Die Milch macht's - dass Frauen beim Kopfball lächeln


Der CMA-Werbespot für Milch nagt schon seit den Sportschausendungen dieses Jahres an mir, jetzt taucht er auch während des Confed Cups auf.

Ausgangssituation: Bub und Mädel diskutieren nicht wie üblich über die hochwertigsten Jamba-Downloads (vgl. hier), sondern spielen Tischfußball. Soweit, so unrealistisch. Ein harter, verbissen geführter Geschlechterzweikampf, doch plötzlich verlässt der Ball die Spielfläche, woraufhin er von dem Mädel fußballtechnisch famos über Fuß, Schulter und Kopf wieder zurückgekickt wird.

Motto: trink Milch, dann kriegst du, lieber Konsument, als wandelnde Bewegungslähmung das auch hin.

Abgesehen davon, dass ich auch bei Anlegung einer intravenösen Milchleitung obiges prachtvoll zusammengeschnittene Manöver nicht nachmachen könnte - im Gegensatz zu der jungen Dame lächele ich NICHT beim Kopfball. Habe ich nie und werde ich nie. Nicht mal unabsichtlich. Erste Stichproben bei Übertragungen der Spiele der deutschen Fußballfrauen ergaben: die grinsen auch nicht, obwohl sie aufgrund ihrer Überlegenheit durchaus Grund dazu hätten.

Ich werde die Angelegenheit weiterverfolgen und im Fall eines unheilvollen Zusammenhangs zwischen Kuhprodukt und Kopfballlächeln schonungslos aufklären. Falls jemand belastendes Bildmaterial finden sollte, bitte umgehend melden !

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