IniRadio #74: Ayreon - Loser

Hurra, wir sind 20. geworden! Haben 5 (in Worten FÜNF) Länder hinter uns gelassen. Die popknödelnde Schwedin, den schmachtenden Litauer mit Hut, die identitätsverwirrten Spanier, den finnischen alten Mann (plus Blondschnecke), der Eurodisco immer noch voll töfte findet sowie - hallo! - die dicke Malteserin, die sogar singen konnte! Okay, an die textliche Brillianz und Girlie-Optik des rumänischen Beitrags kamen wir punktemäßig noch nicht ganz ran, aber nächstes Jahr lassen wir die knapp hinter uns. Unser Auftritt war super, Dita großartig, wir haben alles gegeben, es hat nicht ganz gereicht... sülz, heuchel, grins.

Selten habe ich meinen Rundfunkgebühren mehr nachgeweint als beim Verfolgen der Aftershow aus Hamburg. Man gibt ja die Hoffnung nicht auf, dass mal jemand einsieht, was für eine Chancenlosnummer wir dieses Jahr wieder zur europäischen Musiklotterie eingereicht haben und Tacheles redet. Stattdessen fröhliche Lobhudelei und endgültige Geschmacksbetäubung mit Jeanette, Matze "Luca Toni" Knop und Queensberry. Auf YouTube habe ich folgenden Clip gefunden, der meine Reaktion darauf so detailgetreu darstellt, dass ich gar kein Bild hochladen muss:



Eigentlich wollte ich doch nur einen Song präsentieren. Kommt aus Holland, hat Folkelemente, es wird gefidelt, gerockt, geproggt und am Ende sogar geschrien. An welches deutsch/amerikanische Duo, das uns dieses Jahr beim Eurovision Song Contest vertreten hat, ich beim Titel gedacht habe, verrate ich aber nicht.

Kommentare

  1. Schönes Lied, hab ich gestern sogar noch gehört.

    Zum ESC sag ich nur eins: Nächstes Jahr wird die Fidel das Trendinstrument.

    Na gut, und noch was: Wie wollen sich die Medien denn jetzt das deutsche Ergebnis erklären? Denn dass Deutschland einfach ein scheiß Lied hatte, ist keinem eine Erklärung.

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  2. Keine Erklärung, aber halt die Wahrheit...

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