Humpeln - jetzt erst recht , der vierte Teil des fulminant-unerträglichen Leidens-Epos um unseren lendenwirbelgeschädigten Helden, nötigte dem Zuschauer alles ab. Stundenlange Einstellungen, wie der Protagonist missmutig Tabletten schluckt, bewegungslos sich auf einem Wasserbett liegend von Motoren massieren lässt, während der Reizstrom in den Rücken jagt - das alles erinnert an die frühen Werke des taiwanesischen Leinwandbeschmierers Lang-Wei Lee. In einem Ausbruch an Dynamik präsentiert der Film dann doch noch das große Duell zwischen dem hageren Knochen-Gelenk-Muskel-Sehnen-Druiden und dem Schmerzgeplagten. Hier Auszüge aus dem sich entspinnenden Schlussdialog: Wie geht's? Nun, Sie haben doch bei unserem letzten Treffen das Bild von der Feuerwehr gebracht, die die brennende Scheune löschen muss, bevor sie wieder aufgebaut werden kann. Genau, mit der brennenden Scheune als ihre Wirbelsäule . Tja, um im Bild zu bleiben: ich sitze so vor der Scheune, schaue ihr täglich beim Brenne...