vor dem Schlafengehen wohlig gruseln wollen, ohne tags drauf die Bettwäsche gleich wechseln zu müssen.

GESAMTWERTUNG: 5,25 PUNKTE (gut)

PREACHER (SEASON 1)


Ich bin mir immer noch uneins, was den Preacher anbelangt. Auf der positiven Seite stehen sicherlich die Lässigkeit des Hauptcharakters, die schräg angelegten Figuren wie die beiden Engelsmänner, die staubig trockene Inszenierung, geniale Momente à la die Kampfszene im Hotelzimmer oder der große Auftritt in der Kirche im Finale. Andererseits kam mir die Geschichte gerade zu Beginn zu zerstückelt und wirr vor, viele Charaktere waren für meinen Geschmack zu comichaft überzeichnet und auf boah,ey-krass getrimmt, richtige Sympathien für das Haupt-Trio konnte ich bei mir auch nur mühsam ausmachen. Die gute Nachricht: zum Ende der Staffel hin legt sich das große Fragezeichen über dem Kopf des Zuschauers und es wird einiges zusammengefügt, was vorher nur als angedeutetes Stückwerk erschien. Dann überwiegt doch noch das leichte, zufriedene Grinsen über diese wirklich seltsame Show um göttliche Kräfte.

GESAMTWERTUNG: 5,00 PUNKTE (gut)

VICE PRINCIPALS (SEASON 1) 


Der alte Schuldirektor (eingangs kurz gespielt von Bill Murray) zieht sich zurück, seine beiden Vize (Danny McBride und Walton Goggins) kämpfen fortan mit allen Mitteln um den begehrten Posten. Mit allen Mitteln meint: Keine Beschimpfung ist ihnen zu niveaulos, kein Verhalten zu kindisch, kein Spruch zu peinlich.

Freunde, ich habe es versucht. Aber das ist nicht mein Humor. Walton Goggins hat nach seinen Rollen in "Justified" und "The Hateful Eight" einen dicken Stein bei mir im Brett, aber leider war Danny McBride für das Drehbuch zuständig und zieht Mr. Goggins mit ins Verderben. Soll heißen: Wer Rumgefluche in der suck-fuck-cock-ass-Geschmacksmischung an sich zum Brüllen findet oder generell infantil-doofes Verhalten erwachsener Männer, dürfte sehr viel Spaß mit der Show haben. Hey, ich störe mich nicht an deftiger Wortwahl (so gehören etwa Louis C.K. und Jim Jefferies zu meinen Lieblings-Stand-Up-Comedians), aber es muss wirklich mehr Mühe dahinterstecken als die bloße Aneinanderreihung von Schimpfwörtern, um mir einen Schmunzler zu entlocken. Die erste Episode ging noch in Ordnung, aber bei der zweiten war mehr oder minder Schicht im Schacht für mich. Sorry, minutenlang zuzusehen, wie McBride und Goggins unter Proll-Gepose eine Wohnung auseinandernehmen und in Brand setzen, fällt bei mir nicht unter die Definition von erfrischendem Witz. Die dritte Folge etwas besser, was aber schon keine große Leistung mehr war. Nee, HBO, das ist nix.

DURCHSCHNITTSWERTUNG NACH DREI EPISODEN: 3,75 PUNKTE (unterdurchschnittlich)
Sichtung eingestellt 

WRECKED (SEASON 1)


Selten war eine Beschreibung so einfach. Flugzeugabsturz. Die Überlebenden stranden auf einer Insel. LOST als Comedyserie. Mit Gags statt Mystery.

Beziehungs- und ehrlicherweise mit ohne Gags statt Mystery. Drei Folgen gesehen und leider keinen Mundwinkel hochgezogen bekommen. Der Humor ist beileibe nicht so dumpf-schmerzend wie bei "Vice Principals", sondern eher aus der traurigen Kategorie "Kein Anschluss unter dieser Nummer". Das tut mir besonders leid für Rhys Darby (der Kultbandmanager Murray aus "Flight of the Conchords"), der zum wiederholten Mal keinen Treffer bei mir landen kann. Eines dieser Projekte, wo alle Beteiligten sich beim gemeinsamen table read formidabelst beömmelten und auch später beim Drehen aus dem Lachen nicht herauskamen. Bis die ganze Angelegenheit dem Zuschauer vorgesetzt wurde, der leider beim Spaß der Produktion eben nicht dabei war und den Witz nicht findet.

DURCHSCHNITTSWERTUNG: 3,83 PUNKTE (unterdurchschnittlich)
Sichtung eingestellt

THE JIM GAFFIGAN SHOW (SEASON 2)


Jim Gaffigan isst, glaubt und kämpft sich wieder mit immer noch fünf Kindern und Ehefrau in einer Zwei-Schlafzimmer-Wohnung in New York durch sein Leben als Comedian. Ich fand die erste Season ja mehr als ordentlich und war deshalb umso mehr vom Auftakt der zweiten enttäuscht. Die ersten vier Episoden kamen nicht über den Durchschnittwertungsdaumen hinaus, da halfen selbst Gaststarauftritte von Jerry Seinfeld, Zachary Quinto, Carrot Top oder Nickelback nichts. Zu schwere Kost für Jim wie Berufung, katholischer Glauben und philosophische Gedankengänge im Auftakt, danach ein von den Gags her eher schwach angelegter Gerichtsprozess, gefolgt von einer eher platten Folge, in der Jim ständig als hässlich tituliert wird. Mittlerweile hat sich die Show gefangen und konnte zuletzt auch mal ein knappes "gut" als Wertung für eine Episode einheimsen. Wird in der Gesamtschau allerdings diesmal eher im Befriedigend landen.

DURCHSCHNITTSWERTUNG NACH NEUN EPISODEN: 4,33 PUNKTE (befriedigend)

  
MR. ROBOT (SEASON 2) 


Mit Elliot bin ich bis dato auch noch nicht so recht zufrieden. Vor allem nicht nach der fulminanten ersten Staffel, die bei mir knapp an der "überragend"-Wertung kratzte. Punkten kann die Show weiterhin, wenn sie wie im Season Opener die Geschichte von fsociety beleuchtet, Gefahrensituationen urplötzlich hereinbrechen lässt oder unseren Lieblingshacker in den albtraumhaften Wahnsinn schickt. Andererseits ging es mir in den ersten Episoden gerade auch angesichts der verlängerten Episodenlaufzeiten zu wenig voran mit der Geschichte um den größten Hack, den die Welt bisher gesehen hat. Und mit der FBI-Ermittlerin DiPierro bin ich auch noch nicht warm geworden. Summa summarum bisher nur gut, da muss noch mehr kommen. Zumal die Einschaltquoten nicht die besten sein sollen.

DURCHSCHNITTSWERTUNG NACH SECHS EPISODEN: 5,05 PUNKTE (gut)  


RAY DONOVAN (SEASON 4) 


Alles in der Spur bei "Ray Donovan". Also nicht bei den Donovans, wo wieder mal das Familienchaos herrscht, sondern bei der Show an sich. Die steuert nämlich stabil auf eine erneut gelungene Staffel hin. Anzeichen, dass man wie in der zweiten Season zähe bis langweilige Handlungsstränge verfolgt, sind nicht ersichtlich. Stattdessen die übliche schöne Mischung aus kollektivem In-der-Patsche-stecken, egal, bei welchem Familienmitglied man vorbeischaut. Klar, hie und da wird per Drehbuch der Haltegriff herbeigezaubert, mit dem sich Papa Mickey, Ray, Bunchy und Terry noch gerade so aus der Scheiße ziehen können. Da meckere ich aber nicht groß dran herum, denn die Boston-Sippe gehört bei mir fast schon zur Familie. Schön übrigens, dass Liev Schreiber nun desöfteren auf Nominierungslisten auftaucht. Die Serie hätte das auch langsam verdient.

DURCHSCHNITTSWERTUNG NACH SIEBEN EPISODEN: 5,29 PUNKTE (gut)

THE NIGHT OF 


Achtteilige Mini-Serie über den pakistanischstämmigen Studenten Nasir, für den eine geplante Partynacht komplett aus dem Ruder läuft und der sich nun der unerbittlichen Härte des amerikanischen Justizsystems gegenüber sieht. Sein einziger Verbündeter: der fußmalade, schmuddelige Verteidiger Jack Stone (John Turturro).

Klare Empfehlung von mir. Nichts weiter groß drüber lesen, einfach gucken. Das ist die Sorte von Show, bei der man trotz je knapp einstündiger Episodenlaufzeit kein einziges Mal nachschaut, wie lange es noch geht. Weil die Schauspieler großartig sind. Weil die Dialoge sitzen. Weil die Geschichte spannend ist. Weil keine Figur schwarz oder weiß gestrickt ist, sondern Grautöne besitzt und unklar ist, wer später noch wie handeln wird. Weil man als Zuschauer wissen will, was in dieser einen besonderen Nacht geschah. Obwohl ich meine DVD-Box von "The Wire" bis heute nicht gesehen habe (ja, Eimer voller Asche über mein Haupt) soll es von der erzählerischen Qualität her in diese Richtung schlagen. Spurenelemente von "True Detective" sind ebenfalls vorhanden. Wer jetzt immer noch zögert, verpasst höchstwahrscheinlich den nächsten HBO-Kracher. Ich habe drauf hingewiesen.

DURCHSCHNITTSWERTUNG NACH SECHS EPISODEN: 5,80 PUNKTE (sehr gut)

HOUSE OF CARDS (SEASON 4)


Unfassbar, aber wahr: Ich habe endlich die vierte Staffel von "House Of Cards" fertig geschaut. Die Gründe für mein Herumgehänge: diverse andere Serien, Dark Souls 3 (sehr unbefriedigendes Ende übrigens), Fußball-EM (dito), die Tatsache, dass ich bei einem Handlungsstrang aufgehört habe, bei dem meiner Meinung nach der Hauptfigur nichts passieren konnte. Ich fand die Show nach der guten, aber keine Steigerung bringenden dritten Staffel, wieder ein bisschen besser. Auch wenn mir die ganz großen Gemeinheiten der Underwoods fehlten und der echte US-Wahlkampf derzeit noch chaotischer und verrückter erscheint. Ich bin mir sicher, die aktuelle Managerin der Trump-Kampagne wäre selig, wenn sie so intelligent-intrigante, aber fies machtgeile Leute betreuen dürfte statt des dumpfdummen Prolls mit dem lächerlichen Haupthaar.

Was ich sagen will: House Of Cards hält sein hohes Niveau, leidet aber auch ein wenig darunter, dass die Realität noch eine Spur dramatischer ist. Episoden, die mir nur befriedigend gefielen, waren keine dabei. Gegen Ende hin packt die Show nochmal den Drama-Hammer aus. Zur nächsten Amtsperiode sind wir alle sicher wieder dabei.

GESAMTWERTUNG: 5,45 PUNKTE (gut +)

Kommentare

  1. The Night of merke ich mir mal vor, davon habe ich bisher noch gar nichts gehört, finde die Beschreibung aber spannend. :)

    Die Meinung zu House of Cards teile ich voll und ganz, wieder besser als Staffel 3, aber noch nicht so gut wie Staffel 3 und 4. Bin aber trotzdem irgendwie gespannt, wie es weiter geht.

    AntwortenLöschen
  2. Von "The Night of" habe ich schon sehr viel Gutes gehört. Ansonsten bin ich geneigt bei "Preacher" mal reinzuschauen (weil Amazon) und "Mr. Robot" fehlt mir noch komplett. Schade, dass HBO bei "Vice Principles" nicht abgeliefert hat. Das Setting finde ich eigentlich gelungen.

    AntwortenLöschen
  3. Bin jetzt bei Folge 6 von 8 bei "The Night Of" (werde gleich mal die Durchschnittswertung auf den neusten Stand bringen) und kann nur sagen: Die Show liefert ab. Humor ist übrigens auch drin, vor allem dank Turturro, der fantastisch aufspielt.

    Sind wir uns bei House Of Cards also einig. Ganz so fies wie früher sind die Underwoods nicht mehr, aber man guckt ihnen weiterhin gerne beim Ränkeschmieden zu.

    AntwortenLöschen
  4. "The Night Of" bekommt die Lobeshymnen auch absolut zu Recht, siehe oben. Ich wäre sehr gespannt auf deine Einschätzung zu "Preacher", da schwanken die Meinungen ja zwischen überragend und enttäuschend umgesetzt. Mir hat es stellenweise richtig gut gefallen, allerdings hat die Show mich auch stellenweise eben nicht abholen können.

    Mr. Robot gehört auf die Serienguckliste, sofern du dich nicht schon gespoilert hast. Und von "Vice Principles" hatte ich ebenfalls durchaus was erwartet. Aber mit dem Humor von McBride kann ich nun mal nicht so recht, das hakte zwischen uns schon bei "Eastbound & Down", was einige Leute in meinem Umfeld abgefeiert haben.

    AntwortenLöschen
  5. Hmpf... da vergisst man einmal, seinen Kommentar vor dem Abschicken sicherheitshalber mit Strg+C in die Zwischenablage zu kopieren und schon... schwups... weg...

    Nachdem ich mich jetzt nen halben Tag lang abgeregt habe, versuche ich es also noch mal...

    Also:

    Mit "The Night Of" haben wir auf deinen Tipp hin vorgestern angefangen und nun 3 Folgen gesehen. 100%ig unterschreiben kann ich die Lobeshymnen aber (noch?) nicht, denn ich hab mich tatsächlich öfter gefragt, wie lange diese Folge denn noch dauert.
    Und ich hab noch nicht geschaut, aber könnte mir gut vorstellen, dass es auf YouTube nen Supercut von Nahaufnahmen irgendwelcher Dinge mit fancy Schärfentiefe gibt, während die Originaltonspur komplett leer ist. Allein die ersten 3 Folgen könnten da schon locker 40 Minuten füllen...
    Ja, schick sind die Bilder, aber mir in Summe dann doch irgendwann zu viel.
    Und dann fehlt mir auch irgendwie die Spannung. Bewegt sich alles recht behäbig weiter. Halt im Tempo des Rechtssystems, aber .. halt aber!

    Vielen Dank auch für die Warnungen bei "Vice Principles" und "Wrecked". Beide Trailer hatte ich schon leicht kopfschüttelnd gesehen und mich gefragt, ob das nun so schlecht ist, dass es wieder gut ist (vor allem bei Wrecked), oder einfach nur so schlecht. Jetzt weiß ich also Bescheid...

    Bei Mr. Robot hab ich in der ersten Staffel schon beinahe aufgegeben, da mir das Erzähltempo auch teilweise zu anstrengend langsam war. Und als dann der in meinen Augen sehr lange schon offensichtliche Twist aufgelöst wurde (der männliche Teil), war meine Motivation ganz weit unten. Hatte immer gehofft, dass die mit den Andeutungen immer nur mit dem Zuschauer spielen, das aber nicht deren Ernst ist. Fand ich ziemlich doof und hat mir auch die Lust auf Staffel 2 genommen. Mal schauen, ob ich mich da noch durcharbeite. Erstmal dein Fazit nach der Staffel abwarten, auf Twitter erwähntest du ja schon, dass deine bisherige Wertung wohl rückwirkend angepasst werden muss, da hoffe ich jetzt einfach mal auf was Positives...

    Gerade sind wir übrigens mit der vierten Staffel von Orphan Black durch. Auch hier hatte mir die Vorgängerstaffel den Spaß genommen und ich hab mich lange gesträubt, der freundlichen Netflix-Mail nachzugeben. Irgendwann dann doch und dann hats auch gar nicht so weh getan. War wieder deutlich näher an der ersten Staffel und nichr so komplett wirr wie die dritte.
    Und nachdem ja nun klar ist, dass die fünfte Staffel auch die letzte sein wird, schaue ich der dann sogar mit Vorfreude entgegen. Auch wenn das Ende der vierten Staffel jetzt nicht der Brüller war.
    So, jetzt schnell Strg+C und dann die Finger kreuzen...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Alles angekommen und danke für den Einsatz. Den ganzen Kram nochmalschreiben zu müssen ist eine Qual, ist mir hier drinnen auch schon öfters passiert.

      The Night Of ist halt ein Kriminalfall mit allem Justizmühlenwälzen, das so dazu gehört. Wobei ich die gerade den Piloten sauspannend fand, als klar wurde, in welche Richtung diese eine bestimmte Nacht sich entwickelt. Schlag auf Schlag voran geht es allerdings weiter nicht, der ruhige Erzählstil bleibt - ich bin bei Episode 7 von 8 und bin gespannt, wie das Finale das alles auflösen will. Was an Leerlauf drin ist, wird meiner Meinung nach durch die Charaktere (allen voran Mr. Turturro, der in späteren Folgen auch ordentlich Humor reinbringt) aufgewogen.

      Du kannst ruhig mal in Vice Principals und Wrecked reingucken, ich hätte gerne was im Sinne von so schlecht, dass es schon wieder gut ist, genommen. In der Hinsicht empfehle ich aber wirklich eher Garth Marenghi's Darkplace.

      Ich glaube, da wirst du und Mr. Robot keine Freunde mehr. Staffel 2 ist gerade nach einem sehr guten Wiedereinstieg mehrere Folgen oft unspektakulär, zieht mittlerweile aber ordentlich an. Und hat wieder einen Moment, an dem uns der Showrunner überrascht, mehr schreibe ich mal nicht. Ich befürchte allerdings, das wird nicht ausreichen, um dich für die Show zu begeistern.

      Von Orphan Black habe ich die erste Episode gesehen und das hat mich nicht packen können. Habe viel Gutes von der Show gelesen, erkenne auch die schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin an, aber gefunkt hat es trotzdem nicht.

      Löschen
    2. Die Spannung beim Piloten war schon weg, da ich vorher schon wusste, was da passiert. Als ich deinen "nichts drüber lesen"-Hinweis gelesen hatte, war es schon zu spät.
      Mr. Robot hab ich dann mal gedanklich weiter nach hinten geschoben. Mal schauen, falls mir irgendwann langweilig wird...

      Löschen
  6. Ach ja, ab September läuft auf amazon prime "Life in Pieces", da gebe ich mal eine kleine Guckempfehlung raus, vorbehaltlich der Synchronisation. Die dritte Episode (Sleepy/Email/Brunch/Tree) gehörte zu meinen Lieblingen im Bereich Comedy in diesem Jahr. Ash vs. Evil kann man auch gut mitnehmen, wenn man mit Mr. Campbell, schnodderigem Splatter und den Filmen was anfangen kann.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hm...
      Du hattest da ja schon öfter von geschwärmt und wir haben dem dann im Urlaub mal zwei Folgen ne Chance gegeben, fanden das Humor-Niveau aber teilweise etwas zu niedrig.
      Aber gut, dann geb ich der Serie mit Folge 3 mal noch eine letzte Chance. Damit warte ich dann aber artig bis September...

      Löschen
    2. Wenn dir Folge 3 auch nicht gefällt, rufe ich das Humorschiedsgericht unter Leitung von Dr. bull. ion Moviescape an!!!!!

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Drehbuchidee

Weihnachtsnachklapp 2016