Spieltagslyrik mit Szabolcs Huszti, VfB Bruno & Schalke gegen Düsseldorf

ACH, SCHALKE!
Ach, Schalke! Es ist nicht zu fassen
Was du hast gestern liegen lassen
Den Gegner großteils kontrolliert
Zur Halbzeit 2:0 geführt

Wie viele hab ich da gedacht
Jetzt wird der Sack gleich zugemacht
Von wegen! Vorne wird geköchelt
Die Abwehr hinten ächzt und röchelt

Fortuna mit der groben Kelle
Schlägt derb hinein zwei Flankenbälle
Schahin hält die Birne rein
So einfach kann der Fußball sein

Ach Schalke, hörst du mich nicht klagen?
Wie oft soll ich es dir noch sagen?
Das fromm gepflegte Kurzpassspiel
Führt ohne Abschluss nie zum Ziel


BRUNO SCHAUT HEUT' TRAURIG DREIN
Bruno schaut heut' traurig drein
Er würd' ganz gern alleine sein
Denn mit den Stuttgartern, den müden
Langt's nicht mal mehr für Unentschieden

Null-drei zuhause - das tut weh
Gegen die Elf von SAP
Das Derby lief ganz ungewohnt
Weil Babbel dreist den Wiese schont

In der Tabelle hinter Fürth
Der Bruno zum Problembär'n wird
Die Schwaben oft schon Vorbild waren
Nur sollt' man nicht an Punkten sparen

 SZABOLCS
Er ist für mich der Mann der Stunde
Hat Mängel nur in Regelkunde
Ansonsten top! Legt vor, schenkt ein
Das kann doch nur der Huszti sein

Für wenig Geld dem Russ’ entrissen
Hat manche Abwehr er verschlissen
Jubelt nun fern von Rang und Pose
Lässt auch das Trikot in der Hose

Zehn Scorerpunkte steh’n zu Buche
Begleitet von des Gegners Fluche
Die ganze Liga schon gefühlt
Nur ungern gegen Ungarn spielt

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