Gedanken eines internetbegeisterten Saarländers, original US-TV-Show-Abhängigen, altersnörgelnden Computerspielers und Rockmusikfans, leidgewohnten Schalke-Anhängers und ständigen Fernsehlästerers
Ü-Man in: Weihnachten 2009
Wird Jesus nachgeben? Nikolaus zugeben? Sich die Pflanze übergeben? Die Auflösung vielleicht irgendwann auf Die Abenteuer von Ü-Man.
Dieser Beitrag hat sich zum TV-Serien-Diskussionsthread verselbstständigt. Spoiler sind möglich, mitdiskutieren darf jeder, der seine Eindrücke verbreiten möchte und dabei charmant bleiben kann. [Ursprünglicher Beitrag] Daddy's home, Barney Stinson is back! Und Neil Patrick Harris seit neuestem auf Twitter, wo seine durch reine Awesomeness generierten Followerzahlen gerade Stars wie Nathan Fillion neidisch machen.
Gute drei Monate liegt der letzte Seriencheck schon wieder zurück. Die Leserschaft dürstet nach einer neuen, prall gefüllten Ausgabe und ich darf freudig erklären: Es wird eine große Enttäuschung geben. Denn ich habe seit der einen zuletzt besprochenen Ausgabe der Muppet-Show gerade mal zwei(!) TV-Serien gesehen. Was jetzt nicht damit zusammenhing, dass ich meinen neuen 4K-Fernseher mit diversen UHD-Filmen bestückt und viel zu viele von letzteren gekauft habe. Mich hat der meiste Kram, der als Serie über den Schirm flimmerte, einfach nicht interessiert. Und damit rein in den Check, bevor ich als Einleitung noch mehr schreibe als es die Reviews hergeben. SCRUBS 2026 Season 1 Was war die Freude groß, als es hieß, dass JD, Turk, Elliot und all die anderen liebenswert kaputten Krankenhausmenschen aus den frühen 2000ern wieder zurückkommen. Was habe ich die Show damals geliebt, obwohl man mich mit allem, was mit Ärzten zu tun hat, üblicherweise vortrefflich jagen kann (vor allem deutsc...
Auf dem Cover brennt das Feuer und innendrin auch die Seele von Conor Oberst. Jedenfalls mehr als sonst, denn der introvertierte Sänger/Songschreiber ist üblicherweise tonal eher für zitterndes Ausglimmen zuständig. Nach "I'm Wide Awake, It's Morning" und "Digital Ash In A Digital Urn" schlägt Bright Eyes mit "The People's Key" wieder exakt in die Kerbe, die meinen musikalischen Nerv trifft. Nicht zu sperrig, direkt ohne Umwege ins Bauchgefühl hinein, hypnotisierend schön. Nach knapp 2 1/2-minütigem Intro mit pseudowissenschaftlich-esoterischem Geblubbere eines verwirrt klingenden Mannes rollt "Firewall" an, ein zunächst spärlich arrangierter, runtergebrochener, schleppender Track mit coolem Timbre, der sich zum Ende hin auswächst. "Shell Games" ist ein echter Ohrwurm mit original dramatischem 80er-AOR-Riff und 80er-Synthies. Richtig in die Vollen geht der Start von "Jejune Stars", bei dem Conor mit seiner unverw...
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