Finnlands Metal-Dschinghis

Ich habe die deutsche Qualifikation zum Eurovision Song Contest ja bewusst weitohrig überhört. Die routiniert pathetisch-stehend eingeposte Siegernummer dürfte uns mit Sicherheit wieder locker in die hinteren Preisränge hieven.

Eh interessanter ist es da, was uns die Finnen heuer um die Ohren hauen werden. Bloggerkollege Alph brachte mich diesbezüglich auf den neusten Stand. Nach dem Evanescence-Klon mit dem peinlichen englischen Text folgt nun eine Steigerung: Manowar-Klon mit peinlichem, aber clevererweise nur finnischem Text. Der Sänger orientiert sich zudem frisurentechnisch stark an Ronnie James Dio. Für die Suomis ist die Nummer sicher fast schon nah am Pop, den Rest der Musikwelt aber wird es wieder grauen, weshalb das Ganze bereits jetzt mein uneingeschränktes Wohlwollen findet.

Ach ja, den Anfang haben sie ganz dezent von Dschinghis Khan geklaut.



Unserem Ralph Siegel flutet es bestimmt gerade die Tränensäcke und Thomas Hermanns ordert schon den sexy schwarzen Lendenschurz zum Mitheadbangen.

Kommentare

  1. Die Finnen probieren das Bewährte ... nach dem halben Song schlafen leider die Füße ein, weil einer unbedingt 30 gute Sekunden über eine ganze 'echte' Songlänge auf die Wiederholspur legte ...

    schön aber, das die Irländer das Spektakel nicht mehr ernst nehmen, sie haben ja auch schon oft genug gewonnen:

    http://youtube.com/watch?v=Z28STzFIFBU&feature=related

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  2. 30 gute Sekunden sind doch beim ESC schon was wert. Die kann ich bei den Iren (und ich mag die Iren!) überhaupt nicht erkennen.

    Ich muss wirklich dieses Jahr wieder einen Song-Check-Beitrag verfassen. Ausreichend Material zum Lästern scheint ja vorhanden zu sein.

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