Auf dem Cover brennt das Feuer und innendrin auch die Seele von Conor Oberst. Jedenfalls mehr als sonst, denn der introvertierte Sänger/Songschreiber ist üblicherweise tonal eher für zitterndes Ausglimmen zuständig. Nach "I'm Wide Awake, It's Morning" und "Digital Ash In A Digital Urn" schlägt Bright Eyes mit "The People's Key" wieder exakt in die Kerbe, die meinen musikalischen Nerv trifft. Nicht zu sperrig, direkt ohne Umwege ins Bauchgefühl hinein, hypnotisierend schön. Nach knapp 2 1/2-minütigem Intro mit pseudowissenschaftlich-esoterischem Geblubbere eines verwirrt klingenden Mannes rollt "Firewall" an, ein zunächst spärlich arrangierter, runtergebrochener, schleppender Track mit coolem Timbre, der sich zum Ende hin auswächst. "Shell Games" ist ein echter Ohrwurm mit original dramatischem 80er-AOR-Riff und 80er-Synthies. Richtig in die Vollen geht der Start von "Jejune Stars", bei dem Conor mit seiner unverw...
Das Gefühl habe ich zurzeit auch. Wirklich unheimlich. Ich kann mich an 1986 auch erinnern, nur dass es bei mir meine Mutter war, die ziemlich durch den Wind war. Damals hatte ich es auch nicht verstanden, doch nun mit eigenem Kind ist die Situation schon wieder eine ganz andere...
AntwortenLöschenMeine Oma hat 1986 auch aufgehört, den Garten zu bepflanzen, wie mir mein Bruder heute erzählt hat. Schaurige Sache.
AntwortenLöschenDie Doku hat mich richtig geschockt, vor allem hinsichtlich dessen, was gerade unter dem Einsatz von (ins Verderben geschickten) Menschenleben verhindert worden ist. Aktuell ist die DVD bei amazon.de nicht erhältlich, das dürfte sich wohl nun ändern.