Gedanken eines internetbegeisterten Saarländers, original US-TV-Show-Abhängigen, altersnörgelnden Computerspielers und Rockmusikfans, leidgewohnten Schalke-Anhängers und ständigen Fernsehlästerers
Einen hab ich noch
Inspiriert von diesem Beitrag von Stefan Niggemeier, dem ich mich nur anschließen kann. Wer "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" als Trash-TV brandmarkt, hat noch niemals "Unser Charly" gesehen.
Wer gerade wie ich die zweite Staffel von American Horror Story schaut, kennt dieses kleine süße Lied, das die fiese Obernonne (Jessica Lange) im Aufenthaltsraum der Irrenanstalt auf extreme Heavy Rotation gestellt hat. Ehrlich: Ich krieg jedesmal den Schüttler, wenn dieser Song kommt. Insofern ein klarer Fall für meinen offiziellen Halloween-Beitrag. Aber für die ganz Hartgesottenen setze ich noch einen drauf: hier geht's zur deutschen Fassung.
Auf dem Cover brennt das Feuer und innendrin auch die Seele von Conor Oberst. Jedenfalls mehr als sonst, denn der introvertierte Sänger/Songschreiber ist üblicherweise tonal eher für zitterndes Ausglimmen zuständig. Nach "I'm Wide Awake, It's Morning" und "Digital Ash In A Digital Urn" schlägt Bright Eyes mit "The People's Key" wieder exakt in die Kerbe, die meinen musikalischen Nerv trifft. Nicht zu sperrig, direkt ohne Umwege ins Bauchgefühl hinein, hypnotisierend schön. Nach knapp 2 1/2-minütigem Intro mit pseudowissenschaftlich-esoterischem Geblubbere eines verwirrt klingenden Mannes rollt "Firewall" an, ein zunächst spärlich arrangierter, runtergebrochener, schleppender Track mit coolem Timbre, der sich zum Ende hin auswächst. "Shell Games" ist ein echter Ohrwurm mit original dramatischem 80er-AOR-Riff und 80er-Synthies. Richtig in die Vollen geht der Start von "Jejune Stars", bei dem Conor mit seiner unverw...
Krokodilpenisse scheint auf Indisch aber ein verdammt langes Wort zu sein.
AntwortenLöschenAnsonsten wie schon der erste Teil extrem lollig. Bitte noch die restlichen Filmchen durcharbeiten!
Führe mich nicht in Versuchung!
AntwortenLöschen